Escape Games haben das Ziel, dass man irgendwo heraus kommt. Gefängnisausbruch: Unter Druck nimmt dieses Spielprinzip wörtlich: Wir wollen aus dem Knast ausbrechen! Um das zu erreichen, haben wir Hilfe von außen.
Das Spielprinzip
Am Beginn des Spiels sind die Spieler in zwei Teams aufgeteilt. Jedes Team hat seine persönlichen Hinweise, die man sich nur in Worten gegenseitig mitteilen darf. Der Austausch von Informationen ist unbedingt notwendig, um die ersten Aufgaben zu lösen. Später wird das Team vereint, und jeder kann auf alle Informationen zugreifen.
Aufgaben und Lösungen
Welche Aufgaben wir lösen müssen, wissen wir von Anfang an. Es gibt aber eine fixe (großteils logische) Reihenfolge, in der sie gelöst werden müssen. Informationen gibt es vor allem in gedruckter Form, jedoch führen einen die Lösungen auch auf Webseiten, die extra für das Spiel konzipiert wurden. Welche Aufgabe als nächste an der Reihe ist, erklärt uns der WhatsApp-Chatbot, der uns außerdem Tipps geben kann und Hinweise liefert. Wer detailliertere Tipps benötigt, kann auch auf der Website des Verlages nachschlagen.
Ziel des Spiel ist es, aus dem Gefängnis auszubrechen. Und da ist dann noch ein Wärter, dem man auf den Zahl fühlen will...
Spieletester
Fazit
Gefängnisausbruch: Unter Druck ist tatsächlich anders als die meisten Escape-Spiele, die ich bislang am Tisch hatte:
Zum einen hat man die anfängliche Teilung des Teams, in der die einzelnen Teams Zugang zu unterschiedlichen Tipps haben, welche erst durch Kommunikation in Relation gebracht werden können. Etwas schade ist es, dass der Chatbot immer nur drei Auswahlantworten bietet. Die Frage, wo er zwei Antworten abwartet, bevor er über wahr oder falsch informiert, fand ich diesbezüglich einen großen Fortschritt; gerne mehr davon!
Zum anderen ist es meistens so, dass ein einmal benutztes Material für das weitere Spiel raus ist. Beim Gefängnisausbruch braucht man einige Dokumente immer wieder, weil sie mehr als nur eine verwertbare Information enthalten. Das hält auch gegen Spielende den Schwierigkeitsgrad hoch. Ja, die ist generell nicht auf Anfängerniveau, es gilt clever zu kombinieren und auch mal um die Ecke zu denken.
Ein weiteres Plus des Spiels: Man muss nichts zerstören oder beschriften (ich empfehle aber, sich parallel Notizen zu gefundenen Informationen zu machen), somit kann man das Spiel danach problemlos weitergeben.
Plus
- umfangreiches Spielmaterial
- abwechslungsreiches Spielprinzip
- clevere Nutzung der Materialien
Minus
- Man hat immer nur drei Auswahlmöglichkeiten, was die korrekte Lösung für eine Aufgabe sein kann. Ist man mit einer Lösung mal am falschen Dampfer, ist die Auswahl der Möglichkeiten unter Umständen schon ein Spoiler.
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Details
1 Kuvert mit diversen Informationen, von kleinen Notizzetteln bis zu A2-Plakaten, und einem Sichtschirm
Man benötigt:
Internet (absolut notwendig)
WhatsApp (dringend empfohlen)
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