Ich baue mir meine verrückte Landschaft.
Alleine gegen den Highscore!
Es sei denn, Edith will mitspielen.
Dann eben gegen sie!
Jede der doppelseitig verspielbaren Karten zeigt sechs Felder. Berge, Flüsse, Wälder, Kristalle, Dörfer oder Wiesen sind darauf zu finden. Zudem sind manche Felder mit Elch oder Wolf bevölkert. Auf einer Seite jeder Karte findet sich genau ein Wertungsfeld, das zwei Kartenfelder einnimmt. Weil eine der Karten zu Beginn als gemeinsame Wertungsvorgabe für beide Spieler aufgedeckt wird, ist zumindest ein Punktelieferant bekannt.
Die weiteren Wertungskarten legt man selbst in die eigene Landschaft und damit ins eigene Spiel.
Was wird gewertet?
Beispiele für Wertungsbedingungen sind etwa:
Sechs Punkte für jedes Paar aus Wolf und Elch (siehe Beispiel).
Vier Punkte für jedes Kristallfeld, das alleine in eine Reihe oder Spalte liegt.
Vier Punkte für jedes Flussfeld im längsten Fluss.
Drei Punkte für jeden Berg am Rand der Landschaft (siehe Beispiel).
Insgesamt stehen 18 verschiedene Wertungsbedingungen zur Verfügung.
Welche für mich? Welche für dich?
Jeder Spieler zieht zwei Karten vom dünnen Stapel und entscheidet, welche er für sich mit welcher Seite und belilebig gedreht verwendet. Die zweite wird danach dem Gegenspieler zur geneigten Verwendung überlassen. Für die erste Karte der Landschaft ist keine Legeregel zu beachten, jede weitere der sieben folgenden Karten der eigenen Landschaft muss zumindest ein Sechstel einer bereits verbauten Karte verdecken. Wertungsbedingungen sind tabu, sie dürfen nicht überdeckt werden.
Außerdem wähle man Wertungen mit Bedacht, denn einerseits bringen sie zwar Punkte entsprechend ihrer Vorgabe, andererseits kostet jede Wertungsbedingung in der Landschaft am Spielende satte zehn Punkte der erspielten Punktesumme.
Das tut weh!
Ganz ohne Wertung in der eigenen Landschaft geht es aber auch nicht. Ohne Wertung bringt nämlich auch die gemeinsame Wertungsbedingung NULL Punkte.
Das tut noch mehr weh!
Kurzes Spiel mit Tiefgang und Glücksfaktor
Die Anordnung der Felder auf den Karten passt nicht immer zu den Plänen, die man hat. Das erzwungene Überdecken von Landschaftsteilen schränkt die Optionen immer wieder ein. Noch eine Wertung in die Landschaft legen ist nett, aber teuer.
Bringt sie mehr als sie kostet?
Wie gut sind die Chancen, hier weiter zu punkten?
Idealerweise bekomme ich eine Karte, deren Wertungsbedingung bereits zu ausliegenden Gegebenheiten passt. Wenn nicht, gilt es manchmal auch, Schaden zu minimieren.
Spieletester
Fazit
Trotz nur acht Karten in der eigenen Landschaft gibt es viele Optionen, aber auch Zwänge und Beschränkungen.
Eine nette, kleine Tüftelei, die auch solo gut funktioniert.
Einzig die Optik lässt zu wünschen übrig.
Plus
- kurz und knackig
- klug gemacht
- gut aufgebaute Zwänge
- solo sehr gut spielbar
Minus
- optisch nicht das Gelbe vom Ei
- manche Wertungsbedingung etwas unklar formuliert
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Details
18 Karten
1 Wertungsblock
1 Stift
1 Spielanleitung
Statistik
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