Tabu Body Talk

Als ich Tabu Body Talk das erste Mal in Händen hielt, dachte ich, die Aufgabe wäre, verschiedene Begriffe pantomimisch darzustellen. Diese Annahme begeisterte mich nicht sonderlich, da bereits Activity und andere Spiele diese Darstellungsform verwenden. Es stellte sich jedoch heraus, dass ich vollkommen falsch lag. Bei der neuesten Tabu Ausgabe ist das Spielprinzip ein ganz anderes. Man betätigt sich sozusagen als Puppenspieler. Aber vom Anfang an …

Die Spieler teilen sich in zwei gleichstarke Gruppen auf. Das Team, das an der Reihe ist, stellt einen Puppenspieler, das gegnerische Team eine „Puppe“. Der Puppenspieler muss nun versuchen, möglichst viele Begriffe darzustellen, indem er seine „Puppe“ formt und bewegt. Die Puppe muss mit dem Puppenspieler zusammenarbeiten, sich also verbiegen lassen und beweglich sein. Das eigene Team versucht den dargestellten Begriff zu erraten. Gelingt dies, wird sofort das nächste Wort dargestellt, so lange bis die Sanduhr abgelaufen ist. Auf jeder Karte gibt es einen einfachen und einen schweren Begriff. Diese zählen einen bzw. zwei Punkte. Klingt gar nicht so einfach oder? Ist es auch nicht! Wie stellt man am besten eine Taube, eine Glastüre oder Wilhelm Tell mit einer beweglichen Schaufensterpuppe dar?


Spieletester

15.12.2002

Fazit

Tabu Body Talk macht jede Menge Spaß und es sorgt für viele Lacher. Gut, dass jeder einmal an der Reihe ist (sowohl als Puppenspieler als auch als Puppe) und es ihm auch nicht besser ergeht.

Das Spielprinzip ist originell und Tabu Body Talk eignet sich bestens als Party Spiel. Dadurch dass ein anderer Spieler geformt werden muss, werden Berührungsängste abgebaut und somit eignet sich das Spiel auch als „Icebreaker“. Jedoch sollte man nur mit Leuten spielen die auch über sich selber lachen können und keine all zu großen Hemmungen haben. Wem es zu weit geht an andere Spiele Hand anzulegen, der sollte besser bei Activity, Nobody is perfect oder Cranium bleiben.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Besucherkommentare

Bernhard Fischer | 13.09.2001

Dieser Rezension kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich habe dieses Spiel zwar erst einmal gespielt (unteres Foto), aber ich war voll und ganz begeistert. Auch ich habe geglaubt, dass es sich bei diesem Spiel hauptsächlich um Pantomime dreht. Oh mein Gott, wie habe ich mich geirrt. Dieses Puppenspielerprinzip ist genial (!) und es sorgt für viel Spaß und Hebung der Stimmung. Es ist allerdings wichtig, dass niemand mitspielt, der das absolut nicht möchte. Denn das kann den Spaß ziemlich verderben. Ansonsten bekommt dieses Spiel von mir eine römische 1.

Cocoona | 23.09.2002

Ich habe das Spiel noch nie gespielt, aber würde es mir auf jedenfall für meine anstehende Geburtstagsfete kaufen!!!

Kati | 19.03.2003

Ich wollte fragen was für Begriffe man so darstellen muss! Ich kann mir das gar nicht vorstellen aber ich würde mir das Spiel vielleicht kaufen!

Bianca Schott | 21.04.2004

Ich finde das Spiel total klasse. In der Schule haben wir gerade Prüfungen und müssen dort Projekte präsentieren. Wir haben uns für eine eigene Weiterentwicklung von TABU entschieden. Nun sind wir mitten in den Vorbereitungen. Das Spiel soll für die 5. und 6. Klasse der Hauptschule geeignet sein. Wörter werden selbst gesucht. Das System ist verändert. Trotzdem entspricht es dem TABU und wir (Vasilios,Stefan K., Stefan S. und Bianca) freuen uns schon total darauf, das Spiel zu präsentieren und es daheim dann auch spielen zu dürfen, denn: alles wird selbst hegestellt. Spielsteine, Verpackung, Brett, Karten...Einfach alles !!!

Liebe Grüße an die Karl-Erhard-Scheufelen Schule !!!

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 4 bis 16
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 45 Minuten
Preis: 30,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2001
Verlag: MB
Autor: Brian Hersch
Genre: Party
Zubehör:

230 doppelseitig bedruckte Karten, 1 Sanduhr, 1 Quietschie, 1 Punkteblock, 1 Spielregel

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