CONQUISTA

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MarkusP
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CONQUISTA

Beitragvon MarkusP » Donnerstag 20. November 2014, 17:43

Hallo!

Möchte mich kurz vorstellen, mein Name ist Markus, 39 Jahre und komme aus der Nähe St.Pölten/Krems in Niederösterreich.

Seit mittlerweile 8 Jahren entwickle ich ein eigenes Brettspiel, der Name ist CONQUISTA (Angelehnt an die Eroberung und Erschließung des mittel- und südamerikanischen Festlandes).
Ich wollte versuchen aus meinen liebsten Spielen eines zu erstellen, welches vieles vereint, jedoch nicht einfach kopiert, das neue Wege ermöglicht und nicht ganz so vorhersehbar abläuft wie es leider oft der Fall ist.
Jedes Jahr gab es 1-2 verbesserte, ergänzte Versionen welche mit Freunden ausgiebig getestet wurden.
Und diese Freunde sind es, die mich fast dazu drängen, einen weiteren Schritt zu unternehmen.

Es würde mich wirklich einmal sehr interessieren einen Spieletester in unserer Runde zu haben um ein fundiertes Feedback zu bekommen,
Vielleicht gibt es jemanden aus meiner Nähe dem das Spiel interessieren würde!?

Anbei stelle ich ein paar Bilder des Spieles rein - für den ersten Eindruck.

LG
Markus
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Tiberias
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Re: CONQUISTA

Beitragvon Tiberias » Donnerstag 20. November 2014, 20:35

Hallo Markus!

Das was ich sehe sieht schon mal sehr schön und gut aus!

Um was geht es denn bei dem Spiel? Ich würde mir eine kurze Erklärung wünschen (also nur anschneiden) um besseres Feedback geben zu können bzw um zu sagen ob es mich reizt zu spielen oder nicht :)


Lg Tiberias

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Re: CONQUISTA

Beitragvon jumpwalker » Freitag 21. November 2014, 07:02

Hallo Markus!

Da möchte ich mich gerne Tiberias anschließen - ein paar mehr Infos wären nett...

LG jumpwalker
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Re: CONQUISTA

Beitragvon Ralf S. » Freitag 21. November 2014, 13:17

Hallo Markus,
schön dass Du es so gemacht hast wie empfohlen. Du siehst es sind schon einige Interessenten da.
Material sieht wirklich gut aus, Hut ab!

LG Xarlos

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Re: CONQUISTA

Beitragvon MarkusP » Freitag 21. November 2014, 15:55

Hallo!

Freue mich wirklich sehr dass ich euer Interesse wecken konnte!

Hier ein kleiner Auszug aus der Spielanleitung zu CONQUISTA Vers.3.2:
(Ich hätte euch ja gerne einen Auszug aus der Original-Spielanleitung zukommen lassen, jedoch schaffte ich es nicht unter die 256kB)

Spielübersicht:

Den über ein Jahrhundert dauernden Prozess der Eroberung und Erschließung des mittel- und südamerikanischen Festlandes bezeichnet man als Conquista.
Das Spiel ist ausgelegt für 3-6 Spieler.
Jeder Spieler übernimmt in „CONQUISTA“ die Rolle eines Conquistadors.
In einem bislang unerforschten Gebiet gilt es um Rohstoffe, Gold und Siegpunkte zu kämpfen.
Auf den insgesamt 61 Landgebieten gibt es unter anderen Schatzkisten, Rohstoffe, Edelsteine, Ruinen und Gebietspunkte zu finden. Es können Siedlungen, Städte, Brücken, Hafen- und Verteidigungsanlagen etc. gebaut werden.
Und mit den Eingeborenen kann man sich nicht nur bekriegen sondern auch Handel betreiben.
Wer die Meere beherrscht, beherrscht die Welt. Allerdings ist auf den Feldern zu Wasser auch Vorsicht geboten!
Piraten und hinterlistige Gegenspieler können da einem ganz leicht den ganzen Tag vermiesen!

.....

