Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Alles was nicht unter den großen Bereich der Spiele fällt ...

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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 11. November 2018, 09:50

ESSEN AFTERMATH #4

Also, das kam bei uns gestern auf den Tisch:

WESTERN LEGENDS
4 Spieler, Dauer 180 Minuten
Ergebnis: 31 LP Calamity Jane (Marie), 29 LP Anne Oakley (Spoony), 26 LP Wyatt Earp (lynyrd), 20 LP Jesse James (Jumpwalker)

(Fast) Alle auf einen! Armer Jesse ...
_____________

POCKET SUB
4 Spieler (2 Teams), Dauer 15 Minuten
Ergebnis: Sieg für Team Spoony/Jumpwalker. Niederlage für Team Marie/lynyrd

Ein kleiner Hirnverzwirbler á la "Mühle". U-Boot bewegen, Mine legen, abtauchen. Wer sein U-Boot nicht mehr drei Felder weit bewegen oder keine Mine mehr legen kann, ist raus. Eiknfache Mechanik, knackige Taktik, in fünfzehn Minunten erledigt.
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 11. November 2018, 10:06

ESSEN AFTERMATH #5

Also, das kam bei uns gestern ebenfalls auf den Tisch:

ENDEAVOR - SEGELSCHIFF-ÄRA
4 Spieler, Dauer 120 Minuten
Ergebnis: 57 Ruhmespunkte Spoony, 52 RP Jumpwalker, 43 RP Marie, 42 RP Peter

Dieses Jahr hatte ich bei der SPIEL in Essen offenbar tatsächlich ein extrem gutes Händchen. Neben TIME OF SOCCER ist ENDEAVOR das nächste Spiel, das ab sofort zu einem der allerbesten meiner Sammlung zu zählen ist. Tolles Spielmaterial, das über qualitativ so noch nie gesehene Ablagemöglichkeiten in der Spielschachtel verstaut werden kann. Geniale Spielmechanik, die aus einem herkömmlichen Worker Placement-Konzept etwas ganz Neues zu schaffen vermag: Über die Anschaffung eigener Gebäude, die allesamt unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten bieten, stellt man sich selbst die eigene individuelle Aktionsleiste zusammen, die sich je nach gewählter Taktik und Vorgehensweise diamentral von jener der Mitspieler unterscheiden kann. Ein Spiel ist dabei auf sechs Spielrunden limitiert und ermöglicht damit eine überschaubare Spieldauer. Das Basisspiel verfügt bereits über einen hohen Wiederspielfaktor - durch die mitgelieferten Abenteuerkarten, die einzelne historische Ereignisse aus der Segelschiff-Ära herausgreifen und thematisieren, sehe ich einen Wiederspielwert, der höher ist als bei den meisten Spielen, die mir bisher so begegnet sind ...
Endeavor Spielertafel.jpg
ENTWICKLKUNGSTABELLEN DER SEEMACHT
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 11. November 2018, 10:07

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AUFBRUCH IN DIE NEUE WELT
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 11. November 2018, 10:18

ESSEN AFTERMATH #6

Also, das kam bei uns gestern ebenfalls auf den Tisch:

KITCHEN RUSH
4 Spieler, Dauer 30 Minuten je Durchlauf
kooperatives Spiel: ein Sieg im Modus "Easy", ein Sieg im Modus "Normal", keine Niederlage

Im Restaurant herrscht Hochbetrieb! Gäste werden begrüßt und an den Tisch gebeten, Bestellungen werden aufgenommen, Essen wird zubereitet, der Abwasch wird erledigt, die Lagerhaltung muss im Auge behalten werden, Essen wird serviert, Trinkgeld wird einkassiert und Arbeitskräfte müssen entlohnt werden. Für all das stehen 4 x 4 Minuten zur Verfügung. Jede Arbeitskraft, die im Worker Placement-System auf dem Hauptspielbrett zum Einsatz kommt, muss dabei 30 Sekunden lang auf ihrem Einsatzort verbleiben, ehe sie für andere Tätigkeiten zur Verfügung steht. Nichts für schwache Nerven. Aber so ist das Leben in der Gastronomie: Ohne Schweiß kein Preis.
Geniale Spielmechanik, die dazu auffordert, gezielt zu planen - ohne perfekte Zusammenarbeit aller Spieleteilnehmer wird das nix!
Der nächste Hauptgewinn, den ich auf der SPIEL in Essen gemacht habe. Bon Appetit!

