Samoa

Auf der Insel steigt eine Party.
Cool.
Vorher noch schnell die schmucklosen Holzmasken mit Federn aufmotzen und dann geht es los.
Fünf verschiedene Masken liegen in einer Reihe aus.
Sie heißen Sakani, Hanuk, Paduka, Lonosa und Mahalo.
Geheim zieht jeder Spieler aus den verbliebenen Masken seine Lieblingsmaske, für diese ist er zuständig.
Diese soll jeder - nicht zu offensichtlich - mit tollen Federn ausstatten.

Karte ziehen, Karte spielen

Man zieht eine Karte vom Federstapel und legt sie zu einer der fünf Masken.
Dabei hat man zwei Möglichkeiten: oberhalb oder unterhalb der Maske.
Die Federwerte reichen von +5 bis -5.
Liegen bei einer Maske fünf Karten, oberhalb und unterhalb zusammen gezählt, werden die Karten aller Masken auf der Seite der Mehrheit unter die Maske geschoben, alle Karten der anderen Seite kommen aus dem Spiel.
Und weiter geht es.

Ein paar Sonderkarten...

...verändern das Spiel nicht besonders.
Drei verschiedene tauchen im Stapel der Federkarten auf:
Die 2x - Karte (=Doppelzug) erlaubt das Ziehen und Anlegen zweier weiterer Karten.
Die Lagerfeuerkarte verbrennt eine Karte der Auslage (sie wird entfernt) oder wird als negativer Federwert in die Auslage gelegt.
Die Windkarte verbläst eine Federkarte von einer Seite der Maske auf die andere oder wird als positiver Federwert in die Auslage gelegt.

Bluffen nötig

Sind alle Karten des Federstapels gespielt, tippt jeder Spieler, welche Maske wer supported.
Dann deckt jeder seine geheime Maske auf und es wird abgerechnet.
Richtig erkannte Spielermasken bringen fünf Punkte.
Dazu addiert jeder die Federpunkte unter seiner Maske.
Es sei denn, jeder Mitspieler hat meine Maske erraten.
Dann gibt es keine Punkte für mich.
Gar keine.
Null.
Zero.
Nada.
Nix.
Das gefällt überhaupt nicht, und die Optionale Variante für jüngere Kinder, bei der statt Null-Zero-Nada-Nix immerhin die Federpunkte unter
der Maske gezählt werden, ist einfach netter und sympathischer.Fünf verschiedene Masken liegen in einer Reihe aus.
Sie heißen Sakani, Hanuk, Paduka, Lonosa und Mahalo.
Geheim zieht jeder Spieler aus den verbliebenen Masken seine Lieblingsmaske, für diese ist er zuständig.
Diese soll jeder - nicht zu offensichtlich - mit tollen Federn ausstatten.

Spieletester

09.12.2022

Fazit

Das Spiel muss leider Federn lassen.
Es klingt als hätte man viele Optionen.
Und so ist es auch.
Immerhin kann man die eine gezogene Karte an zehn verschiedene Plätze legen.
In Wirklichkeit wird es dadurch beliebig.
Man zieht eine Karte und legt sie irgendwo hin.
Manchmal zur eigenen Maske.
Es hatte niemand den Ehrgeiz, besonders intelligent zu bluffen.
Das ist schade, aber verständlich.
Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Sehr einfacher Ablauf
  • Nett illustriert

Minus

  • Spielzüge sind zu beliebig
  • Wertung zu streng
  • Gezielter Bluff zu aufwendig

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 25 Minuten
Erscheinungsjahr: 2022
Verlag: HUCH & friends
Autor: Thomas Jansen
Genre: Bluff
Zubehör:

50 Federkarten, 12 Sonderkarten, 10 Maskenkarten, Wertungsblock, Spielanleitung

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