Das Spiel ist auf Runden (Quartale) aufgebaut, wobei jede Runde aus einer Abfolge von Aktionen besteht.
Die da wären:
.) Einnahmen
.) Handel
.) Bau
.) Bewegung

Es gilt auf einer Karte voller unbekannter Gebiete eine funktionierende Infrastruktur zu errichten und diese auch zu verteidigen.
Aufträge kann man, muss man aber nicht erledigen. Auch mit dem Verkauf von produzierten Handelsgütern kann das Spiel meistern.
Strategisches Vorgehen und diplomatisches Geschick ist gefragt!
Es gibt Einheiten zu Land und zu Wasser. Siedlungen, Städte, Fabriken und Lagehäuser, Häfen und Verteidigungsanlagen zu bauen.
Rohstoffe sind Eisen, Stein und Holz. Handeln kann man untereinander oder mit der Handelsgilde.
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Die Spielwährung sind Taler und Siegpunkte werden in Goldmünzen ausgegeben, welche man wieder, wenn benötigt, in Taler umtauschen kann.
Ereigniskarten bringen mal gutes, mal....
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Spezialeigenschaften bringen neue Möglichkeiten...
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CONQUISTA ist ein großer Konfliktgenerator!
Oft kommt man sich in die Quere - wie man dass dann löst... nun das hängt von den Spielern ab.
Es ist immer wieder interessant wie einzelne Spieler-Charaktere an die Sachen herangehen.

Das Spiel ist umfassend, aber wirklich gut spielbar.
Ein CONQUISTA-Battle kann schon mal bis zu 10 Stunden und mehr dauern. Die Spieldauer kann aber frei gewählt werden. Als Mindestspieldauer würde ich 5 Stunden angeben.

Kurzum, wer Spiele wie Diplomacy, Risiko oder Siedler von Catan mochte, dem Spiele gefallen in denen es mehrere Möglichkeiten gibt es zu gewinnen, bei denen man sich wirklich was aufbauen und sich entfalten kann, nun der wird CONQUISTA zu schätzen wissen.

Hoffe diese ersten Infos können euch ein besseres Bild von CONQUISTA geben und dass ich euer Interesse weiter geweckt habe!

LG
Markus
Zuletzt geändert von MarkusP am Donnerstag 4. Dezember 2014, 09:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: CONQUISTA

Beitragvon jumpwalker » Freitag 21. November 2014, 17:04

Hallo Markus!

Klingt nicht übel so auf's erse Hineinhören! Mit der Spieldauer von 5+ Stunden gibst Du auch ein ganz klares Statement dazu ab, an welche Spieler sich CONQUISTA richtet. Ich möchte das jetzt sehr vorsichtig formulieren: Ich bin an dem Fortgang dieses Projekts durchaus interessiert. Vorsichtig deswegen, weil ich erstens in den Monaten um den Jahreswechsel praktisch über keine geeigneten Zeit-Slots verfüge, um mich mit solchen Projekten näher zu befassen und (damit verschränkt) ja zweitens ein gehöriges Zeit-Investment hätte, würde ich mich mal an ein paar Testrunden beteiligen. Wäre aber definitiv interessiert daran. Die von dir geschilderten Abläufe klingen zwar - wie schon eingangs von Dir selbst erwähnt - irgendwie doch recht vertraut (Age of Empires III: The Age of Discovery, Merchants and Marauders und und und), treffen aber ziemlich exakt meine Interessen.

Vielleicht gibt's ja die Chance auf ein paar gemeinsame Testrunden.
Stehe jedenfalls gerne zur Verfügung, solltest Du Dich per PN mit mir über Dein Projekt unterhalten wollen.

Die von Dir erwähnte Währung im Spiel ist der "Taler"? Finde ich interessant, denn die Conquista verbinde ich eigentlich mit dem spanischen Real...

