Schwarz Rot Gelb

Ist „Grün” nun rot oder doch grün? Das Wort sagt „Grün, die Farbe ist aber „Rot. Und das ist genau die Schwierigkeit bei diesem Spiel. Es geht darum, eine Reihe von Karten auszulegen, in der ständig die Farbe wechselt. Und das alles so schnell wie möglich!

Vor Spielbeginn werden die Farbkarten gemischt und verdeckt in der Tischmitte unregelmäßig verteilt. Jeder Spieler nimmt sich eine Karte und legt sie offen vor sich aus. Damit beginnt er seine persönliche Kartenreihe, die er im Laufe des Spiels mit weiteren Karten nach rechts ergänzt. Nun werden noch so viele Punktekarten aufgedeckt, wie Spieler teilnehmen und dann kann es auch schon losgehen.
Alle Spieler sind gleichzeitig an der Reihe. Jeder nimmt eine Karte aus der Mitte und überprüft, ob sie in seine Reihe passt. Die neue Karte darf aber in keinem Kriterium mit der letzten Karte der eigenen Reihe übereinstimmen. Also weder die Farbe der Schrift, das Farbwort, noch die Anzahl der Wörter auf den beiden Karten dürfen identisch sein. Hat man eine Karte gefunden die passt, legt man diese an seine Kartenreihe an. Passt die Karte nicht, so wirft man sie offen zurück auf den Kartenhaufen in der Tischmitte. Sobald ein Spieler eine bestimmte Kartenanzahl in seiner Reihe liegen hat (je nach Spieleranzahl) ruft er „Stopp!.

Nun werden alle Kartenreihen auf Fehler kontrolliert. Hat ein Spieler zwei Karten nebeneinander liegen, die nicht den Forderungen entsprechen (nicht die gleiche Farbe, nicht das gleiche Wort, nicht die gleiche Wortanzahl) werden alle Karten dieser Reihe ab dem Fehler entfernt. Es kann also auch sein, dass der Spieler, der die Runde beendet hat nur eine oder zwei Karten korrekt in seiner Reihe ausgelegt hat.
Nachdem alle Kartenreihen von Fehlern befreit sind, kommt es zur Wertung. Der Spieler mit den meisten Karten in der Reihe, erhält die höchste Punktekarte, danach der Spieler mit den zweitmeisten Karten, usw. Bei gleicher Kartenanzahl entscheidet die Anzahl der Wörter auf allen Karten der eigenen Reihe.

Das Spiel endet nach fünf Runden. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Spieletester

10.07.2011

Fazit

Schwarz Rot Gelb ist ein schnelles Spiel für zwischendurch, das mit wenigen Regeln auskommt, schnell erklärt ist und ebenso Spaß garantiert wie eine gehörige Portion Ärger. Denn was in der Theorie recht einfach klingt, nämlich die Karten nach drei einfachen Regeln in seine Reihe anzulegen, entpuppt sich recht rasch als Hirnsynapsentraining erster Güte. In der Hektik des Getümmels passieren oft Fehler und die rechte und die linke Gehirnhälfte beginnen zu streiten, ob nun dem Wort oder der Farbe mehr Beachtung geschenkt werden soll. Und noch bevor sich die beiden Gehirnhälften noch geeinigt haben, liegt die Karte wegen des Zeitdrucks, meist schon in der eigenen Reihe. Aber das geht allen so, weshalb die Spieler sich schließlich über sich selber ärgern, aber auch lachen und fasziniert sind, wie einfach man sein eigenes Hirn austricksen kann. Das Design und die Farbgebung der Schachtel ist freilich Geschmackssache. Bei unseren Testrunden waren wir uns recht einig, dass es unseren Geschmack wohl nicht trifft, das nette Spiel aber nur wegen des Retro-Covers nicht ins Nirvana verbannt wird.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 8,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Amigo
Genre: Reaktion
Zubehör:

80 Farbkarten, 30 Punktekarten, 1 Spielanleitung

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