Kitchen Rush_Hauptspielbrett.jpg
HEUTE IST WAS LOS IN DER HÜTTE!
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 11. November 2018, 15:57

Also, heute kam bei uns auf den Tisch:

TIME OF SOCCER
Spieler: Spoony (LCF/grün), Jumpwalker (Mojea/rot)
Spieldauer: 210 Minuten
Ergebnis: LCF (Spoony) 48 Punkte, Mojea (Jumpwalker) 35 Punkte - gefolgt von den neutralen Teams mit 29, 25, 24 und 21 Punkten
Bundesliga: 1. LCF, 2. Mojea | Cup: Mojea Halbfinalist, LCF Viertelfinalist

Besonders schmerzhaft: Die beiden Spieler-Duelle fanden in der fünften sowie der letzten Meisterschafts-Runde statt. Und in dieser letzten Runde setzte es im direkten Duell LCF : Mojea eine überaus schmerzhafte 6:0-Niederlage für die Roten Teufel! Bitter ...

TimeofSoccer_neu.jpg
DIE LETZTE MEISTERSCHAFTSRUNDE IST GESPIELT ...
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 30. Dezember 2018, 19:13

Also, heute kam bei uns auf den Tisch:

TIME OF SOCCER
Spieler: Spoony (Mollerusa/blau), Chulainn (Mojea/rot), McCasual (Lagartos CF/grün), Jumpwalker (Palmeras/gelb)
KI-Level: 2 (leicht)
Spieldauer: 360 Minuten

ERGEBNIS:
1. Platz - 37 Punkte - Palmeras/Jumpwalker (Liga-Meister, Cup-Finalist)
2. Platz - 35 Punkte - Mollerusa/Spoony (Liga-Dritte, Cup-Halbfinalistin)
3. Platz - 34 Punkte - Lagartos/McCasual (Liga-Vierter, Cupsieger)
4. Platz - 31 Punkte - Mojea/Chulainn (Liga-Zweiter, Cup-Viertelfinalist)
5. Platz - 8 Punkte - neutraler Spieler violett
6. Platz - 1 Punkt - neutraler Spieler schwarz

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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon Christoph Ledinger » Donnerstag 3. Januar 2019, 23:17

Zwischen den Feiertagen haben wir im Urlaub fast jeden Tag zu zweit etwas gespielt. Einmal das japanische Family Trade, in verschiedenen Spielvarianten. Egal welche, das Spiel war gegen mich... Nicht die richtigen Karten gezogen, unglücklich gewürfelt... Besser lief es bei Astro Drive, wo ich gekonnt an Asteroiden und schwarzen Löchern vorbei manövriert und mit deutlichem Abstand gewonnen habe. Ebenfalls großartig lief es bei Dicetopia, wo ich (im Gegensatz zur Konkurrenz) meine beiden Missionen erfolgreich beenden und somit den Sieg holen konnte.

Und heute war gleich wieder Spieleabend angesagt, diesmal zu viert. Nach einer Runde Scythe (knappe 57:63 Niederlage, die restlichen beiden weit abgeschlagen) gab es Cahoots (geteilter 1. Platz) und Splendor (Sieg mit 15:11:...).

