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Firefly - Das Spiel

Brettspiel Firefly - Das Spiel


Spieletester

Thomas Nezold

Thomas Nezold
02.05.2015

Fazit



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Besucherkommentare

Markus Bach | 05.05.2015

Ich gebe euch recht: Firefly ist ein großartiges "Pick&Delivery-Spiel", das die Atmosphäre der Serie perfekt einfängt und von seinen Erweiterungen sehr profitiert - je nachdem, wie sehr die Spieler z.B. Interaktionen und Piraterie wünschen.
Man sollte sich aber unbedingt von BGG eine Übersicht zur Kartenverteilung bei den einzelnen Planeten ausdrucken, damit man weiß, wo man was bekommt. Außerdem sollte man stets so schnell wie möglich eine gute Crew zusammenstellen, damit man deutlich weniger Probleme mit den Unwägbarkeiten des Spieles hat. Wer allein losfliegt, geht schnell unter.
Wie auch immer... Firefly ist ein Spiel, das ein wenig Kennenlernen erfordert, dann aber mit jeder Partie besser wird.

jumpwalker | 03.05.2015

Das Standardspiel ist ein klassisches „Pick up and deliver-Game“ und somit ein simpler Wettlauf. Zwar einer mit ganz besonders toller Atmosphäre, aber eben auch nicht mehr. Mit den Erweiterungen „Schwerelos“ (deutsch), „Blue Sun“ und „Pirates & Bounty Hunters“ (beide derzeit englisch) wandelt sich die ganze Angelegenheit jedoch dramatisch und wird zu einem Brettspiel im Sandkasten-System, das seinesgleichen sucht. Interaktion ist dann plötzlich ein ganz großes Thema. Ständig auf Beute lauernde Reaver-Schiffe sind dann plötzlich ein großes Thema. Kapitäne, die auf der Suche nach schnellem Profit plötzlich auf die Idee kommen, die Firefly eines Mitspielers zu entern, sind dann plötzlich ein großes Thema. Aus dem ursprünglichen Wettlauf-Konzept wird ein ständiges Zweifeln, ob denn der (zu erwartende) Profit das Risiko lohnt. Ob die Besatzung des eigenen Schiffes tough genug ist, um mit den (zu befürchtenden) Anforderungen klarzukommen. Ob man um die mit Sicherheit eintretenden Schwierigkeiten eher einen Ausweichkurs programmieren oder aber sich mitten hinein stürzen sollte in das nächstbeste Handgemenge.

Wie es Malcolm Reynolds so schön formuliert:
„Well, I must say, you’re my kind of stupid.“
Und Jayne Cobb bringt’s überhaupt auf den Punkt:
„Ten percent of nothing is … let me do the math here … nothing into nothing, carry the nothing…“

Im Netz finden sich Solo-Szenarien, mit denen man jede einzelne Episode der TV-Serie sowie den Kinofilm durchspielen kann. Und das Beste daran: Mit ein wenig Phantasie kann man mühelos eigene Szenarien entwerfen, die die Geschichte des FIREFLY-Universums weiterführen. Man übernimmt gewissermaßen den Part des Autors, setzt sich in den Regiesessel und ist gleichzeitig Hauptdarsteller in seiner eigenen Serie! FIREFLY bettelt sogar gewissermaßen darum, mit Hausregeln ganz nach dem Geschmack der jeweiligen Spielerunde aufgepeppt zu werden. Das Spielsystem bietet dazu eine große Menge an Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Eine offene Benutzeroberfläche sozusagen.
Es gibt aktuell kein Brettspiel auf dem Markt, das den Geist und die Atmosphäre einer TV/Film-Serie besser umsetzt. Und das sage ich obwohl „Star Trek Fleet Captains“ und (da ist es wieder mal) „Fortune and Glory“ zu meinen Lieblingsspielen zählen.

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Details

Redaktionelle Wertung:

So werten wir

Spieleranzahl: 1 bis 4

Alter: ab 12 Jahren

Spieldauer: 120 Minuten

Preis: 50 Euro

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: Heidelberger Spieleverlag

Autor: Aaron Dill, John Kovaleski, Sean Sweigart

Grafiker:

Alternativer Titel: Firefly - The Game

Spieleserie: Firefly

Genre: Strategie

Zubehör:

1 Spielplan
7 Raumschifffiguren
149 Karten
2 Würfel
167 Marker
Spielgeld
Spielanleitung

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