Zwei Gegenstände merken? Klingt einfach? Nicht bei That’s not a hat - Pop Culture! Dieses genial einfache Partyspiel zeigt auf verblüffende und amüsante Weise, wie leicht sich unser Gehirn verwirren lässt.
Bei That's not a hat - Pop Culture gibt es nicht viele Änderungen zu dem schon bekannten und beliebten Thats not a hat. Jeder erhält eine Karte mit einem Gegenstand darauf und legt sie offen vor sich aus. Man sollte sich so gut wie möglich merken, welche Gegenstände im Spiel sind und im besten Fall noch wo. Dann zieht der Startspieler die oberste Karte vom Stapel, zeigt sie in die Runde und schenkt sie einem Mitspieler, mit den Worten "Ich schenke Dir mein .........". Dazu wird die Karte umgedreht und die Pfeile auf der Rückseite geben an, in welche Richtung die Karte weitergeschenkt werden muss.
Wie im ersten Spiel der Reihe, gibt es die Pfeile nach links oder rechts. Die Besonderheit bei That's not a hat - Pop Culture ist aber, es gibt auch 30 Sonderkarten deren Pfeile in alle Richtungen zeigen und der Spieler, in diesem Fall, die Karte jedem anderen Mitspieler geben kann. Egal ob er benachbart sitzt oder nicht. Das sorgt für noch mehr Verwirrung und man muss schon gut aufpassen, welche Karte man erhält. Sollte der Empfänger des Geschenkes anzweifeln, dass es sich um den besagten Gegenstand handelt, muss er dies sofort bekanntgeben. Dann wird die Karte aufgedeckt und je nachdem wer Unrecht hatte, bekommt die Karte in seinen persönlichen Ablagestapel. Falls man einmal keinen Plan mehr hat, was man geschenkt bekommen hat, kann man natürlich auch ein Pokerface aufsetzen und das unbekannte Geschenk weiterschenken, in der Hoffnung, dass es angenommen wird.
Wird das Geschenk angenommen, schenkt man die andere Karte, die schon vor einem ausliegt, in die angegebene Richtung weiter. So geht es dahin, bis jemand wieder anzweifelt, dass das Geschenk auch wirklich das ist, als was es angepriesen wurde.
Die Runde endet, sobald jemand 3 Geschenkkarten im persönlichen Ablagestapel vor sich ausliegen hat. Danach kann man noch seine Karten im Ablagestapel zählen, wobei jede Karte als ein Minuspunkt zählt. Wer nach mehreren Runden die wenigsten Minuspunkte hat, hat das Spiel gewonnen
Spieletester
Fazit
That's not a hat - Pop Culture macht wie schon sein Vorgänger richtig Spaß. Man muss aber schon konzentriert sein, sonst artet das Ganze in ein Chaos aus, dass aber auch für viele Lacher sorgt. Die Neuerung mit den Sonderkarten sorgt zwar für mehr Chaos und/oder Kopfzerbrechen, aber gerade in größeren Runden sorgt sie eindeutig für mehr Abwechslung. Da es, durch die Sonderkarten, nicht in ein Hin und Her zwischen ein paar wenigen Spielern enden kann, wie beim Vorgänger. Der war, auf die Weitergabe der Karten zum linken oder rechten Nachbarn beschränkt. Da konnte es auch mal passieren, dass in einer Ecke der Spielrunde länger nichts passierte. Jetzt kann man, mit dem Nachfolger, manche Karten auch wild in die Runde verschenken.
Die gezeichneten Gegenstände der Pop Culture Edition lösen aber in bestimmten Altersgruppen auch Kopfzerbrechen aus. "Ein was ist das, ein Tamagotchi? Eine Filmrolle? Eine VR Brille?" Da es sich auch um ein ausgezeichnetes Familienspiel handelt, kommen hier doch die verschiedensten Generationen zusammen und hier kann eben nicht jeder immer etwas mit den Gegenständen anfangen. Das trübt das Vergnügen aber nicht sehr, da man auch gerne mal einen wirklich unbeliebten Gegenstand austauschen kann, wenn alle Spieler einverstanden sind.
Das Spiel benötigt sehr viel Konzentration, sonst ist man schnell ratlos und muss sein bestes Pokerface aufsetzen, damit man sein Geschenk, von dem man nicht mehr weiss was es war, auch wieder loszuwerden. Das sind auch die beiden Matchwinner, entweder volle Konzentration oder das perfekte Pokerface beim Bluffen.
That's not a hat - Pop Culture ist klein, günstig, lustig, kurzweilig, für viele Spieler, rasend schnell erklärt und auf den Tisch gebracht.
Plus
- Schnell erklärt
- Witzige Situationen
- Günstiger Preis
- Mehrsprachige Anleitung
Minus
- Manche Gegenstände sehr altersbezogen
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Details
1 Spielanleitung
110 Karten
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