Nobody but us Chickens

Als in Littleton, Kentucky, die Sonne untergeht haben Farmer Johnson's Hühner einen harten Tag mit Körnerpicken und Eierlegen hinter sich. Aber jetzt wird es dunkel. Zeit, um in den Hühnerstall zurückzukehren und seinen wohlverdienten Schlaf zu halten.
Leider hat ein Rudel Füchse den Hühnerstall gefunden und wenn auch noch die Ratten auftauchen, werden sie jedes Huhn schnappen, dass sie bekommen können.
Werden die treuen Wachhunde die Hühner vor den Füchsen retten können, oder wird sich eine Ratte hineinschleichen und sich das beste Hühnchen schnappen? Nur Du entscheidest!


Ausstattung:

Die Karten sind stabil, nett gezeichnet und klar zu erkennen. Die Kartonverpackung ist praktisch und kompakt, enthält aber immer noch weit mehr als 50% Luft. Das Spiel wurde ursprünglich vom Dancing Egg Plant Verlag in den USA aufgelegt, die europäische Version von Vendetta Games hat nun deutlich haltbareres Kartenmaterial.

Spielidee:

Nobody but us Chickens beruht auf dem gleichen Mechanismus wie der Klassiker Hol´s der Geier. Auch hier hat jeder Spieler den gleichen Satz an Karten und muss versuchen möglichst viele punktebringende Karten zu ergattern.

Spielfluss:

Jeder Spieler erhält einen Satz Karten mit einem Fuchs, einer Ratte, einem Hund und sechs Hühnern (dreimal ein Punkt, je einmal zwei, vier und minus ein Punkte). Er legt eine Karte aus seinem Satz verdeckt ab und alle Karten werden gleichzeitig aufgedeckt:

  • Wurden nur Hühner oder Hunde gespielt, passiert nichts und die Hühner bleiben in der Tischmitte liegen.
  • Wurden Raubtiere (Füchse oder Ratten) gespielt, so nehmen sich alle Füchse reihum ein Huhn, dann sind die Ratten an der Reihe. Füchse fressen so lange bis kein Huhn mehr da ist, Ratten fressen nur ein einziges Huhn. "Gefressene" Hühner werden vor dem Spieler verdeckt abgelegt und zählen am Schluss als Punkte. Die offen ausliegende Karte König der Füchse bestimmt, wer als erstes ein Huhn wählen darf.
  • Wurden Raubtiere und Hunde gespielt, so vertreiben die Hunde die Raubtiere und erhalten als Belohnung ein Huhn. Auch hier bestimmt die offen ausliegende Held der Hunde Karte den Beginner.


Dies wird nun neunmal wiederholt, bis die Spieler alle Karten gespielt haben. Danach werden die Punkte gezählt und der Sieger gekürt. Es sollten so viele Runden gespielt werden, wie Spieler mitspielen. Am Ende zählt die Summe der Punkte.

Spieletester

09.10.2010

Fazit

Gegenüber Hol´s der Geier verliert das Spiel an Spannung, da auch die "Beute" durch verdecktes Ablegen ermittelt wird und somit auf das "Huhn im Sack" (oder war es eine Katze?) geboten werden muss. Eine eigentlich sehr gute Idee lässt hier durch das starke Zufallsmoment leider nicht die erwartete Spannung aufkommen. So legt man Runde um Runde Karten ab, einzig am Schluss kann man in etwa einschätzen, was die anderen ablegen werden, aber da sind die eigenen Möglichkeiten auch schon stark eingeschränkt.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Preis: 10,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2003
Verlag: Vendetta Games
Autor: Kevin G. Nunn
Grafiker: Rick Enright
Genre: Bluff
Zubehör:

6 Sätze mit je 9 identischen Karten, 1 Karte König der Füchse, 1 Karte Held der Hunde, Spielanleitung

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