Du denkst, deine Freunde stehen hinter dir? Falsch gedacht! Im Tricky Forest ist sich jeder selbst der Nächste. Eben noch war die Feldmaus dein bester Kumpel. Im nächsten Moment sackt der Laubfrosch deine Silberlinge ein.
Die Geschichte führt uns in einen dichten Wald. Dort leben vier tierische Banden. Die flinken Feldmäuse, hüpfenden Laubfrösche, flinken Eidechsen und fliegenden Finken haben nur ein Ziel. Sie wollen so viele glänzende Silberlinge wie möglich ergattern. Adaptiert wird das Ganze auf ein Stichspiel. Wer die höchste Karte legt, gewinnt meistens die Runde.
Wenn aus Freunden plötzlich Gegner werden
Denn das Spiel hat einen ganz besonderen Kniff. Es gibt keine festen Partnerschaften! In jeder einzelnen Runde bilden sich die Gruppen völlig neu. Wer eben noch dein Partner war, kann dir im nächsten Moment schon die Beute vor der Nase wegschnappen.
Dabei bricht das Stichspiel mit einer ganz alten Regel, die man aus vielen anderen Kartenspielen kennt. Eine erstausgespielte Farbe muss nicht bedient werden. Wenn jemand eine Maus ausspielt, musst man keine Maus hinterherlegen. Stattdessen ist die eigene Taktik entscheidend, denn sobald eine Karte auf dem Tisch liegt, gibt es zwei Möglichkeiten:
- Ein eigenes Team gründen: Du legst eine neue Tierart aus und versuchst, selbst Punkte zu sammeln.
- Dich an ein Team anhängen: Du legst ein Tier derselben Art an eine bereits liegende Karte an. Dadurch bildet ihr für diese Runde eine Gemeinschaft.
Am Ende der Runde werden die Zahlenwerte auf den Karten zusammengezählt. Das stärkste Team gewinnt den Stich und verteilt die Karten des unterlegenen Teams unter sich auf, um an die begehrten Silberlinge zu kommen.
Gemeinheiten
Alles ganz einfach und eingängig, doch die Tiere haben teilweise gemeine Sonderfähigkeiten. Die Diebin stiehlt die Beute einfach komplett für sich allein. Die Nebelhexe sorgt dafür, dass alle nachfolgenden Spieler ihre Karten nur noch verdeckt ausspielen dürfen. Und der Hypnotiseur zwingt dich in ein Team, dem du eigentlich gar nicht beitreten wolltest. Dadurch bleibt das Spiel bis zur allerletzten Sekunde völlig unvorhersehbar, aber auch spannend. Wer letztlich nach vier großen Beutezügen das meiste Silber besitzt, gewinnt das Spiel.
Spieletester
Fazit
Tricky Teams ist ein schnelles, cleveres Stichspiel mit einer großen Portion Schadenfreude. Wer kein Problem mit fiesen Wendungen und ständigem Verrat hat, bekommt hier ein absolutes Highlight für den Spieleabend. Das Spiel lebt dabei von der Interaktion und den Emotionen am Tisch. Es macht einfach unglaublich großen Spaß, die Pläne der anderen Mitspieler zu durchkreuzen. Da man sich nicht absprechen darf, entstehen oft sehr lustige Missverständnisse. Man hofft auf die Hilfe eines Mitspielers, wird dann aber eiskalt im Regen stehen gelassen.
Auch die Optik kann sich absolut sehen lassen. Die Zeichnungen der Tiere sind sehr schön gestaltet. Sie bringen den humorvollen Charakter des Spiels perfekt rüber. Zudem ist es sehr schnell erklärt und gelernt. Die Regeln umfassen nur wenige Seiten, sodass man nach fünf Minuten Studium direkt losspielen kann. Mit seiner kurzen Spieldauer eignet es sich zudem perfekt als schneller Einstieg oder als lustiger Absacker für einen Spieleabend.
Plus
- sehr hohe Interaktion
- kurze Spieldauer
- schöne Optik
- faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Minus
- hoher Glücksfaktor
- nix für Harmoniebedürftige
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Details
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1 Anleitung
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