Spieltaktik auf den Punkt... äh... Pünct gebracht!
Pünct bildet den Abschluss des Projekt Gipf, dem neben
Gipf weiters noch
Zertz,
Tamsk,
Dvonn und
Yinsh angehören. Alle Spiele sind für zwei Spieler konzipiert und in der taktisch-strategischen Ecke beheimatet. Jedes ist für sich alleine spielbar, mit Hilfe von „Potentialen“ kann man die Spiele aber auch verbinden und neue Spiele entstehen lassen. An
Pünct hat der Autor lange gefeilt, um den Kreis würdig zu schließen.
Worum geht es bei
Pünct? Stark vereinfacht geht es um das Verbinden gegenüberliegender Seiten mittels Steinen der eigenen Farbe, wie wir es z.B. aus
Connections kennen. Das alleine wäre aber noch viel zu einfach, weshalb er sich weitere Regeln hat einfallen lassen.
So hat jeder Spieler einen Vorrat aus geraden, gewinkelten und dreieckigen Steinen. Jeder Stein bedeckt drei Felder. Die Steine selbst haben zwei farblose Felder und ein farbgefülltes Feld – den namensgebenden Pünct. Steine aus dem Vorrat bringt man ins Spiel, indem man sie auf die Ebene des Spielfeldes legt. Das Spielfeld hat Vertiefungen, in denen die gegensätzlich geformten Unterseiten der Spielsteine einrasten. So kann nichts verrutschen, auch dann wenn man beginnt, in die Höhe zu bauen.
Höhere Ebenen kann man nur erreichen, wenn man einen Stein bewegt. Bei der Bewegung wird der Pünct des Steins in gerader Linie bewegt, wo beliebige Ebenenwechsel vollführt werden dürfen. Am Ziel angekommen, darf man den Stein um den Pünct rotieren. Natürlich gibt es auch hier Einschränkungen: Der Pünct darf nur auf eigenen Spielsteinen landen und die Enden des Steines müssen aufliegen. Alle Steine, auf denen andere liegen, sind bewegungsunfähig. Verdeckte Felder sind außerdem inaktiv und können zum Bilden einer Verbindung nicht verwendet werden.
Ein Spieler hat gewonnen, wenn seine Steine eine von oben durchgängig sichtbare Verbindung zwischen zwei gegenüberliegenden Spielfeldrändern herstellen. Sollten vorher schon die Steine ausgehen, gewinnt der Spieler mit mehr von oben sichtbaren Feldern seiner Steine im zentralen Bereich des Spielfeldes.