Imagenius

Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben ... und nun sollen seine Dinge für mich einen Reim ergeben..?!
In Imagenius versucht ihr, euch als kleine Zauberlehrlinge einen Reim aus den ganzen geheimen Aufzeichnungen eures Meisters zu machen.
Wer findet der verbindet!

So steht es auf Seite 1 der Spielanleitung. Eigentlich könnte es aber auch heißen "Wer verbindet, der findet!" Denn nur, wenn ihr alle Symbole auf eurer Zauberkarte richtig miteinander verbindet, könnt ihr das gesuchte Symbol erkennen und finden. Auf der Zauberkarte sind verschiedene Symbole abgebildet, auf eurer Wisch und Weg Tafel müsst ihr genau diese Symbole unter vielen verschiedenen suchen und nach den vorgegebenen Regeln miteinander verbinden. 

3 Regeln

Toll ist, dass dieses Spiel wirklich mit drei simplen Regeln auskommt. Der Rest erklärt sich von selbst. 

1. Symbole, die auf der Zauberkarte verbunden sind, müssen auf der Wisch und Weg Tafel mit einer geraden Linie verbunden werden. 
2. Einzelne Symbole müssen eingekreist werden. 
3. Symbole, die mit einer Sternschnuppe markiert sind, müssen mit einem Bogen verbunden werden. 

Zauberlehrlinge im Training 

Es können vier Zauberlehrlinge gegeneinander spielen. Die Karte wird aufgedeckt und alle versuchen möglichst schnell nach den bekannten Regeln die passenden Linien auf ihrer Tafel zu ziehen. Dann wird meistens noch gedreht und überlegt. Wer als erstes das Symbol erkennt, welches durch die frisch gezeichneten Linien, Bogen und Kreise entstanden ist, kann sich die Sanduhr aus der Tischmitte schnappen und bringt so die anderen unter Stress. 

Zauberlehrlinge lesen das Lösungsheft 

Dann wird verglichen. Im Lösungsheft steht, welches das gesuchte Symbol ist. Der erste Zauberlehrling hatte hoffentlich den richtigen Tipp aufgeschrieben, als er sich die Sanduhr geschnappt hat. Die nachfolgenden Zauberlehrlinge können natürlich auch noch Punkte abgreifen, wenn sie den gesuchten Gegenstand noch aufgeschrieben haben, bevor die Sanduhr abgelaufen war. 

Spieletester

25.05.2022

Fazit

Puh, ich glaube Drachenkopf, Zauberpilz, Skeletthand und Ochsenzunge in den Farben pink, lila, blau und neongrün sind einfach nicht nach meinem Geschmack. Es sind doch viele Symbole auf der Zauberkarte abgebildet (teilweise 17, 18, 19 Stück) – die muss ich dann alle auf meiner Tafel suchen. Nachdem es allein vier verschiedene, aber sehr ähnliche Kürbisse gibt und sich überhaupt alle Symbole irgendwie ähneln bzw. in der Masse aus neon-bunten Symbolen untergehen, geht das Finden und Verbinden nicht so schnell, wie ich es mir vorgestellt oder gewünscht hätte. Ich find es eher mühsam. Liegt aber vielleicht auch daran, dass mir die Symbole keinen Spaß machen, die Bilder nicht so nach meinem Geschmack sind. Wenn ich dann zwischen all diesen Symbolen Linien ziehe und am Ende tatsächlich was erkennen kann, dann ist das schon faszinierend. All zu oft erkenne ich aber nichts oder nicht das Richtige, das Saxophon ist bei mir eine Pfeife. Dem Marienkäfer schwirrt der Kopf in der Luft herum...? 

Was mich wundert: Es gibt derzeit einen starken Trend zu 1-Personen-Spielen. Dieses wäre meiner Meinung nach sehr dafür geeignet, ist aber für 2-4 Spielende gedacht.
Mir hat Imagenius nicht sehr viel Spaß gemacht – andere werden damit aber sicher glücklicher.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • tatsächlich ergibt sich ein Bild unter den ganzen Symbolen 
  • auch solo spielbar 
  • 3 Regeln – mehr braucht es nicht 

Minus

  • Wisch und Weg Tafeln hätten ruhig etwas stabiler sein können
  • außergewöhnliches Design 
  • 184 Gegenstände gibt es zu finden, dann gehts wieder von vorne los

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 20,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2021
Verlag: Piatnik
Autor: Olivier Mahy
Grafiker: Guillaume Bernon
Zubehör:

92 Zauberkarten 
4 Deckblätter 
4 Zeichentafeln 
4 Wisch und Weg Stifte 
1 Sanduhr 
1 Spielanleitung 


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