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Claymore Saga, Die

Brettspiel Claymore Saga, Die


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Besucherkommentare

Board Nerd | 14.11.2013

Keine Frage: Das Spielmaterial und der gigantische Spielplan machen auf jeden Fall einiges her. Die riesige Spielfläche misst ca. 1,50 mal 1,50 Meter und ist damit eine der größten Spielfläche, die in einem "Brettspiel" überhaupt jemals verpackt wurden. Leider stellt sich nur die große Frage: Wozu der ganze Aufwand? Das ganze mit den Figuren sieht sicherlich sehr nett aus, nur dauert das Aufbauen der Figuren auf den Sockeln wirklich ewig. Klar kann man die Figuren auf den Sockeln stehen lassen, allerdings wird man dann nicht alle in die Packung kriegen, sondern muss sie irgendwo hinstellen. Allerdings haben die Figuren leider keine Funktion: Während des Spiels werden, lediglich Totenkopf-Chips entfernt, aber leider keine Figuren entfernt etc.. Auch das ganze Spiel an sich ist vom Mechanismus her nicht wirklich toll gelöst, Strategie ist höchstens noch ansatzweise möglich: Es kann durch das nervige Ziehen der Aktionskarten schnell passieren, dass ein Spieler sehr oft hintereinander nicht an die Reihe kommt und dadurch schnell eine reingewürgt kriegt. Dazu kommt dann noch ein weiterer Faktor, der das Spiel sehr unausgewogen macht: Die Truppen der kaiserlichen Seite sind zwar zahlenmäßig unterlegen, die Kampfkraft ist allerdings wesentlich höher. Und da hier mit Würfeln gespielt wird, sind mehr Würfel natürlich immer besser. Auch die besonderen Waffen sind ungleiche Brüder: Die Haubitze ist eine sehr starke Waffe (und der Höhepunkt des Spiels), obwohl sie evtl. auch die eigenen Truppen schädigt. Der Ogir ist dagegen ziemlich schlapp und wenn man ganz Pech hat, kommt er durch eine ungünstige Kartenverteilung gar nicht erst in die Nähe eines Ziels. Naja, großer Erfolg war dem Spiel wohl nicht beschieden, damals ging es in erster Linie um die Optik. Für Einsteiger ins Tabletop bedingt geeignet, denn viele werden aufgrund des hohen Frustrationsgrades dieser Welt dann wohl eher den Rücken kehren. Schade um das sehr schöne Material! Das Spiel ist nicht mehr erhältlich, aber bei Ebay ist das Spiel immer noch sehr preiswert zu haben. Auch Einzelteile gibt es in Massen, da das Spiel für Tabletop-Spieler wohl eine echte Fundgrube darstellt.

Nico | 12.06.2008

> 1992er Kompaktversion von Warhammer Fantasy;
folgte bei mir auf die Klassiker HeroQuest und StarQuest, welche ja ebenfall von GW kamen

> durchaus taktisches Fantasy-Strategiespiel als Einstieg für Expertenspielsysteme wie WH u.ä.
> ungewöhnliche Ausstattung für damalige Zeiten:
massenhaft Figuren, ein "Spielteppich" und Geländeteile
> war etwas zu groß für die meisten Kinderzimmer
> stolzer Preis: 100 DM, dafür aber ein von komplexen Systemen unabhängiges Spiel mit zwei vollständigen, spielbaren Armeen

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Details

Redaktionelle Wertung:

So werten wir

Spieleranzahl: 2

Alter: ab 10 Jahren

Spieldauer: 60 Minuten

Preis: 0 Euro

Erscheinungsjahr: 1992

Verlag: MB

Autor:

Grafiker:

Genre: Glück

Zubehör:

1 königliches Heer (Reiter, Bogenschützen, Kanone,...), 1 Schattenarmee (Werwölfe, Riesen, Gnome,...), 1 Turm, Hindernisse, Wappen, diverse Chips, Spielregel

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