Brain Storm

Alle kreativen Köpfe, einfallsreichen Glücksritter, geistvollen Dazwischenrufer, genialen Blitzdenker, wortgewandten Freidenker, ideenreichen Vielspieler, wortgewaltigen Querdenker, zungenfertigen Intellektuellen, kritischen Beurteiler und schadenfrohe Kritiker,… kommen bei Brain Storm bestimmt auf ihre Kosten.
Spielvorbereitung
Die 120 Bildkarten werden gut gemischt und als Nachziehstapel verdeckt platziert. Die obersten 9 Karten werden neben dem Nachziehstapel, für alle Spieler gut sichtbar (in einem 3x3 Raster), aufgedeckt.

Spielablauf
Sobald die letzte Karte aufgedeckt wurde, beginnt das Spiel, und die ersten kreativen Ergüsse dürfen verkündet werden.
Alle Spieler versuchen gleichzeitig zwei der ausliegenden Motive miteinander zu verbinden und dadurch neue Wortkonstrukte zu formen. So können beispielsweise Hauptwörter, Filmtitel, Gefühle oder aber auch Ausdrücke oder Bezeichnungen im übertragenen Sinn, usw. geschaffen werden.
Beispiele dafür wären (siehe Bild): Geburtstag, Zeit ist Geld, Überraschungsparty, Lieblingsessen.
Dabei ist es auch möglich Eigenschaften eines Gegenstandes zu verwenden.
Beispiele dafür wären (siehe Bild): harte Arbeit, Schwarzgeld, heißer Hintern.
Motive können auch extensiv gedeutet werden.So steht der Käfig nicht nur bloß für einen Vogelkäfig, sondern kann auch als „Freiheit“ oder „Gefängnis“ gedeutet werden. Das Motiv der Leiter kann daher auch als „hinauf“, „hinunter“ oder „klettern“ verwendet werden.
Wer ein Wortgefüge aus zwei ausliegenden Bildern geformt hat, nennt dies laut und zeigt gleichzeitig auf die beiden verwendeten Karten. Sind die anderen Mitspieler mit dem Wortmaterial zufrieden, darf der wortgewandte Spieler die beiden Karten zu sich nehmen. Anschließend wird die Motivauslage wieder aufgefüllt und das kreative Schöpfen kann weitergehen.
Sollten die Mitspieler mit dem verbalen Durchfall jedoch nicht zufrieden sein, bleiben die Karten liegen und das Spiel geht mit derselben Auslage weiter.

Spielende
Das Spiel endet, sobald der Nachziehstapel und alle Karten der Auslage aufgebracht und miteinander kombiniert worden sind. Der Spieler, der die meisten Wörter konstruieren, und somit die meisten Karten zu sich nehmen konnte, gewinnt das Spiel.

Spieletester

08.12.2016

Fazit

Bei Brainstorm ist eine schnelle und vor allem möglichst kreative Ader gefragt. Durch das Kombinieren zweier Bilder müssen die Mitspieler von einer neuen Wortkreation überzeugt werden, daher sollte man sich seine Mitspieler gut auswählen. Denn sollten die Mitspieler sehr kritisch und übergenau sein, und jede gebildete Neukreation abstreiten, kann der Spaß am fröhlichen Wörterkombinieren schnell vorbei sein. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass jeder erbärmliche Versuch, Punkte zu ergattern, gewertet werden soll. Die Spieler sollten jedoch, besonders bei jüngeren Mitspielern, eine gewisse Toleranz walten lassen, dann bietet Brainstorm Spaß für die ganze Familie.
Das Spiel eignet sich für eine schnelle Runde zwischendurch, zum Warmwerden vor einem längeren Spieleabend und auch für größere Spielerunden.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • schnelles, einfaches Spiel
  • nett illustriert
  • für große Runden geeignet

Minus

  • Wertung abhängig von Mitspielern

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 10
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 15 Minuten
Preis: 9,99 Euro
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Amigo
Autor: Haim Shafir
Grafiker: Marina Zlochin
Genre: Denken, Karten, Kreativ
Zubehör:

120 Motivkarten
1 Spielanleitung

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