Qwirkle Flex

Fünfzehn Jahre nach dem Gewinn zahlreicher Kritikerpreise wartet Qwirkle jetzt mit einer Flex-Version auf.

In Zusammenarbeit mit Star-Autor Reiner Knizia entwickelte Susan McKinley Ross eine eigenständige Variante mit drei unterschiedlichen Hintergründen der Legesteine. Während die Farben und Formen beibehalten wurden, sind neben schwarzen Spielsteinen auch weiße sowie schwarz-weiße Steine zu jeweils 36 Stück mit an Bord, bzw. im Nachziehbeutel.

Orthogonal ist nicht alles

Die Legeregeln sind grundsätzlich die gleichen wie beim Klassiker, also maximal sechs unterschiedliche Formen oder sechs gleiche Farben dürfen zu einem Qwirkle in einer orthogonalen Reihe  gelegt werden, um die Maximalpunktzahl zu kassieren. Neu ist jetzt die Möglichkeit, auch diagonale Steine werten zu dürfen. Hierbei ist die Form oder Farbe unerheblich, es zählt lediglich der Hintergrund, den es ja in drei verschiedenen Ausführungen gibt.

 

Spieletester

Fazit

Qwirkle Flex übernimmt die Grundregeln aus dem Spiel des Jahres 2010. Vor allem Familien erfreuen sich an den bekannten Mechanismen für das Legen und Werten von Spielsteinen.

Die neue Ebene der Hintergründe erweitert allerdings nicht nur die Punkteausbeute an sich, sondern erhöht gleichzeitig auch die Komplexität und verringert die Übersichtlichkeit der eigentlich simplen Wertung. Die etwas ungewohnte diagonale Reihe ist deutlich schwerer zu erblicken und so mancher hat seine Probleme beim Erkennen diverser Möglichkeiten.

Für Familien, die neue Herausforderungen beim "qwirkeln" suchen, ist die Flex-Variante sicherlich eine Bereicherung, alle anderen können gerne auch beim Grundspiel bleiben. Ein Must-have für das Neue möchte ich nicht unbedingt aussprechen, da mich das Grundspiel mehr überzeugt.

Da hilft auch nicht die Mitwirkung des Star-Autors Knizia. Ich hätte hier vielmehr eine Änderung der Wertungsregeln erwartet, wie eine separate Aufschlüsselung der gewerteten Hintergründe. Dann gewinnt, wer bei seinem schwächsten Hintergrund mehr Punkte gemacht hat im Vergleich zu den anderen Qwirklern. Aber das wäre dann wohl doch zu sehr Knizia-Like.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Grundregeln bleiben
  • deutlich komplexer

Minus

  • unübersichtlichere Wertung
  • deutlich komplexer

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Preis: 37,99 Euro
Erscheinungsjahr: 2025
Verlag: Schmidt Spiele
Zubehör:

108 Holzsteine

4 Bänke aus Karton

1 Stoffbeutel

1 Spielanleitung

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