Robosapien

Die Verpackung sieht mächtig aus! Und so auch der Roboter!

Nur beim Auspacken ist schon mal Geduld gefordert! Gut gesichert hängt der Roboter in seinem Karton und es dauert schon mal zehn Minuten, um ihn daraus zu befreien! Also nichts für schwache Nerven. Doch hat man ihn dann endlich seiner Fesseln beraubt, steht er da und wartet auf sein „Futter“ in Form von Batterien: 4xD für den Androiden und 3xAAA für die Fernbedienung. Diese ist übrigens dem Körper nachempfunden und so findet man schnell alle Bedienelemente, obwohl die Fernbedienung gezählte 21 Knöpfe aufweist, die alle dreifach belegt sind!

So, jetzt kommt der große Moment: Einschalten! Der Robosapien gibt seine ersten Geräusche von sich, erwacht aus seinem Schlaf und streckt sich!

Die Grundbedienungselemente sind schnell erlernt und so kann man den Roboter auch schon auf die erste Erkundungstour durch das Zimmer schicken. Ja, es ist sogar möglich, ihn die Zimmertüre schließen zu lassen.

Hat man die ersten Runden hinter sich, widmet man sich den zahlreichen Sonderfunktionen: Schlagen, Stampfen, Sprechen. Wobei die „Sprache“ des Roboters ein internationales Gebrabbel ist, die keinerorts Sinn hat.

Wenn man ihn schlafen schickt, darf man sich nicht wundern: Hie und da dreht er sich im Schlaf um und schnarcht. Ganz wie man es von kleinen Geschwistern gewohnt ist.
Auch sonst hat er einige menschliche Unarten: So kann er manchmal böse flatulieren (vulgär gesagt: furzen), und schüttelt keck seinen Hintern dazu. Er kann aber auch brüllen wie ein Löwe oder den Mädchen hinterher pfeifen.

In Summe also ein echt nettes Spielzeug, das auch für Bastler geeignet ist: Man kann den Roboter auf alle erdenklichen arten erweitern. Zum Beispiel mit einer Webcam und W-Lan Sender.

Nur so kann man verhindern, dass er alsbald wieder in einem Eck landet. Denn obwohl der Preis recht günstig ist für den ersten echten Androiden für den Hausgebrauch, wird das Ding nach längstens einer Stunde wieder langweilig. Das hat mannigfaltige Gründe:

Einerseits können die „Fingerspitzen“ nicht separat angesteuert werden und andererseits kann der Arm nur in drei Positionen arretiert werden, was somit zusammen ein gezieltes Greifen nach Gegenständen unmöglich macht.

Auch beanstanden wir eine optische Unzulänglichkeit: Die Fernbedienung wirkt etwas billig und die grünen und orangen Schriftzüge sind schwer zu lesen.

Dafür ist der Robosapien aber so gebaut, dass er allem standhält! Man kann ihn vom Tisch fallen lassen, an seinen Armen zerren oder ihn über die Treppe purzeln lassen. Außer eventuell ein paar minimalen Schürfwunden bleibt der Roboter voll funktionsfähig.

Spieletester

18.10.2004

Fazit

Ein absolut solides und fortschrittliches Spielzeug, mit dem man allerorts für helle Begeisterung und Aufregung sorgt. Verwendet man den geselligen Power-Zwerg jedoch nur in den eigenen vier Wänden, wird er sehr schnell zu einem weiteren langweiligen High-Tech Gerät, das mit den anderen im Kasten sein Leben fristet.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Besucherkommentare

marko | 24.11.2004

er ist wirklich super undleicht zu bedinen.er ist für jung und alt

Andi | 06.12.2004

Ich finde der Robosapien ist ein wirkliches cooles Spielgerät. Für jedermann zu Spielen.
MAn kann in steuern selbst programmieren, und und und.
Und der Prei ist auch noch dazu sehr gündtig Mediamarkt = 99,95 €

Mike | 07.12.2004

Einfach Klasse dieses Ding!

raphael | 07.12.2005

das Ding ist Klasse und günstig Ebay:69,90€

Abduliarabah | 25.04.2006

einfach geil/ebay:40 €

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 1
Preis: 130,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2004
Verlag: Joker AG
Genre: Spielzeug
Zubehör:

1 Robosapien 1 Fernbedienung 1 Anleitung

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