Bing Boing

Würde man eine Blindumfrage machen, würden wenige darauf kommen, worum es bei Bing Boing geht: Wir haben ein Roll&Write vor uns, in dem es ums clevere Kombieren von Würfeln geht.

Bing. Bing. Bing, boing, boing!

Der Titel des Spiels will uns lautmalerisch zeigen, worum es geht: Mit einem "bing" kreuze ich einzelne Felder an. Hat es oft genug "bing" gemacht, sind Zeilen bzw. Spalten fast ganz gefüllt. Das letzte freie Feld wird automatisch durch ein "boing" ausgefüllt. Es gilt also klug zu spielen, um möglichst oft "boing" zu verursachen und Kettenzüge zu schaffen. So ein "boing" kann nämlich das vorletzte Feld einer anderen Reihe oder Spalte füllen, wodurch es sofort zum nächsten "boing" kommt...

Es wird gewürfelt

Das Spielmaterial ist überschaubar: Neben einem Wertungsblock gibt es drei Zahlenwürfel mit Werten von eins bis sechs. Einer der Würfel ist rot gefärbt, ihm fällt nämlich eine spezielle Rolle zu: Er muss fix verwendet werden! Man darf seinen Wert am Wertungsblock abstreichen, oder eine Summe von ihm und einem anderen Würfel. Oder aber ihn als Einer- oder Zehnerstelle und einen der beiden anderen Würfel als das jeweils andere. (Beispiel: ist der rote Würfel eine Zwei, die beiden anderen Eins und Fünf, wo kann ich entweder das Feld 2, 3, 7, 12, 21, 25 oder 51 ankreuzen).

Es wird angekreuzt

Ein Spieler hat gewürfelt, wodurch die ankreuzbaren Felder definiert wurden. Habe ich überhaupt noch ein passendes Feld frei? Wenn nicht - auch kein Beinbruch, dann passe ich eben. Aber welcher Option gibt man sein "bing"? Das ist jedem Spieler selbst überlassen! Fix ist nur, dass alle Spieler auf derselben Farbe am Wertungsblock spielen müssen. Nur so ist sichergestellt, dass es für alle Spieler gleich schwierig ist, alle Felder abzustreichen. Wer es schafft, hat das Spiel gewonnen! Sind mehrere Spieler gleichzeitig fertig, gewinnt, wer mehr "boing" geschafft hat.

Spieletester

24.05.2023

Fazit

Bereits in der ersten Partie merkt man: Anfangs lieber die hohen Zahlen wählen, alles bis zehn kommt nämlich relativ häufig wieder. Und: Egal welche Optionen man nimmt, am Ende fehlen einigen Spielern exakt dieselben Zahlen. Ist dann einer fertig, sind es auch andere. Der Boing-Tiebreaker muss her!

Die Ausstattung ist spartanisch, erfüllt aber ihren Zweck. Regeln gibt es nicht viele, die sind kurz und knackig erklärt. Es gibt keine groben Überraschungen, eine Partie spielt sich wie die nächste. Trotzdem kann das Rennen um den Sieg spannend bleiben.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Das Rennen um den Sieg ist immer knapp

Minus

  • Das Sagen von "Bing" ist verzichtbar. Die Mitspieler ineressiert nur, wenn überhaupt (da ja keine Interaktion stattfindet), ein "Boing".
  • Absehbare Gleichstände, die den Tiebreaker erfordern, lassen die Spannung zusammenbrechen

Teilen mit facebook twitter

Kommentar verfassen

Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 8
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 15 Minuten
Preis: 8,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2023
Verlag: Schmidt Spiele
Zubehör:

3 Würfel
1 Wertungsblock
1 Spielanleitung

Anzeige

Statistik

Derzeit findest Du auf spieletest.at 7243 Gesellschaftsspiele-,
1656 Videospielrezensionen
2320 Berichte.