Face Cards

Wir bilden Paare.
Ah ja, Ravensburger.
Klar, ein Memory.
Weit gefehlt: Wir bilden nämlich Pärchen!

Die große Frage für jeden Spieler ist: Welche zwei „Portraits” auf den sieben Handkarten passen so gut zusammen, dass sie von den Mitspielern wieder vereint werden können?
Jeder wählt also ein Pärchen aus und legt es verdeckt vor sich ab.
Eine Karte jedes Pärchens kommt in die Tischmitte und drei weitere unbekannte vom Stapel kommen verdeckt hinzu. Gut gemischt werden sie dann vom aktuellen Startspieler, die Karte mit dem Fotoapparat markiert ihn, für alle gut sichtbar aufgedeckt.
Außerdem deckt jeder die verdeckt vor ihm liegende „bessere Hälfte” des Pärchens auf.

Cat und Coati

Der Startspieler beginnt und tippt auf ein Pärchen.
Hat er eines richtig identifiziert, teilen sich er und der Besitzer das Pärchen fifty-fifty.
Handelt sich um ein Pärchen mit zwei Menschen (Cowboy und Ranger), zwei Tieren (Cat und Coati) oder zwei Gegenständen (Vogelhaus und Spiegelei) war's das und der nächste ist dran mit seinem Verkupplungsversuch.
Wurde ein Pärchen aus zwei unterschiedlichen Gruppen richtig erkannt, gibt es für jeden der beiden beteiligten Spieler eine Bonuskarte vom Stapel.
Gewonnene Karten kommen als Siegpunkte unter die Fotoalbumskarte.
Wie viele Runden man spielt, bleibt eigentlich den Spielern überlassen.
Die Spielregel schlägt vor, jeden gleich oft Startspieler sein zu lassen.

Flop-Tipper und Top-Tipper

Konnte eine Runde lang niemand ein Pärchen ermitteln (es spielen nur Flop-Tipper) geht es mit den gewonnen und hoffentlich gemerkten Informationen in eine Ehrenrunde.
Kann der letzte Spieler nur mehr sein eigenes Pärchen bilden geht er lehr aus. Dann waren die anderen Top-Tipper.
So steht es in der Spielregel.

Blanko-Karten

Zehn Blanko-Karten sind mit in der Schachtel.
Darauf können laut Spielregel „Katze Mimi oder Chef Schröder” verewigt werden.
Chef Schröder?
Also, liebe Ravensburgerredaktion, Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps.
Und die Arbeit mit den Chefs bleibt in der Firma.

Spieletester

29.07.2018

Fazit

Mit Face Cards wurde eine nette Idee zu einer harmlosen Spielerei verarbeitet.
Man kann nichts falsch machen.
Alles ist - mehr oder weniger gut - irgendwie passend.
Auch Nicht-Spieler sind hier richtig und können über Fehlversuche oder gelungene Paarbildung diskutieren.
Ein ideales Spiel für Seniorenrunden, die sich vielleicht mit dem Lesen von Text auf Karten schwer tun. Es reicht, Fotos anzuschauen.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Altersübergreifende Spielerei
  • Ohne Hemmschwelle auch für Nicht-Spieler
  • Nette Illustrationen
  • Zehn Blanko-Karten
  • Zweisprachige Kartenbeschreibung (Ray und Rochen)
  • Ideal für Seniorenrunden

Minus

  • Langfristig für Spieler wenig reizvoll

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 3 bis 7
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 12,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Ravensburger
Autor: Leo Colovini
Genre: Karten, Kreativ
Zubehör:

160 Karten (148 mit Fotos von Personen, Tieren und Gegenständen, 1 Fotoapparat, 7 Fotoalben, 10 Blanko-Karten), Spielanleitung

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