Eine Spieldauer von bis zu zehn Stunden ist natürlich mehr als happig, da ist es zwingend erforderlich, dass den Spielern eine Vielzahl von und ebenso weitreichende Handlungsmöglichkeiten gegeben werden, denn wenn sich ein nicht ausreichend großes Handlungsgerüst über viele Spielrunden erstreckt, wird es sehr rasch auch mal recht langweilig. Den Spannungsbogen eines Brettspiels über zehn Stunden aufrecht zu halten, ist mehr als schwierig. Wäre auch nicht ideal, liefen Spieler Gefahr, vorzeitig aus dem Spiel auszuscheiden. Diese Option sollte nicht enthalten sein. Kann sehr frustrierend sein, wenn man in einer Zehn-Stunden-Partie bereits nach kurzer Zeit ausscheidet (und wahrscheinlich noch frustrierender, wenn das eine halbe Stunde vor Spielende passiert).

LG jumpwalker
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Re: CONQUISTA

Beitragvon Tiberias » Samstag 22. November 2014, 02:51

Das klingt sehr gut auch wenn eine Spieldauer von bis zu 10 Stunden dann doch eher etwas abschreckt ^^

Wie laufen denn die Kämpfe ab, mit welchem Prinzip? Also Karten, Würfel,..?
Das ist für mich der Faktor ob ich mich auf 10 Stunden einlasse oder nicht ;)

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Re: CONQUISTA

Beitragvon Ulnari » Samstag 22. November 2014, 20:53

Servus Markus,

grundsätzlich würde ich das spiel gerne testen, aber was mich erstmal überrascht ist die lange spieldauer von 5-10 (oder mehr) stunden.

läßt sich dein spiel optimieren damit es sich schneller spielt?

falls nein oder anders gefragt, hat jeder spieler bis zum schluß das gefühl noch gewinnen zu können, oder ist es eher so wie das klassiche DKT oder Risiko wo eigentlich nur noch 1-2 leute spielen und die anderen halt mitmachen?

weitere fragen die ich habe:
wie funktioniert die wertung?
welche glückselemente gibt es?
kann ein spieler frühzeitig ausscheiden? falls ja, was passiert dann?
hat ein spieler chancen wenn sich 2 oder mehr gegen ihn verbünden?

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Re: CONQUISTA

Beitragvon jumpwalker » Sonntag 23. November 2014, 10:49

läßt sich dein spiel optimieren damit es sich schneller spielt?
Das wäre tatsächlich eine lohnende Aufgabe für Spieletester: Eine Variante zu entwickeln, wie sich dieses Spiel auch in deutlich kürzerer Zeit spielen ließe. Schon klar, dass es sich bei CONQUISTA um eine Herzensangelegenheit des Autors handeln dürfte, das kommt aus der ersten Spielbeschreibung schon recht deutlich zum Ausdruck. Aber wenn es sich tatsächlich um ein "verkaufstaugliches" Spiel handeln soll, dann sollte unbedingt die Möglichkeit implementiert werden, mit dem Spiel auch in maximal drei Stunden fertig zu werden.
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Re: CONQUISTA Spielbericht

Beitragvon Mötzi » Montag 24. November 2014, 13:57

Liebe Spieletester und Freunde von wirklich guten Spielen.....
Ich kann es mir einfach nicht nehmen lassen, zu Euren Beiträgen etwas zu schreiben.
Der Autor von Conquista ist ein Arbeitskollege, der mich mit seinen ersten Erklärungen zu Conquista neugierig gemacht hat, und ich letztendlich am vergangenen Samstag erstmalig dabei sein durfte, und Conquista gemeinsam mit Ihm (Markus) und einem weiteren Freund die Battles zu Land sowie zu Wasser zu führen.
Nur kurz zu meiner Person: Ich habe früher sehr gerne Diplomacy sowie auch Risiko gespielt, und bin ein Freund von Aufbauspielen wie Anno und so weiter. Ich bin 38 Jahre jung, und komme leider kaum noch zu einer Gelegenheit gemeinsam mit Freunden über einen längeren Zeitraum derartige Spiele zu spielen. Dieses Mal hat es funktioniert, und ich kann euch nur eine vorweg sagen.....
Dieses Spiel hat mich gefesselt, ohne Ende. Und ich möchte es keinesfalls unterlassen, euch einen Bericht und meinen Eindruck so gut wie nur irgendwie möglich zu beschreiben.
Ich würde es mir auf der Stelle kaufen, auch wenn es mit Sicherheit etwas mehr kostet, als herkömmliche Spiele wie Risiko oder dergleichen...
In den nächsten Zeilen möchte ich versuchen meinen Gesamteindruck darzustellen, und danach euch konkret über meinen Eindruck des Spiels vergangenen Samstag einen brauchbaren Spielbericht abzuliefern.

