10 Jahre nachdem die ersten Saboteure goldsuchenden Zwergen das Leben zur Hölle gemacht haben, legt
Amigo mit dem hier vorliegenden Kartenspiel
Saboteur 2 eine Erweiterung nach und ergänzt damit das Grundspiel um neue Abenteuer.
Von den Grundzügen her funktioniert die Erweiterung wie das Grundspiel, weshalb hier auf die Rezension
Saboteur des Kollegen Steinwender verwiesen sei. Neu ist allerdings, dass in Teams gespielt wird und zusätzliche Zwergencharaktere auftauchen können. Den Geologen interessieren dabei nur die auf dem Weg zum Schatz ausliegenden Kristalle. Der Zwergenchef und der Profiteur gewinnen gemeinsam mit einem der siegreichen Teams, kassieren dabei aber weniger Gold. Die beiden Teams spielen entweder mit blauer oder grüner Kleidung und sind in der Lage, durch gleichfarbige Türen zu gehen.
Weiters gibt es neben neuen Wegekarten zusätzliche Aktionskarten, die das Spielgeschehen deutlich abwechslungsreicher machen. So kann mit einer Karte „Inspektion“ die Gesinnung eines beliebigen Mitspielers in Erfahrung gebracht werden. Lästige Zwerge können auch in Gefangenschaft geraten, Gold kann geraubt und Handkarten getauscht werden. Letzteres ist besonders nützlich, wenn man selber weniger Karten auf der Hand hat. Da Zwerge für ihre Habgier bekannt sind, ist natürlich auch das Klauen von Gold aus dem Vorrat eines anderen Zwerges möglich. Im Labyrinth kann auch schon mal eine Lore oder eine Spitzhacke kaputt- oder das Licht ausgehen. Auch dafür gibt es entsprechende Aktionskarten, die grundsätzlich vor einem Spieler ausgelegt werden. Entsprechende Reparaturkarten sind natürlich ebenfalls vorhanden und heben die vorher genannten Missgeschicke wieder auf.
Das Spiel endet wie gehabt nach der dritten Runde und wer dann das meiste Gold, diesmal in Form von Plättchen und nicht mehr als Karten, zusammenraffen konnte, der gewinnt.