Entdecker

Einige mutige Seefahrer wagen sich in unbekannte Gewässer um Reichtum und Ehre zu finden. Doch nicht immer meint es das Schicksal gut mit ihnen - finstere Gesellen und Unwetter brechen immer wieder über sie herein!
Am Beginn jeder Runde wird man mit frischem Gold beliefert. Dieses Gold braucht man, um neue Plättchen aufzudecken, Einheiten abzusetzen und ähnliches. Während des Spieles entdeckt man die Karte. Dazu stellt man sein Schiff auf einen beliebigen, bereits entdeckten Punkt. Von dort aus legt man gezogene Plättchen mit Insel- und Meeresesteilen aneinander.

Wer mutig ist, kann Plättchen mit Fragezeichen ziehen. Sie können zusätzliche Siegpunkte bringen, aber es können auch feindliche Ureinwohner und Stürme auf den Plan gerufen werden.

Wenn ein Spieler die Küste einer neuen Insel entdeckt, so kann er Kundschafter entsenden, Forts bauen oder Siedlungen gründen. Diese Spielfiguren bringen 1-3 Einflusspunkte bei den Wertungen. Sobald eine Insel vollkommen erforscht wurde, wird eine Wertungsrunde durchgeführt. Wer am einflussreichsten auf einer Insel vertreten ist, erhält die meisten Punkte. Man kann zusätzliche Punkte erreichen, wenn man auf der neuen Insel z.B. Kartoffeln oder Tomaten, damals in der alten Welt ja noch unbekannte Nahrungsquellen, findet.

Spieletester

23.05.2001

Fazit

Entdecker ist ein nettes Spiel, das viel Spannung mit sich bringt. Für die Länge des Spieles bringt es mir jedoch etwas zu wenig Abwechslung. Mittlerweile gibt es Spiele mit ähnlichem Spielprinzip die ich durchaus reizvoller finde (z.B. Tikal oder Carcassonne). Bei Goldsieber wurde Entdecker inzwischen aus dem Programm genommen. Dafür feierte es bei Kosmos eine Wiederauferstehung unter dem Titel Die neuen Entdecker. Das Spielprinzip wurde dort ein wenig abgewandelt. So gibt es zum Beispiel nachzuziehende Plättchen, die schon offen liegen (was aber auch seinen Preis hat).
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Besucherkommentare

Christoph Ledinger | 25.01.2004

Entdecker ist leicht zu erlernen. Das Spielsystem ähnelt in gewisser Weise Carcassonne. Jedoch darf man hier nicht beliebig anlegen, sondern muss am Beginn des Zuges das Schiff einsetzen, und die Anzahl der Züge vorherbestimmen. Diese müssen aus dem Goldvorrat bezahlt werden. Erreicht man einen noch unbesetzte Insel, so darf man Spielfiguren einsetzen. Wie die Städte bei Carcassonne können diese zusammen wachsen. Liegen Felder so dass sie nicht mehr per Schiff erreicht werden können, so werden sie mit passenden Sonderplättchen aufgefüllt.
Einziger Kritikpunkt am Spiel: Ist es ein mal auf die schiefe Ebene geraten (sehr unterschiedliche Goldschätze der Spieler), so lässt es sich nur mühsam von dort weg bewegen. Ansonsten genial und nur zu empfehlen!

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 3 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 60 Minuten
Preis: 30,00 Euro
Erscheinungsjahr: 1996
Verlag: Goldsieber
Autor: Klaus Teuber
Grafiker: Franz Vohwinkel
Genre: Strategie
Zubehör:

1 Spielplan, 12 Entdeckerplättchen, 20 Entdeckerchips, 4 Goldtableaus, 1 Einkommenstableau, 1 Ereignistafel, 24 Spielfiguren in 4 Farben, 4 Goldmarker, 1 Schiff, 1 Spielregel

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