Eiersalat

In der Tierwelt gibt es sowohl lebendgebärende als auch brütende Arten. Vögel zählen zu jenen Tieren, die Eier legen und diese ausbrüten. An Hand der Eierschale kann man erkennen, welche Rasse das Ei gelegt hat. Im Spiel Eiersalat dreht sich alles um Vögel, die zueinander finden sollen. Und als Thema spielt Ostern eine Rolle. Aber wo sind die namensgebenden Eier geblieben?!

Das Spiel verfolgt einen leicht edukativen Hintergrund: als Motive dienen ausschließlich Vögel der Fauna Thüringens (was aber weitgehend auch für den restlichen deutschen Sprachraum gilt), die in der Spielanleitung kurz vorgestellt werden. Zum anderen wollen wir unsere Gedächtnisleistung erhöhen, spielen wir doch ein simples, minimal abgewandeltes Memory.

Zwölf Pärchen und eine Jokerkarte werden verdeckt ausgelegt, ein Spieler beginnt und deckt eine einzelne Karte auf. Der nächste Spieler (!)versucht jetzt, dessen Zwillingsstück zu finden. Bei Misserfolg kann der übernächste Spieler nochmals sein Glück versuchen oder ein neues Pärchen starten. Glauben wir zumindest. Die Spielanleitung ist nämlich so kompliziert geschrieben... wir hätten nie gedacht, dass man eine leichte Abart von Memory so zweideutig erklären kann wie es hier passiert.

Am Spielende hat natürlich keiner ein Pärchen, weil man ja immer nur eine Hälfte des Paares bekommt. Deshalb nun: Karten tauschen, um Paare zu bilden. Klingt unlogisch, ist aber so. Die Jokerkarte kann mit jeder anderen Karte gepaart werden, zumindest ein Spieler bleibt also auf einer Einzelkarte sitzen. Wer die meisten Paare besitzt, hat gewonnen.

Spieletester

13.01.2011

Fazit

Mit Eiersalat ist dem Autor eine glatte Bauchlandung "geglückt". Der Name ist ein wenig irreführend, da Eier überhaupt keine Rolle spielen. Einzig der Bezug zu Ostern (Oster-Reime auf den Karten ) und die künstlerisch frei gestalteten Eier-Abbildungen treffen das Thema. Den Platz auf den Karten hätte ich lieber gleich für die Infos zum abgebildeten Tier genutzt. Das Material ist so, wie sich der Verlag selbst sieht: prototypenmäßig und sehr einfach gehalten. Die Karten sind dünnes, laminiertes Papier, gerade geschnitten mit scharfen Ecken. Die Alterseignung ist deshalb stark zu hinterfragen. Als Verpackung hat man einen schmucklosen Druckverschlussbeutel aus transparentem Kunststoff gewählt. Unser Test beschreibt übrigens die 1. Auflage (lautend auf 50 Stück). Inzwischen gibt es weitere Auflagen, die verschiedene Spielmöglichkeiten bieten und materialmäßige Veränderungen (Box statt Beutel,...) mit sich brachten. Wie diese neuen Auflagen zu beurteilen sind, wissen wir nicht. Aber bitte lasst die Finger von der Erstauflage!!!
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: 15 Minuten
Erscheinungsjahr: 2006
Autor: Jan Frank
Genre: Gedächtnis
Zubehör:

25 Karten, 1 Anleitung

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