Team Quack

In Team Quack beschreiben wir Bilderkarten mit Bilderkarten, sodass unsere Mitspieler das richtige Bild erraten. Reimt sich zwar nur mäßig, macht aber Spaß! Und wenn alle Stricke reißen, kann man immer noch quaken.

Enten sind keine Einzelgänger, sondern sie fühlen sich wohl in Gruppen. Einzeln gehalten vereinsamen Enten und können deswegen sogar krank werden. Mit diesem Hintergrundwissen macht das Ententhema dieses Kommunikationsspiels absolut Sinn.

3-2-1... Losgespielt

Zu Beginn einer Runde zieht jeder Spieler eine geheime Bildkarte. Diese muss möglichst präzise beschrieben werden, indem bis zu vier weitere Karten als verdeckte Hinweiskarten ausgewählt und vor sich abgelegt werden. Anschließend schätzt jeder auf einer Skala von 0 bis 10 ein, wie gut die eigene Geheimkarte durch die Hinweise beschrieben wurde, und markiert die Hinweiskarten entsprechend ihrer vermuteten Verständlichkeit.

Danach werden alle Geheimkarten eingesammelt und mit einigen Dummy-Karten gemischt. Zunächst werden die als am einfachsten bewerteten Hinweiskarten aufgedeckt. Ein Spieler erhält nun den Geheimkartenstapel und versucht, anhand der Hinweise die ursprünglich beschriebene Karte zu identifizieren. In den folgenden Schritten werden nach und nach die jeweils schwierigeren Hinweiskarten aufgedeckt. Das Raten wird dadurch anspruchsvoller, gleichzeitig verringert sich jedoch die Auswahl an möglichen Geheimkarten.

Liegt das Team falsch, verliert es ein Leben. Ziel ist es daher, möglichst viele Runden zu überstehen, während der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich ansteigt.

3-2-1... Losgequakt

Wer selbst mit den Hinweiskarten keine Ahnung hat, welche Geheimkarte die Richtige ist - und glaubt mir, manchmal ist das fast unmöglich zu erraten - hat noch ein letztes Ass im Ärmel: die Quack-Karte. Wird sie ausgespielt, darf ein zusätzlicher Hinweis gegeben werden. Und wie könnte es anders sein: in Form eines einzelnen Tons. Clever eingesetzt und gut auf den richtigen Moment abgestimmt, kann dieses letzte Hilfsmittel den entscheidenden Unterschied machen. Gelingt es dem Team so, alle Runden zu überstehen, winkt am Ende der Goldpokal.

Spieletester

Fazit

Es gibt einige sehr erfolgreiche Spiele, bei denen das Beschreiben von Bildern im Mittelpunkt steht, beispielsweise Dixit oder Pictures. An die kreative Tiefe dieser beiden Titel reicht Team Quack aus meiner Sicht zwar nicht heran, dafür punktet es mit einem großen Vorteil: Man kann sofort losspielen und die Regeln problemlos während des Spiels erklären.

Beim Testen bereitete uns Team Quack durchaus Freude. Ob man dem im Comicstil gehaltenen Ententhema etwas abgewinnen kann, bleibt Geschmackssache, beim Design der Bilderkarten sehe ich jedoch definitiv Verbesserungspotenzial.

Überrascht hat mich, dass sich das Spiel mit drei bis vier Personen am besten spielt, während es mit fünf bis sechs Spielern etwas holprig wird. Zwar wählen alle gleichzeitig ihre Hinweiskarten aus, das eigentliche Erraten erfolgt jedoch nacheinander. Dadurch entstehen Wartezeiten, die sich kaum vermeiden lassen. Da das Spielprinzip zudem wenig Raum für aktives Mitraten bietet, kann der Spielfluss gerade bei größeren Runden ins Stocken geraten – etwas, das bei einem sonst interessanten und dynamischen Ratespiel vermeidbar gewesen wäre.

Unterm Strich bleibt Team Quack ein solides Bilderspiel, das sich gut für eine lockere Runde zwischendurch eignet.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Learning by doing
  • Für unterschiedliche Gruppen geeignet
  • Gutes Kennenlernspiel

Minus

  • Optik und Design der Bilderkarten
  • Wartezeiten im Spielfluss

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 20 bis 30 Minuten
Preis: 25,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2025
Grafiker: Jakob Timm
Zubehör:

300 Bildkarten

4 Quack-Karten

2 Runden-Tracker

1 Spielbrett

11 Zahlenplättchen

4 Holz-Herzen

1 Holz-Ente

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