Gum Gum Machine

Die neuen Praktikanten von Professor D. (wie Dorra?) bekommen die Aufgabe Gum-Gums mit einer geheimnisvollen Maschine herzustellen. Unterstützt von Professor L. (wie zur Linde?) erklären beide durchgeknallten Wissenschaftler, wie die Maschine zu bedienen ist. Hebel sollen bedient, Schalter umgelegt und Zahnräder verstellt werden, um die Gum-Gums zu bekommen.

Aber was sind eigentlich diese sagenhaften Gum-Gums? Ganz einfach: Sie sind das Beste, was man sich vorstellen kann. Sie sind rund, bunt und jeder will sie haben.

Spielablauf

Zu Spielbeginn wird der bunte Spielplan erst mal mit diversen Einlegern, Schaltern und Abdeckungen bestückt und mit bunten Holzscheiben, den Gum-Gums, gefüllt. Wer an der Reihe ist schiebt zu Beginn erst mal den Startschieber auf eine der fünf Positionen. Damit wird ein ganz bestimmter Schalter aktiviert. Von dort ausgehend folgt man dem dazugehörigen Rohr zu verschiedenen Maschinenelementen und sammelt dabei möglichst verschiedene Gums ein. Keine Farbe darf doppelt vorkommen und jeder darf immer nur ein Gum-Gum gleichzeitig herstellen.

Taucht unter der genommenen Gum-Scheibe ein Symbol auf, geht die Reise mit einer Aktion an der entsprechend korrespondierenden Stelle weiter. Der Zug ist dann zu Ende, wenn das Rohr endet oder nach einer Aktion kein mehr Rohr weiterführt. Wird ein Gum-Gum fertiggestellt und mit einem schwarzen Deckel verschlossen, ist der Zug ebenfalls beendet. Mit dem Gum-Gum-o-Meter werden nun die Siegpunkte bestimmt.

Hat ein Teilnehmer es geschafft, mit seinen produzierten Gum-Gums mindestens 30 Punkte zu erreichen, dürfen alle anderen die Maschine noch einmal bedienen und so versuchen, weitere Siegpunkte zu generieren. Wer dann am Ende die meisten Siegpunkte auf sich vereinen konnte gewinnt.

Spieletester

28.10.2016

Fazit

Der Spielplan in Steam-Punk-Optik beeindruckt erst mal, wenn er auch optisch nicht unbedingt sofort zu erschließen ist. Modular aufgebaut birgt er durch die vielen verschiedenen Einleger eine gewisse Varianz. Die Spielanleitung mag zwar witzig formuliert sein, ist in der Nutzung aber eher kontraproduktiv, da sie sehr anstrengend zu lesen ist. Auch das Nachschlagen artet dann eher in eine Suchorgie aus, auch weil Informationen kreuz und quer abgedruckt sind. Für mich ist die Anleitung misslungen. Da wollte man total witzig sein und hat deren eigentliche Funktion eher konterkariert.

Das reichhaltige Material ist sehr wertig und ich möchte hier auch die witzige Spielidee hervorheben, die hinter der Gum-Gum-Maschine steckt. Allerdings wird die Merkfähigkeit (Memory-Effekt) der erwachsenen Spieler durch Schieberegler und versteckte Symbole doch arg strapaziert und wirkt irgendwie fehl am Platz. In einer reinen Erwachsenengruppe kam das Spiel nicht so gut an, wenngleich Kinder und Gelegenheitsspieler durchaus Gefallen fanden.


Redaktionelle Wertung:

Plus

  • reichhaltiges wertiges Spielmaterial
  • witzige Spielidee
  • modularer Spielplan

Minus

  • Memory eher was für Kinder
  • anstrengende Spielanleitung

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Preis: 35,95 Euro
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: HUCH & friends
Grafiker: Michael Menzel
Genre: Glück, Strategie
Zubehör:

1 Gum-Gum-Maschine (Spielplan)
9 Rahmenteile
1 Startschieber mit Holzgriff
42 Gums
1 Gums-Vorratsbeutel
2 Kesselabdeckungen
4 Zahnräder
2 Drehscheiben mit Drehpfeil
7 Schalter
16 Maschinenelemente
2 Gum-Gum-o-Meter
1 Fließbandabdeckung
1 Spielanleitung in vier Sprachen

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