Play ist ein Musikratespiel, bei dem mithilfe von QR-Codes und Smartphone Songs abgespielt werden. Dabei stehen mehr als 4.000 Lieder zur Verfügung, obwohl sich gerade einmal 110 Karten in der Schachtel befinden.
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Das Grundkonzept von Play ist relativ simpel: Auf den Karten befinden sich QR-Codes, die mithilfe einer Smartphone-App eingescannt werden. Je nach gewählter Song-Kategorie öffnet sich anschließend ein passendes Lied über Spotify, YouTube oder Apple Music.
Auf der Rückseite jeder Karte befindet sich entweder eine Jahreszahl oder ein Land, passend zum Veröffentlichungsjahr des Songs beziehungsweise zur Herkunft der Band. Der Clou dabei: Jede Karte führt je nach gewählter Kategorie zu einem anderen Lied. So lassen sich mit nur 110 Karten mehr als 4.000 Songs spielen. Durch den Inhalt spielt man sich also nicht so schnell durch.
Vier verschiedene Spielmodi
Wie am Ende gepunktet und gewonnen wird, ist bei Play variabel. Insgesamt werden vier verschiedene Spielmodi vorgeschlagen. So müssen beispielsweise Lieder nach ihrem Erscheinungsjahr sortiert werden, es gibt aber auch einen kooperativen Modus und die Möglichkeit, in Teams gegeneinander anzutreten.
Allzu komplex wird es dabei nie. Wie schwierig Play tatsächlich ist, lässt sich ohnehin nur schwer beurteilen. Entweder man kennt viele der gespielten Songs oder eben nicht. Was allerdings durchaus herausfordernd und auf Dauer auch etwas störend sein kann: Jeder Song startet von vorne. Bei manchen Liedern dauert es dadurch ziemlich lange, bis man überhaupt bei einer Stelle angelangt ist, die man erkennen kann.
Spieletester
Fazit
Technische Umsetzung etwas sperrig
Die Kombination aus Technologie und Brett- beziehungsweise Kartenspielen ist sicher nicht ganz einfach umzusetzen und am Ende auch Geschmackssache. Ich bin aber eigentlich ganz froh, wenn bei Spieleabenden das Smartphone einmal in einem anderen Raum bleiben darf.
Was für mich bei Play aber wirklich ein Downer ist: Nach jedem Lied muss man am Smartphone zwischen der Play-App und dem jeweiligen Streamingdienst hin und her wechseln. Anfangs ist das noch kein großes Problem, auf Dauer wird es aber wirklich nervig und bremst den Spielfluss unnötig aus. Die technische Umsetzung fühlt sich also etwas sperrig an und steht einem flüssigen Spieleabend immer wieder im Weg.
Auch die vier verschiedenen Spielmodi wirken auf mich ein wenig so, als wollte man es allen recht machen. Wirkliche spielerische Finesse entwickelt dadurch keiner davon. Die große Songauswahl ist definitiv ein Pluspunkt, insgesamt konnte mich Play als Musikspiel aber nicht wirklich überzeugen.
Plus
- große Auswahl an Songs
Minus
- technische Umestzung sperrig
- Spielkonzept bekannt aus anderen Spielen
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Details
110 Karten
19 Punktechips
5 Musikchips
1 Anleitung
Statistik
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