Kilt Castle

Kilt Castle – das Spiel für Highländer und Hochstapler. Die Spieler stellen Mitglieder eines schottischen Clans dar und wetteifern miteinander um die Vorherrschaft im Stammsitz.  

Dabei spielt aber nur die Turmspitze eine Rolle. Schließlich will jeder Schotte hoch hinaus und stapelt daher eine Etage auf die nächste, um obenauf zu liegen. Wer am Dukatentag das größte Viertel hat, bekommt am meisten Geld. Der Reichste gewinnt.

Das Spielbrett zeigt ein rasterartig angeordnetes Feld. Insgesamt gibt es zehn Baukarten – auf ihnen sind ein bis zwei Wappen abgebildet. Die Baukarten werden neben dem Spielfeldrand platziert und zeigen so an, wer in welcher Reihe bauen darf. Bauen zwei Spieler im selben Zug auf dasselbe Feld wird auf den Turm ein Dach draufgesetzt. Es bleibt so lange oben, bis es wieder zu der Situation kommt und ein Dach versetzt wird.

Beim Kartenversetzen dürfen nie mehr als fünf Kartenreihen ausliegen. Außerdem werden die Karten nur im Uhrzeigersinn umgelegt und müssen stets an eine andere Karte angrenzen. Entsteht dabei eine leere Reihe, wird ein Dukatentag ausgelöst: Zunächst wird gebaut, danach abgerechnet.

Beim Bauen gilt: Die Spieler setzen eine eigene Etage auf das Spielfeld. Insgesamt hat jeder sechzehn Stockwerke, wobei einige ein bis zwei Wappen tragen – diese sind am Dukatentag wertvoller. Das erste freie Feld zu bebauen ist kostenlos. Will man sich auf einen bestehenden Turm draufsetzen, muss man dem obersten Spieler so viele Münzen zahlen wie man Etagen überbaut.

Am Dukatentag werden zusammenhängende Turmspitzen addiert. Das Spielfeld wird von oben betrachtet. Für jede sichtbare Turmspitze in der eigenen Farbe, für jedes Wappen und für jedes Dach innerhalb eines zusammenhängenden Feldes bekommt man eine Münze.

Das Spiel endet sofort sobald ein Spieler seinen letzten Turm gesetzt hat. Der reichste Schotte gewinnt.

Spieletester

03.12.2017

Fazit

Die Anleitung von Kilt Castle ist kurz und gut verständlich. Das Spielprinzip ist ausgeklügelt und einfach zugleich. Zwischendurch kann es allerdings bei dem einen oder anderen Spieler zu Wartezeiten kommen, wenn die Karten mit der eigenen Farbe nicht gespielt werden. Man hat keinen Einfluss darauf, wann wo wie gebaut wird solange man nicht selbst am Zug ist. So kann es passieren, dass von einem zum nächsten Zug alle eigenen Türme überbaut werden und man am Dukatentag leer ausgeht. Es kann nicht viel vorausgeplant werden.
Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Nette Grafik
  • Einfache Anleitung
  • Simple Spielmechanik

Minus

  • Lange Wartezeiten für so ein Spiel
  • Vorausplanen nicht möglich
  • Wenig Einfluss auf eigenen Spielfortschritt

 

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 45 Minuten
Preis: 30,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Zoch
Grafiker: Dennis Lohausen
Genre: Aufbauen
Zubehör:

  • 1 Spielplan
  • 10 Baukarten
  • 59 Münzen
  • 2 Dächer
  • 15 Dukatensäcke
  • 64 Stockwerte
  • 1 Baumeistersiegel
  • Anleitung

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