Chicky Picky

Prolog

Was ist denn das für ein Geschrei im Hühnerstall? Die Küken sind hungrig! Also muss Mama Henne eifrigst auf die Suche nach dem allerleckersten aller Würmer suchen. Doch wo findet man die Würmchen? Im Erdreich natürlich. Also macht sich das Huhn auf und pickt im Boden nach genau jenem Wurm, den ihr Küken haben möchte. Wer zuerst den Magen seines Küken gefüllt hat, gewinnt das Spiel

Aufbau

Die Wurmwiese ist in dem Spiel sehr gelungen gelöst: denn im Schachtelboden sind Löcher eingearbeitet, in denen eine bestimmte Anzahl an Würmern gelegt wird. Die Löcher sind mit grünen Filzabdeckungen, die an der Grundplatte angeklebt sind, verdeckt.
Die Würmer selbst bestehen aus verschiedenfarbigen Kordeln in unterschiedlicher Länge.
Der Holzwürfel wiederum trägt differente Symbole. Je nachdem, was das Kind würfelt, darf es eine andere Aktion ausführen:

Wird ein Wurm gewürfelt, darf das Kind in eines der Erdlöcher schauen und sich von dort einen Wurm der gewürfelten Farbe nehmen. Damit wird nun das Küken gefüttert. Ist kein entsprechender Wurm im Loch, ist der nächste Spieler an der Reihe.

Zeigt der Würfel eine Regenwolke, so kommen alle Würmer aus dem Boden. Symbolhaft sucht sich der würfelnde Spieler ein beliebiges Loch aus und legt irgendeinen der darin befindlichen Würmer auf das Spielfeld. Danach ist der nächste Spieler mit würfeln an der Reihe.

Wird eine Sonne gewürfelt, können die im Regen herausgekrochenen Würmer nicht schnell genug flüchten und der Spieler darf alle offen liegenden Würmchen zu sich nehmen und an sein Küken verfüttern.

Doch wie wird denn nun das kleine gelbe Küken gefüttert? Auch hier hat sich Beleduc einen simplen aber effizienten Mechanismus ausgedacht: Im Bauch des kleinen Wuseltiers, das als Holzplatte gefertigt ist, ist eine Spirale eingefräst. In diese Nut passen genau die Wurm Kordeln. Hat ein Spieler einen Wurm ergattert, legt er diesen in die Spirale. So füllt sich der kleine Kükenmagen von Wurm zu Wurm. Und ist er voll, hat der Spieler dieses satten Kükens gewonnen.

Lerneffekt

Auf sehr gelungene spielerische Weise lernen die Kinder hier den Umgang mit ihrem Gedächtnis: Nur wer sich erinnern kann, wo der richtige – und vielleicht auch längste – Wurm zu Hause ist, wird rasch ans Ziel kommen. Zudem wird durch das Legen der Schnüre die Feinmotorik gefördert. Durch das versehentliche Abreißen der Bodenteile, was vor allem bei jüngeren Kindern immer wieder passiert, die etwas wilder ans Spiel gehen, lernen die Kinder auch den sanften Umgang mit Spielmaterialien. Hier hätten wir uns einen Steckmechanismus gewunschen, anstelle der fixen Verklebung des Filzes mit dem Boden.

Spieletester

27.01.2008

Fazit

Ein rundum gelungenes Spiel mit Witz und Fördergeist, das den Jüngsten großen Spaß bereitet. Natürlich ganz besonders dann, wenn sie die Regeln ab und zu ein wenig zu ihren Gunsten beugen ;)
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Preis: 25,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2004
Verlag: Beleduc
Genre: Legen
Zubehör:

4 Küken 1 Spielbox 24 Regenwürmer 1 Symbolwürfe Spielregeln

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