Hold your breath

Dieses Spiel ist nur mit englischsprachiger Spielanleitung erhältlich! Für den Spielablauf sind keine Sprachkenntnisse notwendig.

Mit Hold your breath halten wir den dritten Teil der Ozean-Reihe in Händen. Nach Get Bit!, in dem wir von einem gefräßigen Hai verfolgt wurden, und Walk the plank!, wo wir Gefahr liefen über die Planke eines Schiffs gejagt zu werden, beschäftigt sich dieses Spiel mit den Tiefen des Ozeans. Die Piraten versuchen sich als Apnoe-Taucher, die möglichst tief tauchen wollen aber gleichzeitig genug Energie benötigen um wieder an die Oberfläche zurückzukehren.

Sowohl Tauch- als auch Auftauchphase dauern so lange, bis das Kartendeck aufgebraucht ist. Im Kartendeck schlummern Karten für Bewegung, Luftvorrat und Aktionen. Von diesen Karten erhält jeder Spieler fünf Stück. Wer an die Reihe kommt muss mindestens eine Sauerstoffkarte spielen. Kann er das nicht, verfällt sein Taucher in Panik. Panik ist aber auch eine Sonderaktion einiger Karten, die man auf einen Mitspieler spielen kann. Ein Taucher der in Panik ist kann sich nicht bewegen. Erst wenn er eine Beruhigungsaktion ausspielt kann es weiter nach unten bzw. oben gehen. Wie kann man ab- oder auftauchen? Hierzu muss man eine Schwimmkarte ausspielen. Die Schwimmweite ist jedoch durch den ausgespielten Sauerstoff begrenzt.
Neben den genannten Karten gibt es noch ein paar Tiere, namentlich den Hai (versetzt Taucher in Panik), die Krake (verjagt den Hai, stiehlt Mitspielern Karten) und den Delfin (hilft Tauchern).

Möchte oder kann man keine weiteren Karten ausspielen, darf man noch Karten abwerfen und die Kartenhand anschließend wieder auf fünf ergänzen. Zieht ein Spieler die letzte Karte vom Nachziehstapel, hat jeder Spieler noch genau einen Zug. Am Ende der Abtauchphase markiert jeder Spieler mit dem Anker seine erreichte Tiefe. Die Karten werden neu gemischt, nach bekanntem Prinzip wird gespielt; mit dem Unterschied, dass Bewegungen nun in Richtung Wasseroberfläche passieren.

Das Spiel endet, wenn der Kartenstapel aufgebraucht ist oder der am tiefsten getauchte Spieler die Wasseroberfläche erreicht. In letzterem Fall ist klar wer gewinnt, in allen anderen muss überprüft werden: Welcher der Piraten an der Wasseroberfläche war am tiefsten unten? Herrscht Gleichstand, dann gilt: Wer war zuerst wieder oben? In seltenen Fällen kann es passieren, dass es keiner der Piraten zurück an die Oberfläche schafft. Gewonnen hat dann der, der insgesamt den größten Weg zurückgelegt hat.

Spieletester

01.01.2015

Fazit

Hold your breath zeigt ganz verschiedene Abläufe, je nachdem wie aggressiv die Spieler ans Werk gehen. Wird zum Beispiel mit Panik-Karten gegeizt, taucht man relativ ungehindert tief nach unten. Sogar so tief, dass die Länge des Spielplans nicht ausreicht. Doch Vorsicht vor der zweiten Spielhälfte! Man sollte auch wieder zurück an die Oberfläche kommen! Beginnen die Mitspieler jetzt Panik zu verbreiten, endet unser Taucher als Wasserleiche. Aber auch der Hai ist eine störende Größe, die erst zu einem zufälligen Zeitpunkt auf den Plan tritt. Die große taktische Entscheidung lautet also: Wie tief wage ich mich hinunter? Aggressivität ist gleichzeitig die Interaktion zwischen den Spielern. Jede Spielerunde ist also selbst dafür verantwortlich, das gewünschte Maß an Interaktion herzustellen. Taktik kommt auch am Ende der Spielphasen auf. So kann man etwa durch geschickten Einsatz der Kartenaktionen vorzeitig die letzte Karte vom Stapel ziehen und ein für andere Spieler überraschendes Ende herbeiführen. Nicht verschwiegen werden soll das Kartenglück. Wer keine Luft-Karte auf der Hand hat und deshalb in Panik verfällt oder z.B. die Panik nur mit seiner einzigen Schwimm-Karte beheben kann, bleibt auf der Strecke ohne das selbst zu verschulden. Vorrangig bleibt aber die Taktik.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Besucherkommentare

JD | 02.01.2015

Erinnert mich vom Aussehen und ein wenig vom Ablauf her an "Dive! Diver! Die!".
http://www.spieletest.at/spiel.php?ID=2969
Jörg

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 15 Minuten
Preis: 20,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Mayday Games
Grafiker: Mike Groves
Zubehör:

68 Karten, 4 Piratenfiguren, 4 Ankerplättchen, 1 Tiefenleiste, 1 Spielanleitung

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