LG Christoph
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Samstag 5. Januar 2019, 16:07

Also, heute kam bei uns auf den Tisch:

WIKINGER - DIE VERGESSENEN EROBERER
Spieler: Spoony, Moni, Jumpwalker
Spieldauer: 150 Minuten

ERGEBNIS:
1. Platz - 210 Punkte - Jumpwalker (strategische Ausrichtung: Besiedelung)
2. Platz - 207 Punkte - Moni (strategische Ausrichtung: Eroberung)
3. Platz - 200 Punkte - Spoony (strategische Ausrichtung: Handel/Besiedelung/Eroberung)

Wieder mal zeigt sich, dass dieses Spiel stets ganz enge Endergebnisse liefert und jede gewählte Taktik tatsächlich zum Sieg führen kann. Und nach wie vor gilt auch: In diesem Spiel - und das habe ich in den vergangenen zehn Jahren sogar recht häufig gespielt - bleibe ich auch dieses Mal ungeschlagen (wenn auch so knapp wie bisher überhaupt noch nie)!

Wikingerspielbrett.jpg
Eines der stilistisch am besten gelungenen Spielbretter!
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Samstag 5. Januar 2019, 16:10

PIMP YOUR GAME!
Dieses Mal: WIKINGER - DIE VERGESSENEN EROBERER

Wikingervorräte.jpg
Die drei im Spiel befindlichen Ressourcen!
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon Christoph Ledinger » Samstag 2. Februar 2019, 06:28

Es war nicht heute, aber vorgestern. Anvisiert waren vier bis fünf Teilnehmer, aufgrund akuter Absagen wurden es dann nur zwei bis drei Personen. Da hatten wir Coimbra am Tisch (ein Spiel für 2-4 Spieler. der Eigner hat die erste Partie nach dem Kauf zu zweit gespielt, 102:98 gewonnen. Diesmal machte er ca. 185 Punkte, mit ca. 130 landete ich am zweiten Rang. Der dritte Spieler mit ca. 90 Punkten hatte keine Chance. Diese enormen Unterschiede treten aber erst bei der Endwertung zutage, während des Spiels kann man sie höchstens erahnen.). Dann gab es eine Partie Ruchlos (für 2-4 Spieler, wir waren zu zweit. Ich würde aber wenigstens einen dritten Spieler empfehlen), die ich knapp verloren habe, 25:27 oder so. Ebenfalls zu zweit machten wir uns an Ion (das ist für 2-7 Spieler angegeben. Auch hier würde ich wenigstens einen dritten, eher sogar einen vierten Spieler empfehlen, um mehr Spannung hineinzubringen. Wie gesagt waren mehr Teilnehmer angedacht... Auf der anderen Seite wird es bei steigender Besetzung immer weniger planbar. Diesmal trug ich den Sieg mit ca. 85:80 davon!).

LG Christoph
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Samstag 9. Februar 2019, 23:50

Also, heute kam bei uns auf den Tisch:

TWILIGHT IMPERIUM - VIERTE EDITION
Spieler: Spoony, Chulainn, Jumpwalker
Regelkunde: eine Stunde
Spieldauer: sechs Stunden

ERGEBNIS:
1. Platz - 10 Siegpunkte - Chulainn (Xxcha)
Erfüllung von fünf öffentlichen Aufträgen (4x1SP, 1x2SP) und drei geheimen Aufträgen (3x1SP)
sowie durch Abstimmung über ein Gesetz, das dem punktestärksten Spieler einen zusätzlichen SP gewährt

2. Platz - 10 Siegpunkte - Jumpwalker (Hacan)
Erfüllung von fünf öffentlichen Aufträgen (5x1SP) und Herrschaft über Mecatol Rex (4x1SP)
sowie durch Abstimmung über ein Gesetz, das dem punktestärksten Spieler einen zusätzlichen SP gewährt

3. Platz - 7 Siegpunkte - Spoony (Jol-Nar)
Erfüllung von sechs öffentlichen Aufträgen (5x1SP, 1x2SP)

Zwanzig Jahre hat es gedauert, ehe TWILIGHT IMPERIUM endlich einmal auf den Spieltisch kam! Die zweite Edition habe ich vor Ewigkeiten besessen, die dritte Edition (beide englischsprachig und sehr textlastig, daher bisher leider nicht für eine größere Spielerunde geeignet) hat in meiner Spielesammlung immer noch einen Ehrenplatz. Die nunmehr neue - und erstmals auch deutschsprachige - vierte Edition zeigt, dass dieses Spiel gemeinsam mit WAR OF THE RING völlig zu Recht als Meilenstein der Brettspiel-Geschichte gilt. Was für ein Erlebnis!

