Forbidden Sky

Auf der sonst so ruhigen Forschungsstation Kopernikus-07 ist eine Katastrophe passiert. Die normalerweise von ihren Antigrav-Modulen ruhig in den Wolken schwebende Forschungsplattform wird unerwartet von einem verheerenden Sturm heimgesucht. Es muss schnell gehandelt werden. 

Die Leitung entscheidet sich für die Evakuierung. Schnell beginnt ihr Team, die Gleiter der anderen Forschungsmitglieder startklar zu machen. Trotz des zunehmenden Sturms gelingt allen Teams ein sicherer Abflug. Allen bis auf ihrem, denn ihre Rakete verfügt nicht über genug Energie um abzuheben.

Panik macht sich breit. Dichter Nebel, immer häufigere Blitzeinschläge und starke Windböen scheinen immer stärker zu werden. Nur mit schnellem, präzisem Handeln und geschickter Abstimmung ihrer Teammitglieder vermag ihrem Team die Flucht noch gelingen. Haben Sie das Zeug dazu?!

In Forbidden Sky muss sich ihr Team also der Herausforderung stellen, gemeinsam unter widrigsten Bedingungen ihre Rakete abflugbereit zu machen und damit von Kopernikus-07 zu entkommen. Dies wird Ihnen nur durch geschickte Kooperation und Kombination der Fähigkeiten ihrer verschiedenen Teammitgliedern gelingen. Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Teammitglieds, die alle unterschiedliche Professionen und damit Fähigkeiten besitzen. So gibt es zum Beispiel einen Arzt, der Verwundete verarztet oder einen Seilmacher, der die Seile, mit denen Sie sich vor den Windböen schützen, in Stand hält.

Um die Rakete bereit für den Abflug zu machen, müssen sie die entsprechenden Ressourcen dafür auftreiben. Je nach Schwierigkeitsgrad handelt es sich hierbei um mehr oder weniger davon. Es müssen Ersatzteile gefunden werden, aber auch diverse Kondensatoren mit der Raketenplattform verbunden werden um genug Energie für den Start zu liefern.

Damit Ihnen das gelingt, müssen Sie die vom heftigen Sturm heimgesuchte Plattform erkunden und einen Stromkreis mit ausreichend Energie bilden.

Spielablauf

Jede Runde stehen den Spielern dafür 4 Aktionen zur Verfügung. Es dürfen neue Plättchen aufgedeckt werden und nach bestimmten Regeln angelegt werden. Außerdem dürfen Kompetenten mit Leitungen miteinander verbunden werden und die Spielfiguren dürfen sich von Plattform zu Plattform oder über Teleporter über die Forschungsstation bewegen.

Leichter gesagt als getan, denn nach jedem Spielzug eines Teammitglieds beginnt nun der Sturm zu toben. Es werden nun Eventkarten aufgedeckt, die den Spielern schaden. Blitzeinschläge entziehen beispielsweise Leben. Windstöße verwehen Spieler oder beschädigen deren Seile. Reißt auch nur ein Seil oder fällt die Gesundheit nur eines Teammitglieds auf einen kritischen Bereich, ist das Spiel verloren. Man gewinnt oder verliert also nur gemeinsam.

Kooperation entscheidend

Bei Forbidden Sky handelt es sich um kein einfach zu besiegendes Spiel. Es kann äußerst knackig werden und es ist sicher nicht garantiert, dass es ihr Team jedes Mal schafft zu entkommen. Auch auf der einfacheren Schwierigkeitsstufe nicht.

Wenn es ihrer Mannschaft aber dann dennoch gelingt, ist die Freude umso größer. Die Einstiegshürden sind verhältnismäßig gering. Es ist schnell erklärt, schnell aufgebaut. Das Spielmaterial ist solide gefertigt und übersichtlich und schön designt. Dem Spielablauf ist einfach zu folgen, es gibt kaum missverständliche Regeln.

Alles in allem ein sehr solides und knackiges Kooperationsspiel, das es schafft, mit wenig Material und Regeln eine spannende Atmosphäre zu generieren. Einzig der Wiederspielwert für Vielspieler leidet ein wenig unter der Simplizität.

Spieletester

23.11.2019

Fazit

Wer auf Kooperationsspiele steht, dem kann man Forbidden Sky nur wärmstens empfehlen. Dieses Spiel wird sich in fast jeder Spielegruppe gut machen. Egal ob mit der Familie, Freunden oder bei einem Spieletreff. Es ist schnell erklärt, spannend und ob sie gewinnen oder verlieren hängt primär von ihrer Kooperationsfähigkeit ab.
Einzig Vielspieler und Spieler, die schon viele Team-Escape Spiele gespielt haben, würde ich zu einem Spiel mit mehr Inhalt und Wiederspielwert raten. Alle andere haben damit bestimmt viel Spaß.
Redaktionelle Wertung:

Plus

  • spannende Atmosphäre
  • einfach erlernt
  • Spaß für alle Altersgruppen

Minus

  • Wiederspielwert ist nicht sehr hoch
  • für Vielspieler eventuell zu wenig Inhalt

Teilen mit facebook twitter

Besucherkommentare

Klaus | 28.12.2021

Das Spiel mag grundsätzlich ganz nett sein. Allerdings ist die Spielanleitung aus meiner Sicht - immerhin Abitur nebst abgeschlossenes Hochschulstudium und 27 Jahre Berufserfahrung und drei Kinder- viel zu kompliziert und zu lang und für mich nur teilweise unverständlich. Bei der Bescgreibung der Aktionen ist diese zudem widersprüchlich. Bereits der für den Spaß und sich "aufs Spiel einlassen2 besonders wichrtige Einstieg ist für mich ledier unverständlich. Weder meinen 10jähriger noch mein 13jähriger Sohn konnte ich damit begeistern. Vieleicht geeignet für Vielspieler, die sich mit "solchen kuriosen Beschreibungen" auskennen oder intuitiv wissen, wie man es macht. Ich kann dem Spiel nur ein ungenügend geben. Schade für den 60 Minuten, die ich investiert habe, um das Spiel auch nur ansatzweise zu verstehen.

Klaus die 2. | 28.12.2021

Dringende Empfehlung, wenn das Spiel schon gekauft wurde: Geht auf youtube und schaut auch das Erklärviedeo an. https://www.youtube.com/watch?v=zI_kIpTMI2Y

Kommentar verfassen

Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 60 Minuten
Preis: 27,98 Euro
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: Schmidt Spiele
Autor: Matt Leacock
Zubehör:

  • 37 Spielkarten
  • 36 Plattformplättchen
  • 32 Bauteile des Stromkreises
  • 1 Startplättchen mit Kompass
  • 1 Kompassnadel
  • 6 Spielfiguren
  • 13 Anzeiger
  • 1 Rakete
  • 1 Windstärke Anzeiger

Anzeige

Statistik

Derzeit findest Du auf spieletest.at 7243 Gesellschaftsspiele-,
1656 Videospielrezensionen
2320 Berichte.