Sherlock Express

Ein Verbrechen wurde verübt! Aber wer war es? Sicher der Panda, der guckt immer so unschuldig! Nein, Moment: Der war zum Tatzeitpunkt in der Bibliothek. Vielleicht ist doch der Tiger der Unhold? Findet es heraus!

Spielvorbereitung

Viel ist nicht zu tun, ehe man in eine Partie Sherlock Express starten kann: Die Alibikarten werden gleichmäßig an die Spieler verteilt. Die Verdächtigen werden als Stapel in die Mitte gelegt, sechs von ihnen aufgedeckt daneben. Los geht's!

Wer war's?

Die Geschichte erzählt, dass Holmes' Erzfeind Moriarty hinter den Taten steckt. War er es? Oder jemand anderer? Das werden wir gleich wissen.
Reihum decken die Spieler eine ihrer Alibikarten auf. Diese zeigen Details der Verdächtigenkarten, also eine Tierart, ein Accessoire oder einen Ort. Wird etwa der Koalabär aufgedeckt, fallen alle Koalas unter den Verdächtigen als Täter aus. Wird dann ein Schnauzbart aufgedeckt, sind alle Koalas und alle Schnauzbärtigen unschuldig. Dies wiederholt sich solange, bis nur noch ein Verdächtiger übrig bleibt, oder alle durch Alibis abgedeckt sind (in letzterem Fall war es Morarity, der die Tat begangen hat).

Schnapp ihn dir!

Durch die Alibis schränkt sich der Kreis der möglichen Täter immer weiter ein. Jedoch werden keinerlei Aktionen getroffen, also keine Karten verdeckt oder markiert. Das muss jeder Spieler für sich im Kopf machen! Darum ist auch das Entdecken des schlussendlichen Täters etwas, das jeder selbst machen muss. Als Zeichen dessen, muss man eine Hand auf die Täterkarte (bei Moriarity auf den Stapel) legen. Der schnellste Spieler hat den Täter geschnappt. Der Kreis der Täter wird wieder auf sechs ergänzt.
Wer fünf Täter erwischt hat, hat das Spiel gewonnen.

Spielvariante "Falsches Alibi"

Wer es etwas schwieriger mag, kann die Spielvariante benutzen. In ihr gilt: Taucht zweimal dasselbe Alibi auf, ist das verdächtig. Sehr verdächtig! Man muss sofort zwei Karten berühren, auf die das Alibi zutrifft. Auch hier ist der Stapel zu berühren, wenn es sonst keine zutreffenden Verdächtigen gibt.

Spieletester

18.07.2019

Fazit

Es heißt gut beobachten, um bei Sherlock Express erfolgreich zu sein. Je mehr Spieler teilnehmen, desto härter fällt der Kampf aus. Aber es macht viel mehr Spaß, als wenn man nur zu zweit ans Werk geht.

Die Ausstattung ist gut: Stabile Karten und eine klare Anleitung findet man in der kleinen Box. Die Verdächtigen sind herzig gezeichnet, die Hintergründe gefallen mir aber weniger und sind schwierig zu erkennen, da sie nicht so ins Auge stechen.

Wer ein einfaches Deduktionsspiel für Kinder sucht, macht hier nichts falsch.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • herzige Tiere
  • klare Anleitung

Minus

  • Hintergründe stechen nicht ins Auge
  • Zu zweit etwas langweilig

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 10 Minuten
Preis: 13,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2019
Grafiker: Bénédicte Ammar
Genre: Reaktion, Suche
Zubehör:

27 Verdächtigenkarten
36 Alibikarten
1 Spielanleitung

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