Dot to Dot

Die Didgeridoos der Aborigines sind häufig mit traditionellen Dot-Paintings bemalt.
Quasi von Dot to Dot.
Hier haben wir es nicht mit einem Malspiel zu tun, sondern mit einem Logikspiel mit Durchblick.
Wenn man denn den Durchblick hat.
Bei den Dot-Paintings bleiben die einzelnen Farbtupfen für sich.
Bei Dot to Dot ist das genau anders.
Erstens sind sie ausschließlich schwarz und zweitens ist es die Aufgabe des Spielers, diese mit den ebenso schwarzen Bahnen auf den durchsichtigen Spielplättchen in durchgehender Linie zu verbinden.

Gut strukturiert

Alles klar, ich darf für die erste Aufgabe zwei der sechs Spielsteine verwenden.
Ah ja, und auf die weißen Felder der Aufgabenkarte legen.
So herum.
So herum.
Gespiegelt oder komplett gewendet.

80 Aufgaben, leicht bis extrem schwer

Die Aufgaben starten mit zwei zu verwendenden Plättchen und auch die möglichen Positionen der Plättchen auf dem Aufgabenblatt sind vorgegeben.
Die schwierigsten Rätsel verwenden alle sechs Plättchen und es ist nicht genau vorgegeben, wie die Plättchen zu verbauen sind.
Weil die durchsichtigen Plättchen auch gewendet verwendet werden dürfen und auch müssen, erhöhen sich mit steigendem Schwierigkeitsgrad auch die Freiheitsgrade der Plättchen.

Leider keine Entwicklung

Erst kürzlich spielte ich ROLL ON, ein ähnlich gelagertes Solo-Spiel mit schiefer Ebene.
Auch dort wurden die Aufgaben stets schwerer.
Hier wie dort steigert sich die Schwierigkeit mit der Anzahl verwendeter Bauteile.
Bei ROLL ON hingegen wurden neue Mechanismen in das Spiel gebracht.
Das ist hier nicht der Fall.
Die Komplexität ergibt sich nur durch mehr zu verwendende Plättchen.

Spieletester

19.07.2020

Fazit

Das Spiel wirkt etwas technisch.
Man spricht zwar in der Anleitung nicht von elektrischen Schaltkreisen, mich erinnert das Layout aber extrem an Printplatten für elektronische Bauteile.
Weil mit steigendem Schwierigkeitsgrad keine neuen Mechanismen ins Spiel integriert werden, sinkt die Motivation doch etwas.
Das ist schade, aber verständlich.
Redaktionelle Wertung:

Plus

  • einfache Spielanleitung
  • Schwierigkeit steigert sich von Aufgabe zu Aufgabe
  • Lösungstipps zu den Aufgaben
  • die Lösungen sind mit dabei

Minus

  • Aufgaben werden nur zeitaufwendiger
  • es wird nichts entwickelt, jede Aufgabe ist eigentlich gleich
  • Motivation sinkt
  • Wiederspielreiz nicht vorhanden

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 1
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 10 Minuten
Preis: 16,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2020
Verlag: moses. Verlag
Grafiker: Silke Klemt
Genre: Denken
Zubehör:

40 Aufgabenkarten mit 80 Aufgaben
6 transparente Spielsteine (nummeriert von 1 bis 6)
1 Spielanleitung

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