Linie 1

Bei Linie 1 bauen die Spieler gemeinsam ein Straßenbahnnetz, das sie in weiterer Folge für ihre Jungfernfahrt nützen.
Der Spielplan zeigt eine Stadt mit wichtigen Gebäuden, an denen Haltestellen errichtet werden können. Die Linienkarten geben vor, welche Bahnhöfe und Haltestellen man mit seiner Linie verbinden muss. Plättchen für Plättchen wird gelegt. Wer wohin muss bleibt aber bis zum Schluss geheim.

Anstatt ein neues Plättchen zu legen, darf man auch ein Plättchen durch eines mit mehr Abzweigungen ersetzen. In jedem Fall darf keine Schiene eine Sackgasse bilden. So versucht jeder, ein für ihn günstiges Schienenbild zu erzeugen. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten sausen die Straßenbahnen mit Würfelantrieb los. Es fahren aber nicht alle gleichzeitig los, sondern die ersten dürfen schon loslegen, sobald ihre vorgegebenen Bahnhöfe verbunden sind. Aber zwischen den Bahnhöfen wollen noch ein paar Haltestellen besucht werden! Wer seine Linie als erster abgefahren ist, gewinnt das Spiel.

Spieletester

07.01.2001

Fazit

Linie 1 ist ein Spiel, bei dem man ein bisschen denken muß. Es ist nicht leicht zu erkennen, welches Schienenstück nun wirklich in das Straßennetz paßt. Es ist wirklich faszinierend zu beobachten, wie das Straßenbahnnetz immer mehr wächst. Der Höhepunkt ist die Jungfernfahrt mit einer kleinen Straßenbahn. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass man das Spiel während der Fahrt nur selten kippen kann. Denn meist ist der Vorsprung durch eine frühere Netz-Fertigstellung weit größer als das Würfelglück. Wer gerne denkt und etwas aufbaut, der wird dieses Spiel lieben!
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Besucherkommentare

Christoph Ledinger | 19.12.2004

Das Spielprinzip ist so ausgeklügelt, dass es, in ganz ähnlicher Form, auch bei Metro eingesetzt wurde.
Was aber nicht so toll ist: Die beste Taktik in der Legephase kann durch Würfelpech zunichte gemacht werden.

Mir persönlich gefällt das Spiel mit 4-5 Spielern besser als mit 2-3.

Matthias | 13.01.2006

Ein gutes Spiel! Hoher Glücksfaktor am Ende des Spiels

Daniel | 26.02.2007

Ich spiele das Spiel sehr gerne. Man muss planen, braucht aber auch Glück. Je mehr Spieler umso teilw. chaotischer und verzwickter, aber min. 3 Spieler muss sein.

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 40 Minuten
Preis: 25,00 Euro
Erscheinungsjahr: 1995
Verlag: Goldsieber
Autor: Stefan Dorra
Grafiker: Franz Vohwinkel
Genre: Taktik
Zubehör:

1 Spielplan, Schienenkärtchen, 6 Strassenbahnen, 12 Haltestellen, 12 Streckenkarten, 6 Linienkarten, 1 Spezialwürfel, 1 Spielregel, 1 Kurzspielregel

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