China vor mehr als 2000 Jahren - jeder Fürst möchte das Hinterland besiedeln und ein Stück Kuchen vom Reich abbekommen. Als Fürst gründest du Provinzen, eroberst abgelegene Dörfer, die deinen Machtanspruch festigen, und versuchst, Provinzen miteinander zu fusionieren, damit eine Großprovinz entsteht und dadurch diese nicht mehr eingenommen werden kann.

Spielaufbau …

Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt. Man muss sich entscheiden, welchen der beiden Spielpläne man verwenden möchte. Die Plättchen werden gemischt und jeder Spieler erhält drei verdeckt. Jeder Spieler wählt eine Pagodenfarbe und je nach Anzahl der Spieler erhält der Spieler eine bestimmte Anzahl an Pagoden.

Zum Spiel …

Jener Spieler, der an der Reihe ist, muss ein Plättchen aus seiner Hand legen. Dabei dürfen die Plättchen nur auf Steppenfelder platziert werden, nicht jedoch auf einem Dorf, Gewässer oder bereits liegenden Provinzfeldern. Es muss mindestens eine Verbindung zu einem anderen Provinzfeld geben. Das Plättchen kann in beliebiger Richtung gedreht werden. Durch das Legen eines Plättchens können neue Provinzen entstehen, wenn zwei oder mehr gleichfarbige Provinzfelder nebeneinander liegen. Auf jede neu gegründete Provinz wird eine Pagode gestellt. Sobald eine Provinz auf mindestens fünf Provinzfelder anwächst, gilt sie als Großprovinz – eine zusätzliche Pagode wird gesetzt. Grenzt man mit einer Provinz an einem Dorf an, so kann man eine Pagode daraufsetzen, wenn das Dorf noch nicht besetzt ist. Das Dorf kann ein Spieler wieder verlieren, indem ein anderer Spieler mit mehr Pagoden an dem Dorf angrenzt. Eine Provinz kann man ebenfalls übernehmen. Jener Spieler, der vor dem Zusammenschluss mehr Provinzfelder in der dort eingebrachten Provinz besaß, darf die Provinz übernehmen und der andere Spieler muss seine Pagode vom Spielfeld nehmen. Achtung: Eine Großprovinz kann nicht erobert werden!

Spielende …

Das Spiel endet, sobald ein Spieler seine letze Pagode auf den Spielplan setzt. Dieser Spieler ist der Sieger von Qin.

Spieletester

09.11.2013

Fazit

Das Spielprinzip von Qin ist einfach, birgt aber dennoch enormes Suchtpotenzial. Ständig versucht man seine Position zu verbessern, doch durch den Verlust einer Provinz kann sich das Blatt wieder schnell wenden. Glaubt man im Vorteil zu sein, kann sich dies als Irrtum herausstellen. Eine Partie dauert rund 15 Minuten und es empfiehlt sich mehrere Partien zu spielen. Was ich mir für die Erweiterung wünsche, sollte sie jemals erscheinen, sind mehr unterschiedliche Spielpläne. Qin gibt es übrigens auch als App – somit kann man auch alleine gegen den Computer zocken! Bitte mehr davon!
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 Minuten
Preis: 25,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Pegasus Spiele
Autor: Reiner Knizia
Grafiker: Dennis Lohausen
Genre: Taktik
Zubehör:

1 doppelseitiger Spielplan, 96 Pagoden (in 4 Spielerfarben), 72 Plättchen, 2 Spielregeln (deutsch, englisch)

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