Stellium

Am Anfang war das Licht. Aber woher kamen Sterne, Kometen, Planeten und Co.? Betätige dich als Innenarchitekt des Universums!

Dieses Spiel wird mit englischsprachiger Anleitung geliefert. Das Spielmaterial ist sprachneutral.

Spielidee

In jedem Zug ziehen wir ein neues Objekt aus dem Beutel, das wir im Universum platzieren. Das neue Objekt hat Auswirkungen auf die bestehenden Objekte. In Summe wollen wir erreichen, dass wir jene Anordnungen formen, die auf unseren Konstellationskarten aufgedruckt sind und somit Punkte sammeln.

Das Spiel im Detail

Am Beginn stecken wir unsere Hand in den Beutel, dort warten vier Arten von Objekten darauf, gezogen zu werden. Jede Art ist eine Kugel, hat aber eine anders geformte Oberfläche, man kann also gezielt nach Arten suchen. So die Theorie. Man hat nämlich nur fünf Sekunden Zeit, sich für eine Kugel zu entscheiden.

Die gezogene Kugel platziert man am Spielfeld. Je nach Art darf man Kugeln tauschen, verschieben oder Spielfeldteile drehen. Dadurch können Kugeln auch auf den schwarzen Löchern zu liegen kommen, was durch direktes Einsetzen nicht erlaubt ist.

Bis zu drei Karten mit Konstellationen kann man auf der Hand haben. Durch das Einsetzen der Kugeln versucht man, diese zu erfüllen. Dafür müssen einzelne Kugeln bestimmter Farbe in der Mitte von Scheiben, zwei Kugeln auf angrenzenden Plätzen auf zwei Scheiben, drei Kugeln in einer Linie... zu finden sein. Je schwieriger, desto mehr Punkte gibt es. Die an einem Auftrag beteiligten Kugeln werden großteils vom Spielplan entfernt.

Pech beim Ziehen?

Nicht immer erwischt man das, was man gerne hätte. Entweder, weil man die gesuchte Art in der Eile nicht gefunden hat, die Art nicht mehr im Beutel ist oder man sich doch mal geirrt hat. Zum Glück hat man vier kleine Helfer: Von jeder Farbe hat man einen Farbchip. Anstatt die Aktion der gezogenen Kugel durchzuführen, nehme ich die Aktion des eingesetzten Farbchips. Nicht genutzte Farbchips bringen am Ende Punkte.

Schluss, aus, vorbei

Erreicht ein Spieler die vereinbarte Zahl an Punkten, wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt. Dann werden die erreichten Punkte verglichen, der Spieler mit den meisten hat gewonnen.

Spieletester

25.02.2020

Fazit

Zufällige Kugeln zu ziehen, bringt einen bei Stellium nicht weiter. Man benötigt die richtigen Sonderaktionen, um wortwörtlich etwas am Spielfeld zu bewegen! Beim Ziehen neuer Aufträge sollte man immer darauf achten, dass benötigte Farben und dazugehörige Sonderaktionen zielführend sind. Etwa auf blaue Kugeln zu warten, für deren Konstellation ich aber die gelbe Aktion benötige, ist nur bedingt sinnvoll. Gelb ist übrigens die einzige Farbe, die man relativ einfach von den anderen unterscheiden kann. Die anderen in der kurzen Zeit zu unterscheiden, ist eine Herausforderung.

Je weniger Spieler teilnehmen, desto besser gefällt mir das Spiel. Warum? Ganz einfach: Man kann viel besser vorausplanen, die Wartezeiten sind erträglich. Spielt man nämlich zu viert, verändert sich die Situation am Spielfeld mitunter stark, bis man wieder an die Reihe komme. Die Folge: Jeder überlegt mal, was er wie erreichen kann - das bremst enorm.

Gefallen haben mir auch die Murmeln. Mit ihren unterschiedlichen Farben und Texturen sind sie ein toller Hingucker.

 

 

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Murmeln als Hingucker
  • das Spiel ist rasch erlernt

Minus

  • zu viert treten längere Wartezeiten auf

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30 Minuten
Preis: 29,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2017
Autor: Rémi Saunier
Grafiker: Aurélie Guarino
Zubehör:

3 Spielplanrahmenteile
6 Scheiben
4 schwarze Löcher
38 Kugeln
1 Beutel
40 Konstellationskarten
16 Farbchips
1 Startspielermarker
4 Übersichtstafeln
1 Spielanleitung

Statistik

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