Wir haben uns in dieser Testpartie eine Menge Fehler verziehen, nachträgliche Korrekturen zugelassen und über den einen oder anderen falschen Spielzug großzügig hinweggesehen - zu umfangreich sind die Details, als das man alle davon in seiner allerersten Partie beachten und berücksichtigen könnte. Das grundsätzliche Spielprinzip hingegen ist sehr einfach zu verstehen und rasch verinnerlicht.

Von wenigen kriegerischen Aktivitäten abgesehen - die unumgänglich sind, möchte man bestimmte Auftragskarten erfüllen - hat sich das Spiel überaus friedlich dargestellt. Über anfangs recht regen Tauschhandel kam die Produktion der einzelnen Völker ins Laufen, wurden Flotten errichtet und Technologien entwickelt. Die Spannung zog dann in den letzten beiden von insgesamt nur sechs Spielrunden deutlich an. Xxcha und Hacan stimmten in der Agendaphase der allerletzten Spielrunde beide für das Inkrafttreten eines Gesetzes, das dem auf der Siegpunkteleiste Führenden einen weiteren Siegpunkt gewährt. Nachdem beide Völker zu diesem Zeitpunkt jeweils 9 Siegpunkte auf dem Konto hatten, rückten Chulainn und ich gemeinsam auf den zehnten Siegpunkt vor. Dass Spoony (Jol-Nar) gegen dieses Gesetz stimmte, reichte bei einer 2:1-Mehrheit logischerweise nicht aus. Den Punktegleichstand entschied das Volk der Xxcha für sich, da es zu diesem Zeitpunkt im Besitz des Sprecher-Markers war.

Die sechs Stunden (exklusive einer Stunde Einarbeitung in das Regelwerk) vergingen wie im Flug und vollkommen unbemerkt. Was für ein phantastisches Spielerlebnis!

Der Dateianhang TI _ Spielmaterial.jpg existiert nicht mehr.
Dateianhänge
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 10. März 2019, 08:24

Also, gestern kam bei uns auf den Tisch:

STAR TREK ASCENDANCY
Spieler: Spoony, DerSkues, Jumpwalker
Spieldauer: vier Stunden (inklusive Regelkunde)

ERGEBNIS:
1. Platz - DerSkues (Romulaner) - 5 Ascendancy
2. Platz - Spoony (Klingonen) - 4 Ascendancy
3. Platz - Jumpwalker (Cardassianer) - 3 Ascendancy

Und wieder einmal zeigt sich, wie thematisch dicht sich ASCENDANCY spielt! Jener Spieler, der am ehesten in der Lage ist, "in der Rolle" seines Volkes zu bleiben und dessen individuelle Eigenschaften am besten zu nutzen und auszuspielen weiß, wird das Spiel unweigerlich gewinnen. Die Romulaner setzten das ganze Spiel über unbeirrt zu einhundert Prozent auf ihre Stärken - Forschung und technologische Entwicklung. Daher war es gegen Ende des Spiels weder den vehement angreifenden Flotten der Klingonen noch jenen der Cardassianer möglich, deren Heimatplaneten Romulus einzunehmen! Zu stark waren die planetaren Verteidigungsanlagen der Romulaner bereits entwickelt.

ASCENDANCY ist durchaus glücksabhängig, gar kein Zweifel. Die Erkundung der anfangs unbekannten Weiten des Weltraums geschieht durch verdecktes Ziehen von Sektoren und durch verdecktes Ziehen von Exploration-Karten. Da kann es schon zu Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Spieler kommen. Dennoch ist in sich alles stimmig und die Zufalls-Faktoren sind insgesamt durchaus beherrschbar.

