Turm der Tiere

Ein Turm mit niedlichen Tieren, funkelnden Kristallen und einem magischen Spiegel. Klingt nach einem Märchen, ist aber ein Kinderspiel voller "Geheimnisse". Turm der Tiere funkelt nicht nur, sondern der große Turm fällt auch auf. Ob nur das Äußere etwas taugt oder auch die Spielmechanik überzeugen kann, erfährt ihr im Artikel.

Nicht schon wieder ein Merkspiel

Es gibt Unmengen an Merkspiele und als Tester ist man durchaus geneigt zu sagen: "Nicht schon wieder ein Merkspiel". Auch bei Turm der Tiere werden die grauen Zellen gefordert aber das Merken wird clever kombiniert und es bleibt nicht nur bei einem plumpen Paare-finden-Spiel.

Im Turm gibt es Räume, wo Tiere versteckt sind. Wir bewegen unsere Spielfiguren durch den Turm und können diese mit einem kleinen Spiegel erkunden. Im Spielzug sehen wir uns zwei Räume heimlich an und wenn in beiden Räumen das gleiche Tier ist, wird aufgedeckt. Man bekommt dafür Kristalle und es werden auch welche ausgelegt, die sich später alle schnappen können.

Gute Kombi aus Merken und Taktik

Auch wenn man sich wenig merkt und oft leer ausgeht, kann man das Spiel trotzdem durch Sammeln der Kristalle gewinnen. Das macht das Spiel zu einem fairen Abenteuer für die ganze Familie. 

Außerdem ist durch die Etage die Wertigkeit der Kristalle gut gelöst. Ganz oben kann man die wertvollsten Klunker sich holen. Zu Beginn wandeln wir aber erst im untersten Stockwerk und erst nach dem Aufdecken zweier Treppen kann man nach oben gelangen.

Kleine Schönheitsfehler

Die Kinder haben schon beim Zusammenbauen des Turms Spaß. Zum Verstauen braucht man ein bisschen Platz dafür wirkt Turm der Tiere am Tisch wie eine Stocktorte und ist wunderschön haptisch.

Nur der Magische Spiegel ist etwas klein geraten und die Spiegeloberfläche ist etwas unscharf und uneben. Das alleine ist noch nicht tragisch aber manche die Tiere sehen sich ähnlich und man muss schon genau schauen, wer sich in den Räumen befindet. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen kann es den Spielspaß trüben. 

 

Spieletester

Fazit

Turm der Tiere ist ein gelungenes Kinderspiel und schafft es immer wieder auf dem Spieltisch zu landen.

Hat man keine schlechten Lichtverhältnisse, ist die Suche nach den Tierpaaren ein spannendes Rennen um die Kristalle. Selbst wenn man wenig Paare aufdeckt, kann man gewinnen. Das macht das Spiel für alle fair, vor allem für jene, die vom Pech verfolgt werden. 

Der kleine Spiegel und die teilweise ähnlich aussehenden Tiere machen das Erkennen gelegentlich schwerer als notwendig und trüben etwas den Spielspaß. Trotzdem waren die Partie spannend und Turm der Tiere ist bei uns zu Hause gekommen, um zu bleiben.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • einfache Regeln
  • Spiel fühlt sich fair an
  • gute Kombi aus Merken und Taktik
  • interessantes Spielmaterial

Minus

  • Spiegel etwas klein und ungeschickt

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 19,99 Euro
Erscheinungsjahr: 2025
Verlag: Schmidt Spiele
Autor: Sophia Wagner
Grafiker: Mariana Zuanetti
Genre: Merken
Zubehör:

1 Spielplan in Form eines Turms mit verschiedenen Zimmern/Ebenen
1 magischer Spiegel
16 Raum-Plättchen
Edelsteine in 3 verschiedenen Farben
4 Spielfiguren
1 Würfel

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