Das heilige Land und der Fluch der Götter sind manchmal nicht weit voneinander entfernt. Ja, das trifft ganz besonders auf die Hauptstadt der Inka „Cuzco“ zu. Viel blieb leider nicht von dieser Hochkultur übrig, da bleibt nur zu hoffen, dass ihr die Schritte der damaligen Einwohner noch nachvollziehen könnt.
Einmal rundherum um Tawantinsuyu
In Kronologic - Cuzco 1450 begebt ihr euch erneut direkt in das vergleichbare Spielgeschehen wie in Kronologic - Paris 1920 hinein, diesmal jedoch zur Zeit der Inka. Es gibt einen gleichen Grundaufbau: sechs Charaktere, sechs Zeitpunkte, sechs Orte und abermals drei Szenarien mit jeweils fünf abgeänderten Varianten, also insgesamt 15 mögliche Partien. Für eine genaue Erklärung eines Spielablaufs empfehlen wir wärmstens unser Review zum Vorgänger: Kronologic - Paris 1920.
Der große Unterschied der beiden Spiele liegt einerseits in einem doch geringfügig variierenden Spielbrett (manche Wege werden blockiert oder zu Einbahnen umgewandelt) und in doch deutlich komplexeren Szenarien. In den hier vorzufindenden Abenteuern gilt es ein bestimmtes Pärchen zu finden, dann den Ursprung eines Fluches aufzudecken (der wie eine Krankheit von Person zu Person weitergereicht wird) und schließlich gewisse Tanzmuster (entsprechend Bewegungsmustern) den unterschiedlichen Charakteren zuzuordnen.
Ansonsten ist das Spiel aber vollkommen identisch zu bereits erwähnten Kronologic-Spielen, also auch hier dieselben abgeänderten Varianten und ein Solo-Modus. Ob auch in Kronologic - Cuzco 1450 eine Erweiterung folgen wird, bleibt abzuwarten. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt darauf!
Spieletester
Fazit
Zum Wohlwollen der Götter
Da sich das Spiel als praktisch ident zu seinem Vorgänger Kronologic - Paris 1920 präsentiert, bleibt auch das Fazit gleich. Hervorzuheben sind jedoch besonders die wenigen Unterschiede zwischen den beiden, bei denen Kronologic - Cuzco für uns doch einen deut besser abschneidet. Speziell, da die Szenarien mehr Abwechslungsreichtum bieten und generell komplexer sind, hat uns dieses Werk einfach eine Spur mehr zugesagt. Neben den bereits im Review des Vorgängers erwähnten Negativaspekte gibt es nicht wirklich weitere zu ergänzen, eventuell, dass der Einstieg sich als etwas komplizierter herausstellte, da diese Szenarien deutlich komplexer sind. Grundsätzlich stellt dies aber auch keine wirkliche Hürde am Weg des Spielspaßes dar.
Plus
- mehr Abwechslungsreichtum der Szenarien
- höhere Komplexität der Fälle
Minus
- etwas schwererer Einstieg als im Vorgänger
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Details
1 Regelheft (6-seitig)
1 Ermittlungsbögen-Block
1 Landkarte
4 Sichtschirme
4 Bleistifte
12 Lochkarten; darunter:
- 6 Charaktere
- 6 Zeitpunkte
3 Szenarioboxen (jeweils mit: 30 Ortskarten und 1 Szenarioheft mit 5 Fällen)
Statistik
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