Feste Druff

Kneipenschlägerei im Wirtshaus zur Goldenen Wasauchimmer... da simma natürlich dabei, Warum? Wen kümmert's, Hauptsache, es hagelt kräftig Ohrfeigen ("Gibt Regen, die Aschenbecher fliegen tief..."). Wer gegen wen? Na jeder gegen jeden, ist doch klar. Wer am Ende noch auf seinen beiden Beinen steht, gewinnt.


Das Spiel:

Jeder Spieler erhält eine Tafel, auf der er Kampfstile und Waffen auslegen kann. Außerdem gibt es 7 Handkarten.

Ein Spieler der an der Reihe ist, kann beliebig viele Karte abwerfen, ergänzt seine Handkarten danach auf 7 und spielt beliebig viele Karten aus. Die einzige Beschränkung: Pro Runde darf man nur eine Angriffskarte spielen, dafür aber auf einen beliebigen Mitspieler.

Waffen- und Kampfstilkarten legt der Spieler vor sich ab. Diese Karten bringen dem Spieler permanente Boni. Mit Angriffskarten nimmt man Mitspielern Lebenspunkte weg, kann diese Angriffe aber außerdem mit Verstärkungskarten pushen. Ein Angegriffener kann sich mit Verteidigungskarten wehren. Kann (oder will) er das nicht, verliert er Lebenspunkte und stellt diese mit einem Marker auf seiner Leiste ein. Und für diesen Marker beglückwünsche ich Mad Mans Magic zum wahrscheinlich schlimmsten Ausstattungshacker, seit die Beowulf - Figur neben den Feldern abgestellt werden musste, um keine Infos zu verdecken: Die Marker, mit denen die Lebenspunkte angezeigt werden, sind so groß, dass sie VIER Felder verdecken. Wer hat das bitte ausgemessen?

Spieletester

13.05.2008

Fazit

Leider muss man sagen: Dieser Marker ist nicht das wirkliche Problem des Spieles. Das besteht nämlich nicht nur im typischen Problem solcher Spiele, nämlich gähnender Langeweile aller Ausgeschiedenen (obwohl Bang! und Die Werwölfe von Düsterwald diese Probleme nicht haben... haben die Autoren da etwa etwas RICHTIG gemacht?), hier frustriert die Tatsache, dass man nur einfach Karten zieht und ausspielt, und das leider in einem sterbenslangweiligem System.
Unverblümt gesagt: Die Langeweile der noch Spielenden unterscheidet sich durch Nichts von jener der bereits Ausgeschiedenen. Und damit dürfte alles zu diesem Spiel gesagt sein.

Fazit: Wenn "Last Man Standing", dann Bang!. (...oder auch Kablamo, auch wenn mein Rezensenten - Kollege das anders sieht).
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Besucherkommentare

Daniel Eder | 03.07.2008

Zwischendurch. Es hat nicht viele Regeln und ist auch sonst sehr unkompliziert und - auch auf lange Zeit gesehen - immer wieder lustig.

Einzig negativ aufgefallen ist, dass die Regeln teilweise etwas schwammig formuliert sind, so ist uns bisher nicht klar ob man auch einen Waffenangriff verstärken kann oder nicht.

Sowohl zu zweit, als auch zu mehrt war es ein sehr lustiges Spiel!

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 10,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2005
Verlag: Mad Mans Magic
Genre: Karten
Zubehör:

6 Spielbretter
6 Markierungsplättchen
110 Karten

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