Mago Magino

Der Zauberer Mago Magino ist sehr klug und gütig. Mit Hilfe des Zauberkristalls tut er viel Gutes in seinem Land. Unglücklicherweise hat die Hexe den Zauberkristall gestohlen und in ihr Versteck gebracht. Dort ist er in viele kleine Stücke zerbrochen. Die Kinder können dem Zauberer helfen den Zauberkristall zurückzubringen.

Jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus und setzt die beiden Kinder in dieser Farbe auf das Haus des Zauberers. Wer an der Reihe ist würfelt und darf so viele Schritte fahren wie der Würfel anzeigt. Dabei kann man sich aussuchen ob man den langen Weg über die Wiese nimmt oder den kürzeren, aber gefährlichen Weg durch den finsteren Zauberwald.

Der Würfel zeigt außerdem zwei Hexen. Wird diese gewürfelt, so wird die Hexe in der Mitte des Spielplans gedreht. Zeigt sie auf ein Feld auf dem ein Kind steht wird diese in einen Frosch verhext (die Spielfiguren zeigen auf der Rückseite einen Frosch). Frösche dürfen immer nur ein Feld gehen, egal wie viele Punkte der Würfel zeigt. Der Zauberwald ist besonders gefährlich. Zeigt die Hexe darauf werden alle Kinder im Wald verzaubert.

Die Spieler können statt der eigenen Figur auch mit dem Zauberer Mago Magino ziehen. Steht der Zauberer auf dem Feld eines Frosches (egal ob der Frosch zum Zauberer gezogen ist oder umgekehrt), so wird der Frosch zurückverwandelt.

Erreicht ein Kind das Versteck der Hexe darf es ein Kristallstück nehmen. Dieses wird auf die Spielfigur gelegt. Jetzt muss das Glitzerstück aber noch zurück zum Haus des Zauberers und der Weg ist nicht weniger gefährlich als der Hinweg. Mit einem Kristallstück darf man allerdings nicht durch den Wald gehen.

Wer als erster drei Kristallstücke zurückgebracht hat gewinnt das Spiel.


Spieletester

15.05.2005

Fazit

Mago Magino ist ein nettes Spiel das Kinder gerne spielen. Das Spielmaterial ist, typisch für Selecta, sehr schön gestaltet. Wer zu Beginn allerdings nicht den Weg durch den Zauberwald wagt hat kaum mehr eine Chance den Rückstand aufzuholen. Der Zauberer Mago Magino wurde in unseren Testrunden sehr selten gezogen. Immerhin muss man einen ganzen Zug opfern um die Figur zu ziehen. Selbst wenn ein Kind verzaubert ist hat man noch die zweite Spielfigur und überlegt es sich zweimal ob man mit Mago Magino zieht. Überhaupt wurden in unseren Runden bei wenigen Spielern sehr wenige Kinder verzaubert. Wer schlau ist fährt überhaupt nur mit einem Kind und warten mit dem zweiten im Haus des Zauberers bis er eine vier würfelt. Damit gelangt man nämlich durch den Wald direkt zu den Kristallen. Trotzdem hat Mago Magino unseren Testkindern Spaß gemacht.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

Teilen mit facebook twitter

Kommentar verfassen

Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: 30 Minuten
Preis: 25,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2004
Verlag: Selecta
Autor: Reiner Knizia
Genre: Würfeln
Zubehör:

1 Spielplan mit Hexenpfeil, 1 Zauberer Mago Magino, 10 Spielfiguren, 10 Kartonkärtchen für Spielfiguren, 15 Zauberkristalle, 1 Würfel, 1 Spielanleitung

Anzeige

Statistik

Derzeit findest Du auf spieletest.at 7155 Gesellschaftsspiele-,
1656 Videospielrezensionen
2304 Berichte.