Maestro

Der oder diejenige, die das hohe C am schönsten singen kann, darf beginnen...

Wer an der Reihe ist, kann Musiker auf den Spielplan legen, anschließend zieht man 1 bis 3 Musiker nach und legt sie in die eigene Agentur. Um Musiker auf den Spielplan zu bringen braucht es einen Maestro, der alle Instrumente beherrscht. Erst angrenzend an ihn darf man Musiker anlegen. Der Spielplan zeigt die Besetzungen für einige Werke der klassischen Musik. Jedes benötigte Instrument ist in genau der benötigten Anzahl vorhanden – doch die Maestri nehmen manche dieser Plätze weg!.

Wer also Musiker auf den Spielplan bringt, nimmt Musiker aus seiner Agentur und legt sie an einen Maestro oder einen anderen Musiker an. Man darf allerdings auch Musiker aus der oberen Reihe gegnerischer Künstleragenturen nehmen! Die unteren Agenturplätze sind tabu, jedoch sind sie risikoreich. Bleibt einem am Spielende ein Musiker übrig, so zählt er Minuspunkte. In der oberen Reihe sind die Minuspunkte wesentlich geringer als in der unteren Reihe.

Für jeden angelegten Musiker kassiert man Punkte. Besonders viele Punkte bringt es, wenn man ein komplettes Musikstück auf einmal besetzt. Wer ein Musikstück fertig besetzt, bekommt den Kritiker vor sich. Wenn man wieder an die Reihe kommt und der Kritiker steht vor einem, dann bekommt man ein Zusatzeinkommen.

Unter den Musikerplättchen finden sich auch Applausplättchen. Wer ein Applausplättchen zieht, legt es sofort in die dafür vorgesehene Reihe. Ist diese Reihe voll, so endet das Spiel (vgl. mit Ra). Das Spiel ist aber auch zu Ende, wenn ein Spieler keine Musiker nachziehen kann, da seine Agentur voll ist und er nichts anlegen kann oder will. Von den Chips werden die Minuspunkte abgezogen. Wem die meisten Chips verbleiben, gewinnt.

Das Spielende ist wenig spektakulär, meist bleibt 1 Musikstück frei. Mit den Maestri, die jedes Instrument besetzen können, kann man taktisch spielen. Setzt man sie auf ein seltenes Instrument, das ein Gegner auf einem teuren Platz seiner Agentur hat, so sind ihm diese Minuspunkte schon so gut wie sicher. Ärgerlich wird es, wenn man anfangs nichts Ordentliches nachzieht und das Spiel wegen einer überfüllten Agentur nach wenigen Minuten endet (je weniger Spieler, desto wahrscheinlicher ist dies).

Spieletester

04.02.2005

Fazit

Maestro ist ein nettes Legespiel, das besonders für Musiker jeden Alters eine schöne Nachmittagsbeschäftigung bietet.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 Minuten
Erscheinungsjahr: 1989
Verlag: Hans im Glück
Autor: Rudi Hoffmann
Genre: Legen
Zubehör:

4 Künstleragenturen, 1 Beutel Chips, 14x Applaus, 1 Kritiker, 56 Musiker, 1 Spielplan, 1 Spielregel

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