Voll Schaf

Die Schafe sind los! Wie wild flitzen sie über die Weide, immer in der Absicht sich die besten Territorien zu sichern. Welche Schafsfamilie wird am Ende die meisten Flecken für sich vereinnahmt haben?

Zwischen zwei und vier Spieler befehligen je eine Schafsfamilie. Die Größe der Weide ist proportional zur Spielerzahl. Die Form der Spielfläche bestimmen die Spieler gemeinsam, indem sie abwechselnd ein Weidestück anlegen. Am Ende der Aufbauphase setzt jeder seine aus sechzehn Schafen bestehende Familie als Stapel an den Rand der Spielfläche. Und schon geht es los!

Wer an die Reihe kommt nimmt einen Teil seines Stapels und fährt in gerader Linie in eine der sechs vorgegebenen Richtungen, bis er an ein Hindernis stößt. Hindernisse sind der Spielfeldrand sowie Inseln in der Weide, aber auch eigene und fremde Schafe. Der neue Turm wird vor dem Hindernis geparkt, wo er seinerseits in einem späteren Zug geteilt werden kann. Wer keine teil- und bewegbaren Türme mehr hat, scheidet aus dem Spiel aus. Sobald dies auf alle Spieler zutrifft, wird ausgewertet: Wer hat mit seinen Schafen die meisten Felder besetzt? Derjenige hat gewonnen! Im Falle eines Gleichstandes hat von den beteiligten Spielern jener die Nase vorn, der das größte zusammenhängende Gebiet bilden konnte.

Spieletester

25.08.2014

Fazit

Wer sich beim Durchlesen des Spielablaufs gedacht hat „Mensch, das Spiel kenn‘ ich doch...“, der hat Recht: Wir haben euch das Spiel bereits als reines Zweierspiel unter dem Namen Splits vorgestellt. Der Verleger von Splits hat dann selbst eine Erweiterung auf vier Spieler vorgenommen (im Original Battle Sheep genannt), HUCH & friends hat sich nun die Lizenzrechte hierfür gesichert und vermarktet es als Voll Schaf. Mir hat das Spiel in der Zweier-Variante schon sehr gut gefallen, das ist bei der vorliegenden Vierer-Version nichts anders. Natürlich kann man auch weiterhin zu zweit spielen. Aber mit drei oder vier Teilnehmern gibt es noch einen zusätzlichen Schub Taktik, weil man die Bewegungen von viel mehr Konkurrenten erahnen und entsprechende Aktionen setzen muss, ehe man selbst wieder an die Reihe kommt und auf Veränderungen reagieren kann. Klar – die Spielfläche wird zu viert größer, aber früher oder später kommen einem alle anderen in die Quere. Die Ausstattung ist sehr liebevoll gestaltet. Zum Beispiel ist jede Schaf-Scheibe mit einem anderen Schaf bedruckt. Das peppige Design spricht natürlich Kinder sehr an. Siebenjährige (so die untere Altersgrenze) werden das Potential des Spiels noch nicht ganz ausschöpfen können, ihren Spaß werden sie aber trotzdem haben.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 15 Minuten
Preis: 20,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Taktik
Zubehör:

64 Schaf-Scheiben, 16 Weidetafeln, 1 Anleitung

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