Monstersnack

Zu Tisch, meine Monsterchen, es ist angerichtet!

Sechs Monsterchen reißen ihre Mäulchen auf um Snacks auf Pfännchen zu inhalieren.
Aber: Nicht jedes Raclettepfännchen passt in jedes Mäulchen.

Stinkesockenpizza oder bunte Würmer?

Der aktive Spieler deckt ein Pfännchen auf und schiebt es einem Monster ins Mäulchen.
Schluckt das Monster die grausliche Pizza nicht, wissen alle Spieler nun, was das Monster nicht mag.
Schluckt das Monster die grausliche Pizza, kennen alle Spieler nun die Leibspeise des Monsters und die beiden weiteren Pizzastücke werden, wenn sie aufgedeckt werden, in den Schlund des Monsters geworfen. Es sei denn, das Monster hat bis dahin mehrfach seinen Platz gewechselt und der Spieler weiß nicht mehr wo das Pizzamonster steht. Das kann passieren, denn erfolgreiche Futtergaben werden mit einem Siegpunktchip mit Sonderfähigkeit belohnt. Die Sonderfähigkeit führt der nächste Spieler an der Reihe aus.
Sonderfähigkeiten sind:
Tausch die Plätze zweier Monster.
Misch die ausliegenden Pfännchen.
Schau einem Monster unter die Füße.
Schüttle alle Pfännchen aus einem Monster.
Und 7x passiert nix.

Memory ganz anders?

Ja, es ist durch die Aufbereitung wirklich ziemlich anders. 
Welches Monster mag was?
Und welches was nicht?
Und wo ist das Pfännchen mit der Schlammsuppe, mit Augen garniert?
Eigene Fehlversuche und jene der Mitspieler sind ebenso zu merken wie die Fütterungserfolge der anderen.
Und natürlich: Wo liegt welches Pfännchen?

Sind alle Monster mit drei Pfännchen satt gemacht, endet das Spiel mit dem Sieg des Spielers mit den meisten Monstermünzen.

Spieletester

Fazit

Die Funktion der quasi mit BIT-Mustern programmierten Raclette-Pfännchen ist für Kinder nicht durchschaubar und wenn sie verdeckt auf dem Spieltisch liegen, kann man auch als Erwachsener nicht erkennen, welches BIT-Muster sie zeigen. Schummeln ist für ganz kluge Kinder (oder auch Erwachsene) somit nicht möglich. 
Es ist und bleibt magisch, warum das eine Pfännchen verschluckt wird und das andere nicht.

Die Motivation bleibt lange hoch, dem Monster doch noch das richtige Pfännchen in den Rachen zu schieben.
Außerdem muss man die Monster mit ihren hungrigen Augen doch unbedingt füttern.
Wir füttern gerne.
Und was besonders toll ist: Die Pfännchen können für die nächste Partie ganz einfach aus den Mägen der Monster geschüttelt werden.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • sehr einfache Regel
  • funktionell gestaltet
  • funktioniert bestens
  • eine wirklich neue Art von Memory

Minus

  • viel Plastik

Teilen mit facebook twitter

Kommentar verfassen

Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Preis: 26,99 Euro
Erscheinungsjahr: 2026
Verlag: Kosmos
Grafiker: Paul Mafayon
Zubehör:

6 Monsterfiguren
21 Monstermünzen
18 Pfännchen (mit sechs Lieblingsspeisen je drei Mal)
Spielanleitung

Anzeige

Statistik

Derzeit findest Du auf spieletest.at 7961 Gesellschaftsspiele-,
1676 Videospielrezensionen
2324 Berichte.