Yummy Monsters

Hunger! Durst! Lulu! Das ist der Albtraum aller Eltern. Jetzt erleben die Kinder, wie es ist, wenn jemand ständig "Hunger!" schreit. Die Monster wollen nämlich gefüttert werden! Und so wie bei Kindern ist "normales Füttern" zu langweilig, daher muss man es mit allerhand Kunststücke bei der Nahrungslieferung interessant machen.

Aufbau

Die beiden zweiteiligen Monstertafeln werden in den Schachtelunterteil gesteckt, wodurch sich ein kleiner Turm mit vier Monstermäulern als Öffnungen ergibt. An den oberen Ecken werdden Serviertechnikplättchen gesteckt, um die Sache zusätzlich zu stabilisieren. In der einfachsten Variante bekommt jeder die neun Essensplättchen seiner Farbe, schon kann es losgehen. Als Spaßeffekt kann man noch die Monstermasken auf den Kopf setzen. Wer es schwieriger möchte, kann zusätzlich die Monsterhände zum Einsatz bringen (später mehr dazu).

Das Grundspiel

Die Spieler verteilen sich um den Turm. Einer ist Startspieler und versucht, eines seiner Essensplättchen in das Monstermaul vor ihm zu werfen. Dann haben alle anderen reihum ebenfalls einen Versuch. Um die Chancengleichheit zu wahren, wird der Turm anschließend um 90 Grad gedreht, das heißt, jeder hat für die nächste Runde ein neues Monstermaul vor sich. Wer als Erster all seine Plättchen im Turm versenkt hat, gewinnt das Spiel.

Herausfordernde Varianten

Für jeden Spieler liegt ein Set Monsterhände bei. Das sind Kartonteile, die mit Gummibändern an Fingern oder Daumen montiert werden. Dadurch wird man beim Greifen von Plättchen eingeschränkt und der Schwierigkeitsgrad steigt.
Außerdem kann man die Serviertechnikplättchen ins Spiel einbinden, die oben an den Ecken des Turm stecken. Durch sie sieht man von jeder Seite des Turms zwei "Serviertechniken", das heißt Arten, wie man Plättchen werfen muss. Wer an die Reihe kommt, muss sich für eine der beiden Techniken auf seiner Seite entscheiden. Beispiele: Halte das Plättchen mit beiden Händen, wirf im knien, zieh dir die Maske vor die Augen, halte das Plättchen beim Werfen in der flachen Hand...
Man kann sich natürlich noch viele Hausregeln einfallen lassen, um neue Elemente ins Spiel zu bringen oder den Schwierigkeitsgrad für einzelne Spieler zu erhöhen (die einfachste ist natürlich eine Variierung der Wurfdistanz).

Spieletester

05.03.2019

Fazit

Yummy Monsters ist grundsätzlich für Kinder konzipiert. Das zeigt sich schon an den Gummibändern, mit denen man Masken und Monsterhände montiert. Für die Masken hat man eine längere Version, die allerdings nicht beilag, sondern auf der Spielemesse zusätzlich ausgeteilt wurde. Ob sie zukünftig generell in der längeren Version angeboten werden sollen, entzieht sich meiner Kenntnis. Du fragst, ob das Spiel für Erwachsene überhaupt interessant ist? Oh ja, auch die haben ihren Spaß. Aber nur mal Zwischendurch, nicht wiederkehrend. Dafür ist es dann doch zu banal und wie gesagt, als Zielgruppe eindeutig bei kleineren Kindern angesiedelt.

Eines ist Yummy Monsters auf jeden Fall: ein Hingucker! Schon die Schachtelfront macht Eindruck, aber auch das Spielmaterial muss sich nicht verstecken. Mit seinem 3D-Effekt und kräftigen Farben macht es einiges her. Die Plättchen sind aus stabiler Pappe. Trotzdem muss ein Erwachsener den Zusammenbau der Monsterhände übernehmen und achtgeben, dass dabei nichts geknickt wird.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • schöne Illustration
  • viel Spaß beim Spielen

Minus

  • Zusammenbau schwierig
  • trotz dicker Pappe entstehen Knicke

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 10 bis 20 Minuten
Preis: 25,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: Desyllas
Grafiker: Tony Tzanoukakis
Zubehör:

2 Monstertafeln
10 Serviertechnikplättchen
36 Essensplättchen
4 Masken mit Gummibändern
4 Sets Monsterhände mit Gummibändern
1 Startspielermarker
1 Spielanleitung

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