Im Star Trek-Universum gibt es kein besseres Brettspiel als ASCENDANCY und auf das Spielerlebnis bezogen reihe ich es recht eindeutig höher als TWILIGHT IMPERIUM ein.

Cardassia Prime.jpg
Zuhause ist es doch am schönsten!
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 10. März 2019, 08:42

Also, zusätzlich kam bei uns gestern noch auf den Tisch:

NAUFRAGOS
Spieler: Spoony (in der Rolle einer Athletin), DerSkues (Abenteurer), Jumpwalker (Fischer)
Spieldauer: zweieinhalb Stunden

In NAUFRAGOS kämpft eine Gruppe gestrandeter Schiffbrüchiger kooperativ ums Überleben und darum, sich bei vorbeifahrenden Schiffen bemerkbar zu machen und so schließlich gerettet zu werden. Was uns in der 12. von insgesamt 15. Spielrunden auch tatsächlich gelang!

NAUFRAGOS ist thematisch hervorragend umgesetzt, bietet ein harmonisch-kooperatives Spielerlebnis und entwickelt über unterschiedliche Erzählstränge eine gewisse Sogwirkung, die den Überlebenskampf auf einer einsamen Insel wirklichkeitsnah abbildet. Anfangs ist es ein harter Kampf um jeden Bissen Nahrung, die nur durch größte Anstrengung aufzutreiben ist. Die Gestrandeten haben kein Dach über den Kopf, kein wärmendes Lagerfeuer und sind den Launen der Natur schutzlos ausgeliefert. Langsam schafft man es, die Aufgabenteilung innerhalb der Gruppe zu optimieren, und dadurch fällt dann manches leichter. Verwundungen und Infektionen lassen sich zwar nie ganz vermeiden, aber irgendwann sind die Unbillen beherrschbar. Und mit ein wenig Planung - und vielleicht auch ein bisschen Glück - schafft man es schließlich, halbwegs gesund der Insel zu entkommen. Und wenn das geschieht, freut man sich als Gruppe darüber! Und hat das angenehme Gefühl, einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft geleistet zu haben.

Eines meiner absoluten Lieblingsspiele!

Lagerplatz am Strand.jpg
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 23. Juni 2019, 08:27

Also, das kam bei uns gestern noch auf den Tisch:

FORTUNE AND GLORY
TEAMSPIEL
Team A: Chulainn (Li Mei Chen/Night Club Singer/Hongkong), DerSkues (Lara Croft/Tomb Raider/London)
Team B: Spoony (Evelyn Carnahan/Librarian/Kairo), Jumpwalker (Alexander Cartwright/Novelist/Rio de Janeiro)
Spieldauer: vier Stunden

In FORTUNE AND GLORY begeben sich Abenteurer im Setting der 1930er-Jahre auf die Suche nach Artefakten und erleben dabei Abenteuer, die sowohl an die Pulp Fiction-Romanhefte dieser Zeit als auch an die Indiana Jones-Filmreihe erinnern. Auf den hohen Glücksfaktor kann man sich im Solomodus einlassen, ihn komplett kompetitiv genießen (bis zu acht Spieler), sich im Teamspiel versuchen oder aber im kooperativen Modus (ebenfalls bis zu acht Spieler) gegen die KI antreten. Dabei steht man wahlweise den Schergen des Dritten Reiches, den Kultisten der Purpurnen Hand oder aber einer Mafia-Organisation gegenüber.

