Trains

Das Spiel ist nur auf Englisch und Japanisch erhältlich


Dominion ist zu Recht Spiel des Jahres geworden und seitdem das Spiel mit all seinen Erweiterungen auf dem Markt ist, erscheinen zahlreiche Ableger und setzen das Spielprinzip nach bekannter Weise fort. Dazu gehört das Spiel Trains, das sich mit dem Thema Zug beschäftigt. Jedoch gibt es zum Unterschied von Dominion nicht nur Karten, sondern einen Spielplan mit den Städten “Tokyo” und “Osaka”. Dadurch kann man nicht nur mit den Karten Siegpunkte erringen, sondern auch wichtige Punkte auf dem Spielplan.


Zur Hintergrundgeschichte …


Wir schreiben das 19. Jahrhundert kurz nach Beginn der Industriellen Revolution. Überall auf der ganzen Welt werden Bahnschienen aus dem Boden gestampft. Japan möchte Europa und Amerika in nichts nachstehen und zahlreiche Bahngesellschaften sprießen aus dem Boden. Als Spieler übernehmt ihr eine von diesen, verhelft Japan zu einem sagenhaften Aufstieg und werdet nebenbei zum erfolgreichsten Bahnunternehmer des Jahrhunderts.


Zum Spiel …


Zu Beginn wählt ihr eines der zwei Szenarien des Spielbretts aus und legt es in die Tischmitte. Anschießend bekommt jeder Spieler ein Startdeck bestehend aus zehn Karten. Diese werden gemischt, zu einem Kartenstapel zusammengelegt und die ersten fünf Karten genommen. Der Kartenpool wird erstellt, bestehend aus den acht Standartkarten, unter anderem den Siegpunkten und dem ungebliebten Abfall. Danach werden acht zufällige Karten gezogen und eigene Stapel gebildet. Spielt man Trains noch nicht sehr lange, empfiehlt es sich die Landgewinnung zu verwenden, denn dadurch kann man den Abfall beseitigen, der wie Blei in den Karten liegt - nichts bringt und euch bei den Spielzügen behindert.


Neben dem nutzlosen Abfall gibt es noch folgende Kartentypen: Zug, Aktion, Schienenverlegung, Bahnhofserweiterung und Siegpunkt. Zu Beginn des Spieles platziert jeder Spieler einen Schienenstein auf dem Spielbrett. Auf ein Meer setzen ist nicht gestattet, ebenso nicht auf ein “Entferntes Gebiet”.


Vom Startspieler ausgehend führt nun jeder Spieler seinen Spielzug durch. Dabei kann er Karten erwerben oder Karten spielen und dies in beliebiger Reihenfolge. Dabei kann er seine Schienen auf dem Spielbrett ausbauen. Jedoch gibt es ein kleines aber feines Detail, denn je nachdem auf welchem Landschaftsfeld gebaut wird, verursacht dies zusätzliche Kosten. Eine Landschaft mit einem Fluss + 1, ein Gebirge + 2. Wird auf einer Stadt ein Bahnhof errichtet oder der Spieler baut auf ein “Entferntes Gebiet”, verursacht dies Kosten. Bahnhöfe in den Städten errichten oder ein “Entferntes Gebiet” besetzen bringt zusätzliche Siegespunkte.


Spielende …


Das Spiel endet wenn vier Kartenstapel außer dem Abfall-Kartenstapel aufgebraucht sind, wenn ein Spieler seine gesamten Schienensteine verlegt hat oder alle Bahnhöfe gebaut wurden. Jeder Spieler zählt die Siegpunkte seiner Karten und zieht auf der Siegpunktleiste die entsprechende Anzahl vorwärts. Für platzierte Spielsteine auf Stadt und Entfernte Gebiete-Feldern erhält der Spieler Bonussiegpunkte, die auf der Siegpunktleiste vorgezogen werden. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.


Spieletester

23.07.2013

Fazit

Trains setzt das Spielprinzip von Dominion fort und bietet mit dem Spielbrett eine gelungene Erweiterung um wichtige Siegespunkte zu ergattern. In der Spielanleitung sind Zusammensetzungen der Kartenpools beschrieben, die für die ersten Partien genutzt werden sollten - in späterer Folge lädt Experimentieren mit den unterschiedlichen Kartensets ein. Hoffentlich kommt bald eine Erweiterung mit zusätzlichen unterschiedlichen Spielbrettern heraus. Eine German Map sowie eine USA Map können aus dem Internet ausgedruckt werden.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 60 Minuten
Preis: 30,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Japon Brand
Grafiker: Ryo Nyamo
Zubehör:

Spielbrett, 30 Zufallskarten, 300 Spielkarten, 30 Siegpunktekarten, 114 Spielsteine

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