Luis der freche Maulwurf bedient sich einfach an den Früchten des Bauernhofs. Gut, dass die Hummel ihn dabei beobachtet und euch Hinweise gibt. Schafft ihr es mit diesen, die Tat zu rekonstruieren?
In Who is Luis? versuchen wir, den Diebstahl des namensgebenden Maulwurfs Luis zu rekonstruieren. Um wie viel Uhr fand die Tat statt, welchen Hut hat er getragen, wo hat er das Diebesgut versteckt und welche Gemüsesorte hat er geklaut.
Dafür legen wir zunächst eine verdeckte Maulwurfskarte auf das Tableau und wählen nun immer eine unserer drei Handkarten aus. Diese legen wir auf die verdeckte Maulwurfskarte und sehen anhand der Löcher auf der Karte eine unterschiedliche Anzahl von Blumen, nämlich null bis drei. Dies entspricht der Anzahl an Merkmalen, die auf unserer gespielten Karte mit dem Ergebnis übereinstimmen. Damit wir das Ergebnis nicht vergessen, legen wir die Karte anschließend an ihren richtigen Platz, wodurch die Anzahl der Merkmale dauerhaft angezeigt wird. Mittels Kombination mehrerer Karten können wir so in Mastermind-Manier falsche Hinweisplättchen umdrehen, bis wir die (hoffentlich) richtige Lösung gefunden haben.
Konnten wir den Fall korrekt nachstellen, geht es direkt in die nächste Runde und ein neuer Diebstahl muss aufgeklärt werden. Das wiederholt sich so lange, bis wir entweder einmal den Fall falsch gelöst haben oder der Zugstapel aufgebraucht ist. In beiden Fällen überprüfen wir nun, wie oft wir mit unseren Vermutungen richtig lagen und können so anhand einer Skala sehen, wie gut wir abgeschnitten haben.
Spieletester
Fazit
Bei uns ist Who is Luis? ein Dauerbrenner geworden. Ein kooperatives Detektivspiel, in dem wir gemeinsam Hinweise generieren und ausschließen. Dazu ohne wirkliche Niederlagenbedingung und mit echt schönem Artwork. Toll! Einziger kleiner Schönheitsfehler: Die Karten liegen nicht 100% passend in der Vertiefung auf dem Tableau, so dass wir manchmal etwas "nachjustieren" müssen, um die genaue Anzahl der Blumen zu sehen. Ansonsten aber wirklich ein Kleinod in den kooperativen Kinderspielen. Nur eine Alpha-Spieler-Bremse wurde nicht eingebaut. Das ist aber eher ein Genre-Problem und liegt nicht spezifisch an Who is Luis?
So oder so, gerade zu dem Preis eine klare Kaufempfehlung!
Plus
- cleveres System mit Hinweisen auf den Karten
- schönes Design
- einfach zu erklären
- Rätseln macht viel Spaß ohne zu überfordern
Minus
- mögliche Alpha-Spieler-Problematik
- minimale Ungenauigkeit im Format des Tableaus
Kommentar verfassen
Details
16 Hinweisplättchen
1 Klee-Tableau
64 Maulwurfkarten
1 Anleitung
Statistik
Derzeit findest Du auf spieletest.at
7967 Gesellschaftsspiele-,
1678 Videospielrezensionen
2331 Berichte.