Der Zirkus kommt in die Stadt! Jongleure, Zauberer, Akrobaten und dressierte Tiere begeben sich in die Manege, um Applaus und Ruhm zu ernten.
Als Zirkusdirektor tingeln wir Ende des 19. Jahrhunderts mit unserem aufstrebenden 3 Ring Circus durch die Vereinigten Staaten und bespielen unter einem Zeltdach drei Manegen gleichzeitig. Wir heuern Artisten an, die vor allem in den großen Metropolen die Mengen anziehen, um die beste Show des Landes zu sehen.
Zirkus Hoch 3
Jeder Zirkus hat sein eigenes Spielertableau, das drei Reihen für die Ablage von Karten vorhält. Auf diesen Reihen stellen wir im Laufe einer Partie unsere Artisten zusammen. Auf dem großen Spielplan, der einen Teil des nordöstlischen USA mit farblich abgesetzten Bereichen und Verbindungen zu den einzelnen Städten zeigt, bewegen wir unseren Zirkuswagen und besuchen verschiedene Orte. Der Barnum-Wagen reist gegen den Uhrzeigersinn und löst neben den Wertungen der Metropolen auch das Spielende aus. Eine Ablage diverser Karten für Wertungen, Geld und Tickets, eine Zählleiste und Wertungshinweise runden den Plan ab.
Wird nicht in Vollbesetzung gespielt, werden bestimmte Bereich durch leider leicht verrutschbare Platten verdeckt, was den Spielbereich deutlich verkleinert. In Vollbesetzung können fünf Regionen bereist werden, wobei jede immer genau eine Metropole, zwei Großstädte und sechs Kleinstädte aufweist. In einem Spielzug stehen immer zwei verschiedene Aktionen zur Verfügung. Entweder wird ein Artist eingestellt, wobei auch Tiere dazugehören, oder eine Vorführung gegeben.
Eine Artisten-Karte aus der Hand wird immer aufsteigend auf eine der drei Manegen des eigenen Tableaus gelegt und gilt somit als eingestellt. Eine Karte kostet dann immer soviel, wie ihr Wert anzeigt, abzüglich dem höchsten Wert einer in dieser Reihe bereits gelegten Karte. Bezahlt wird mit Geldkarten aus der Hand. Durch das Platzieren können neue Symbole aufgedeckt und/ oder bereits vorhandene auf dem Zirkustableau verdeckt werden. Dadurch werden auch diverse neue Symbole für etliche Boni freigeschaltet.
Manege frei
Das Hauptaugenmerk bei einem Zirkus sind natürlich die Vorstellungen, die an bestimmten Orten aufgeführt werden. Dazu müssen aber erst Artisten und Tiere auf dem eigenen Tableau platziert sein, denn die Zuschauer stellen ganz bestimmte Anforderungen, wenn sie eine Vorstellung besuchen sollen. In Kleinstädten sind sie nicht so wählerisch, da sind sie froh, wenn überhaupt ein Zirkus mal vorbeikommt. Großstädte dagegen sind da schon etwas anspruchsvoller und präferieren einen bestimmten Artistentypus und In den Metropolen sind dann eher schon exakte Vorgaben einzuhalten, um ordentlich Ruhmespunkte zu kassieren.
Eine Partie endet, sobald der Barnum-Wagen einmal komplett herumgefahren ist und wieder zurück in seiner Start-Metropole ist. Einer letzten Rundenwertung folgt die Schlusswertung, die Ruhmespunkte für Ticket- und Wertungskarten einbringt. Es gewinnt, wer die meisten Ruhmespunkte sammeln konnte.
Spieletester
Fazit
3 Ring Circus kommt zwar mit einem etwas ungewöhnlichen Namen daher, spielt sich aber flüssig und ohne große Haken. Es ist ein Strategiespiel mit diversen Glücksmomenten durch die zahlreichen Karten, spielt sich jedoch mit schnell abgehandelten kurzen Zügen und einer mittleren Komplexität.
Plus
- kompakt gefüllte Spielschachtel
- reichhaltiges wertiges Material
- Kennerspiel im unteren Segment
Minus
- ärgerlich, wenn Artisten für die Vorstellung in Metropolen einfach nicht kommen
- Glücksanteil bei den Karten
Kommentar verfassen
Details
1 Spielbrett
4 Zirkus-Tableaus
3 Abdeckteile
61 Holzteile
- 4 Zirkuswagen
- 48 Zelte
- 4 Wertungsmarker
- 4 Podeste
- 1 Barnum-Wagen
6 Großstadt-Plättchen
42 Geldkarten
45 Ticketkarten
12 Wertungskarten
6 Metropolen-Karten
1 Barnum-Tafel
32 Karten Solomodus
4 Artisten-Plättchen
1 Bewegungsmarker
1 Solo-Tableau
1 Anzeiger Schwierigkeitsgrad
1 Anleitung
Statistik
Derzeit findest Du auf spieletest.at
7910 Gesellschaftsspiele-,
1676 Videospielrezensionen
2320 Berichte.