Wiener Sammelsurium

Wien hat Kultur. Wien hat Geschichte. Wien hat Charme. Wien hat Tradition. Ganz einfach: Wien hat viel zu bieten. Beginnend bei der römischen Zeit über die Habsburgerschaft bis hin zur Republik des Landes, gibt es viel wissenswertes zur Hauptstadt Österreichs, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern. Aber auch Witziges, Kurioses und Unglaubliches.
Im Wiener Sammelsurium ist Wissen, Schätzfähigkeiten und kreatives Talent gefragt.


Spielziel:
Der Spieler, der als erster seine Spielfigur am Stephansplatz hat, hat gewonnen.

Spielanleitung:
Da der Spielvorgang selbst einfach ist, nämlich Würfeln, Aktion ausführen, Figuren vorziehen, ist auch die Anleitung nicht schwer. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass Erklärungsbeispiele zusätzlich vorhanden sind.

Spielvorbereitung:
Die Fragekarten werden nach Themenbereichen sortiert und mit der Frageseite nach oben auf 3 Stapel gestapelt. Es wird jeweils eine Deckkarte darauf gelegt.
Jeder Spieler sucht sich eine Spielfigur aus und stellt sie auf das Startfeld.
Der Würfel wird bereit gelegt.
Papier und Stifte müssen aus dem eigenen Haushaltsvorrat bereitgelegt werden.
Ein Spielleiter wird gewählt, der dann im Spiel immer wechselt.

Spielablauf:
Der Spielleiter würfelt.

Pfeil:
Der Spielleiter darf mit seiner Spielfigur 2 Felder vorrücken. Der nächste Spieler ist dran.

„W“ – Wissensfrage:
Der Spielleiter zieht eine Wissenskarte vom Stapel und liest sie laut mit ihren 3 Antwortmöglichkeiten vor.
Jeder Spieler schreibt seine Antwort auf einen Zettel, von der er glaubt, dass sie richtig ist.
Die Rückseite mit der Antwort wird vorgelesen und die Spieler decken ihre Zettel auf.
Jeder Spieler, der die Antwort richtig hat darf um 2 Felder vorrücken.
Der nächste Spieler ist dran.

„S“ – Schätzfrage:
Der Spielleiter zieht eine Schätzkarte vom Stapel und liest sie vor.
Jeder Spieler schreibt seine Schätzung auf einen Zettel.
Danach wird die richtige Antwort vorgelesen. Der Spieler, der dieser Lösung am nächsten kommt, darf mit seiner Spielfigur um 2 Felder vorrücken.

„K“ – Kreativfrage:
Der Spielleiter zieht eine Kreativkarte vom Stapel und liest sie vor.
Diese Runde darf der Spielleiter nicht mitraten. Die 2 Antwortmöglichkeiten (eine ist richtig und eine ist falsch) auf der Rückseite hält er noch geheim und schreibt sie auf einen Zettel.
Jeder Spieler schreibt seine Antwortmöglichkeit, in Satz-Form, möglichst kreativ oder absurd auf einen Zettel.
Die Zettel werden eingesammelt und der Spielleiter liest alle Antwortmöglichkeiten vor. Die Spieler tippen jetzt auf dir, ihrer Meinung nach, richtige Antwort.
Wer richtig erraten hat darf um 2 Felder vorrücken.
Der Spieler, auf dessen Antwort getippt wurde, darf um 1 Feld vorrücken.
Der Spielleiter darf um 1 Feld vorrücken, wenn ein Spieler auf die falsche Antwort auf der gezogenen Karte getippt hat.

Ist ein Spieler auf dem Stephansplatz gelandet, ist das Spiel zu Ende.

Es werden noch 2 weitere Varianten angeboten.
Beim Kurzspiel kann man schon früher zum Stephansplatz gelangen. Dadurch verkürzt sich das Spiel um ca. 20min.
Bei der Teamvariante können mehrere Spieler in Teams spielen. Dadurch ergibt sich der Partyeffekt a la Nobody is perfect oder Trivial Pursuit - Junior Edition.

Spieletester

30.01.2008

Fazit

Das Spiel wurde an das Buch „Wiener Sammelsurium“ von Harald Havas, der gemeinsam mit Ronald Hofstätter, das Spiel kreiert hat. Der erste Eindruck war nicht gerade von Freudensprüngen geprägt, aber es hat uns des besseren belehrt. Die Gestaltung ist nett und witzig. Es wurde eine künstlerische Balance zwischen verstaubter Tradition und der skurilen Moderne gefunden. Ansonsten wurde das Spielmaterial minimalistisch gehalten, was ich persönlich sehr gut finde. Man braucht auch nicht mehr zum Spielen. „Das Wiener Sammelsurium“ ist eine Mischung aus Nobody is perfect und Trivial Pursuit - Kronen Zeitung mit all den Infos um und über Wien. Meistens wurden die Schätz- oder die Wissenfrage gewürfelt (ist auch die größte Würfelhäufigkeit). Wir haben nach dem Spiel beschlossen auch ein paar Kreativfragen auszuprobieren, da wir nie das kurze „K“ erwürfelt haben. Die Fragen selbst sind witzig und skuril, aber es lassen sich genug richtige Antworten finden. Z. B.: Wann beendete der letzte Wiener Doppeldecker-Autobus in Wien seine Tätigkeit? Nun, so manch einer hat nach gefragt ob wir überhaupt welche hatten. Wer spielte den ersten Wiener „Tatort“-Kommisar? Was bedeutet „Fetzen“ nicht auf Wienerisch? Die diversen Fragen laden zu allgemeinen Vorlese- und Ratestunden ein, ohne das Spiel zu spielen. Ein nettes Spiel für Trivial Persuit- und Nobody is pefect-Fans, die mehr über Wien wissen und wissen wollen. Auch als Mitbringsel für Wien-Liebhaber ist „Das Wiener Sammelsurium“ geeignet.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Preis: 19,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2006
Verlag: Piatnik
Genre: Wissen
Zubehör:

6 Spielfiguren 1 Spielplan 165 Spielkarten (70 Wissenskarten, 48 Schätzkarten, 33 Kreativkarten, 3 Deckkarten, 11 Blankokarten) 1 Aktionswürfel 1 Spielanleitung Es werden noch Stifte und Papier benötigt!

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