Seit Jahrtausenden herrscht Zeus über den Olymp. Nach unzähligen Versuchen der übrigen Götter, ihn zu stürzen, verkündet er einen Wettkampf, in dem die zwöf Götter all ihre Kräfte einsetzen dürfen.
Wer wird als Sieger hervorgehen und über den Olymp herrschen?
Spielidee:

In OMG werden Karten gespielt, um die Götter in ihrem Wettstreit zu unterstützen. Wer zuerst alle seine Karten ausgespielt hat, gewinnt das Spiel und hat wohl beim neuen Herrscher des Olymp einen Gefallen gut.

Ausstattung:

Das Spiel besteht aus 96 Karten: Jede der zwölf griechischen Gottheiten ist auf je acht Karten dargestellt, die vier Farben und eine Zahl von 1 bis 4 aufweisen. Bei zwei Karten jeder Gottheit gibt es zudem eine Spezialfähigkeit. Diese wird leider auf Englisch beschrieben statt mit einem Symbol gezeigt zu werden.
Die Karten sind recht stabil, hochglänzend und in buntem Comicstil illustriert.

Spielablauf:

Jeder Spieler nimmt sechs Karten auf die Hand, der Rest liegt als verdeckter Stapel in der Tischmitte, die oberste Karte wird offen neben den Stapel gelegt.

Wer an der Reihe ist, legt eine Karte auf den Ablagestapel, deren Zahl oder Gottheit zur obersten Karte des Ablagestapels passen sollte. Passen beide Eigenschaften nicht, so muss der Spieler weitere Karten vom verdeckten Kartenstapel ziehen. Die Anzahl richtet sich nach den beiden obersten Karten des Ablagestapels: Haben die Zahlen dieselbe Farbe, so nimmt der Spieler die Differenz der abgebildeten Zahlen als Zusatzkarten auf. Sind die Farben unterschiedlich, so muss er eine Karte mehr aufnehmen. Danach ist der linke Spielnachbar an der Reihe.

Einige Karten haben spezielle Fähigkeiten. Wurde eine solche Karte abgelegt, so wird diese Fähigkeit nach dem Aufnehmen von Strafkarten ausgeführt.

Der Spieler der zuerst all seine Karten ablegen konnte, gewinnt das Spiel.

Spieletester

16.09.2017

Fazit

"Oh my God" ist ein Uno auf Stereoiden. Es müssen genauso passende Karten abgelegt werden und es gibt Zusatzfunktionen. Nur der Mechanismus, sollte man keine passende Karte haben, ist etwas komplizierter. Leider erhöht sich damit auch etwas das Mindestalter der Spieler und durch den englischen Text auf den Karten mit den Spezialfähigkeiten setzt sich das Spiel endgültig zwischen zwei Stühle: Für Kinder, die normalerweise auf Mechanismen wie den von Uno anspringen, ist der englische Text nicht geeignet. Auch der Hintergrund der griechischen Gottheiten erschliesst sich erst ab der fünften oder sechsten Schulstufe.
Für Ältere bietet das Spielprinzip keinen großen Anreiz mehr. Auch das Thema erscheint irgendwie mit Gewalt drübergestülpt, damit man einen Titel findet. Ein Kampf der Götter findet hier nicht wirklich statt und Zeus wird hier seinen Platz auch nicht an eine andere Gottheit abgeben. [Ich bin ohnehin der Meinung, dass Hera die wahre Herrscherrin ist! ;-)]
Redaktionelle Wertung:

Plus

  • nette Illustrationen
  • schnelles Spiel

Minus

  • Spezialfunktionen der Karten auf Englisch beschrieben

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 10,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Desyllas
Grafiker: Tony Tzanoukakis
Genre: Karten
Zubehör:

  • 96 Karten
  • Spielanleitung (Englisch)

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