Über fast die gesamte Länge des Spiels war es ein Paarlauf zwischen den beiden Teams, bis zum Spielstand von 18 Fortune (Team A) zu 16 Fortune (Team B) war der Spielausgang völlig offen. Als gegen Ende der Partie bis auf Lara Croft niemand einen Artefaktort in seiner unmittelbaren Nähe vorfand, jedoch der Zeppelin nicht weit war, machten sich Li Mei Chen und beide Mitglieder des Teams B auf den Weg, um sich an Bord zu schleichen und das dort deponierte Fortune zu stehlen. Als einzigem gelang dies Li Mei Chen, die sich nach einigem Kampfgetümmel mit vier Fortune aus dem Staub machen konnte und so den Gesamtstand auf 22:16 zugunsten Team A drehte. Da die Siegbedingung "20 Fortune und beide Helden des Teams in einer ihrer beiden Startstädte" lautete, machten sich daraufhin Lara Croft und Li Mei Chen (mit dem Flugzeug) auf die Reise nach London. Damit war die Niederlage für Team B besiegelt, da es ihnen nicht gelang, an den Wachsoldaten vorbei in den Zeppelin zu gelangen.

Während Li Mei Chen plünderte, was das Zeug hielt und auch Evelyn Carnahan sowie Alexander Cartwright bei der Hebung von Artefakten recht erfolgreich waren, gelang es Lara Croft während des gesamten Spiels nicht, auch nur einen einzigen Schatz zu heben. Von der ersten Spielrunde an versuchte sich es in Skandinavien mit dem Artefakt "The Spear of Loki", scheiterte jedoch zweimal knapp und musste den dritten Versuch abbrechen, um nach London zu gelangen, was den Spielsieg bedeutete.

Es gibt aktuell immer noch kein Brettspiel, das atmosphärisch größeren Tiefgang hat als FORTUNE AND GLORY. Selbst hartgesottene und ehrgeizige Vielspieler haben immensen Spaß an diesem Glücksspiel, bei dem in jeder Phase Würfel geworfen werden. Und zwar nicht wenige ... Das Spiel machr riesengroße Laune und am Ende ist es völlig egal, wer gewinnt. Der Gewinner freut sich über das Glück, das er hatte, während sich der Verlierer nicht weiter über das Würfelpech, das er ohnehin nicht beeinflussen konnte, ärgert. Ein traumhaft leichtes, lustiges Erlebnis, das es allen Teilnehmern ermöglicht, eine individuelle Geschichte zu erleben - und Geschichte zu schreiben!

Auf der Suche nach Fortune and Glory!.jpg
Auf der Suche nach Fortune and Glory!.jpg (365.48 KiB) 457 mal betrachtet
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Re: Der "Was habe ich heute gespielt" Thread

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 23. Juni 2019, 08:36

Also, zusätzlich kam bei uns gestern noch auf den Tisch:

T.I.M.E STORIES - DIE BRUDERSCHAFT DER KÜSTE
Spieler: Chulainn, DerSkues, Spoony, Jumpwalker
Spieldauer: vier Stunden

SPOILER-FREI!
Die Agency schickt uns in die Karibik des Jahres 1685 NZ, um dort Nachforschungen anzustellen. Wir bemühen uns nach Kräften, jedoch ist es uns selbst nach fünf vollen Zeitdurchläufen nicht möglich, die uns gestellte Aufgabe zu erfüllen. Unserem Ausbilder Bob gefällt die Sache gar nicht und wir können uns ganz schön 'was anhören von ihm. Naja ... "Niemand ist über sein Können hinaus verpflichtet", wie es so schön heißt.

T.I.M.E STORIES ist immer noch eines der thementiefsten und innovativsten Spielsysteme auf dem Markt. Die ungewöhnliche Mechanik, die weit über das Erlebnis eines Brett- oder Rollenspieles hinausreicht, zieht jeden Mitspieler unweigerlich in kürzester Zeit in ihren Bann. Noch einen Ort erkunden, noch eine Tür öffnen, noch einmal mit einem Bewohner sprechen ... einfach alles versuchen, um so viel wie möglich Informationen zu erhalten, die es letzten Endes braucht, um eine gestellte Aufgabe auch wirklich lösen zu können. Ein phantastisches Erlebnis!

Piraten auf der Jagd!.jpg
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