Atlantic City

Wir befinden uns im Jahr 1920, genauer gesagt in der Stadt Atlantic City. Nach Einführung der Prohibition entbrennt eine neue Art von Goldrausch. Mafiabosse, Schmuggler, Schwarzbrenner und noch viele andere Gauner sehnen sich nach schnellem Geld, Ruhm und Macht. Zudem streiten sich die Bradstreet- und die Harbourgang um die Vorherrschaft im Alkoholschmuggel.

Zu Beginn erhält jeder der Spieler einen Charakter. Auf der Rückseite der Karte sind Informationen zur Figur enthalten. Diese Informationen sind Ideen, wie man den Charakter spielen kann. Jedoch sind sie nicht verpflichtend. Man kann die Eigenschaften beliebig ändern, ergänzen oder ganz weglassen. Im nächsten Schritt werden die Motivationskarten mit der Aufschrift „Top Secret“ verteilt. Diese Karten werden bis zum Schluss verdeckt gehalten. Beispielsweise besteht die Aufgabe darin, Bargeld im Wert von 3000 Dollar oder mindestens zwei alkoholische Getränke zu sammeln. Anschließend werden die Beziehungskarten verteilt, auf denen die Teilnehmer mit ihrem jeweiligen Nachbarn stehen – „Todfeinde“, „Befreundet“, „Kennen sich von früher“ etc. Die Schicksalskarte wird bereitgelegt. Sie dient dazu die Konflikte zu lösen, sollte es keine Einigung geben. Der Ereigniskartenstapel wird gemischt und bereitgelegt.

Im ersten Akt stellt der Spieler seinen eigenen Charakter vor. Dabei kann er nach Belieben seinen Charakter beschreiben und wie er in Beziehung zum Nachbarn steht. Im zweiten Akt deckt jeder Spieler eine Ereigniskarte auf und spielt sie mit einem anderen Spieler. Die Story ist frei erfunden. Man sollte lediglich darauf achten: „Muss ich sie verlieren, da sie zu meiner Motivationskarte nicht passt oder kann ich die Karte behalten?". In Akt Nr. 3 deckt jeder Spieler eine Ereigniskarte auf und kann diese behalten oder er spielt sie mit einem anderen Spieler. Im vierten Akt werden so viele Karten wie Mitspieler aufgedeckt und in der Tischmitte für alle gut sichtbar abgelegt. Die Teilnehmer spielen eine Szene mit einem beliebigen Partner, in der sie die Karten unter sich aufteilen. Achtet dabei aber immer auf die Motivation! Im fünften Akt hat jeder Spieler nochmals die Möglichkeit mit einem seiner Nachbarn eine Szene zu spielen und eventuell eine ungünstige Karte loszuwerden, um so seine Figur und die Gang nach vorne zu bringen.

Im sechsten Akt werden die Erfolge und Misserfolge der Charaktere analysiert. Wurde die Motivation erfüllt und welcher gehört der Spieler an. Anschließend wird die Wertung vorgenommen. Wurde die Motivation erfüllt und gehört der Spieler zu der Gang mit den meisten Geldwerten, so hat er den Gruppensieg erlangt. Jener Spieler der siegreichen Gruppe, der die meisten Geldwerte angesammelt hat, kann sich „The Big Boss“ nennen.

Spieletester

12.03.2014

Fazit

In Atlantic City spinnt ihr eure Geschichten nach eigenem Belieben. Ob nun ein Außerirdischer landet oder ein Revolverduell zwischen zwei Freunden stattfindet, entscheidet ihr selbst. Es gibt keine Regeln wie ihr vorgehen müsst. Einzig und alleine wenn sich zwei Teilnehmer nicht einigen können, entscheidet die Schicksalskarte und darüber wie die Story weitergeht bzw. wer die Ereigniskarte erhält. Spieler mit viel Phantasie werden ihre Freude haben! Sucht man jedoch starre Regeln und vordefinierte Abläufe, ist man schlicht fehl am Platz.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

Teilen mit facebook twitter

Kommentar verfassen

Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 16 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 5,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: noris
Genre: Karten
Zubehör:

36 Karten

Anzeige

Statistik

Derzeit findest Du auf spieletest.at 7101 Gesellschaftsspiele-,
1656 Videospielrezensionen
2303 Berichte.