Aber ich leg erstmal los:
Grundsätzlich schicke ich vorweg, dass dieses Spiel keinesfalls Leute anspricht, die in drei Stunden mit einem Spiel durch sein wollen. Derartige Spiele bewirken, das nach kurzer Zeit oder etwas Pech klar abgezeichnet ist, wer derartige Spiele nicht mehr gewinnen kann, oder gar im Vorfeld bereits gewonnen hat.
Conquista hält aufgrund des wirklich äußerst ausbalancierten Systems, die Spannung sowie die Möglichkeiten einschneidender Ereignisse bis zum Schluss aufrecht.
Selbst schwach aufgestellte Spieler, mit wenigen Ländereien zu Beginn, bzw. wenig Rohstoffvorkommen, kann durch geschicktes Handeln oder entsprechende Pakte mit anderen Spielern leicht sich einen neuen Weg bahnen. Leicht ist es sicher nicht, aber es ist möglich.
Etwas konkreter zum Spielablauf:
Zu Beginn werden auf den Ländereien Rohstoffkarten und Punkteplättchen verdeckt verteilt. Niemand weiß zuvor wo welche Rohstoffe liegen, wo sich ein Berg befindet (was die Karte jedes Mal verändert, und dadurch auch ganz andere Ausgangssituationen entstehen). Unter den Rohstofffeldern kann es Holz, Eisen, sowie Stein geben, die wesentliche Rohstoffeinnahmequellen für den Ausbau meiner Ländereien, Schiffe sowie Armeen darstellen. Und es gibt 4 Rohstoffkarten mehr, als es Länder gibt…was im schlechtesten Fall dazu führt, das es Rohstofftechnisch schwieriger wird. ;-)
Selbstverständlich gibt es aber dann noch andere Karten, wie Sümpfe die zwar besetzt werden können, aber nicht bebaut, oder Berge, die keines von beiden ermöglichen. Darüber hinaus gibt es Goldminen, die reine Geldeinnahmequellen darstellen, sofern man es schafft umliegende Gebiete soweit für sich zu erobern, um an einem wasserangrenzenden Feld einen Hafen zu bauen, der die einzige Möglichkeit bietet das Gold auch an den Händler zu verkaufen. Nur so ist das Gold auch verwertbar. Um es aber nicht so einfach zu machen, wechselt nach jeder abgeschlossenen Runde (Quartal zu je vier Aktionsrunden (Geldeinnahmen, Handel, Bau, Bewegung)) der Preis der Rohstoffe und somit auch der Preis für Gold.
Tja, und dann sind da auch noch Indianer. Auch die werden wenn man ein Feld bezieht umgedreht, und ist dadurch durch einen Indianerstamm besetzt.
Durch Aktionskarten, die jeder Spiele zu Beginn jeder Runde eine erhält, kann es leicht dazu kommen, das die Indianer mit einem oder mehreren Kriegern in ein von dir besetztes Land ziehen, und es gibt Krieg.
Es sei denn, du hattest die glorreiche Idee, in einer Bau Runde davor dir eine "Indianerfreund" Karte (Spezialfähigkeit) zu kaufen, die dich sowohl vor einem Krieg mit dem Volk schützt, als dir auch den Handel mit den Indianern ermöglichst. Der Weg zur Spezialfähigkeit wird noch näher erklärt.
Achja, und Ruinen gibt es dann auch noch. Ruinen ermöglichen es dir eine Ausgrabungsstätte zu bauen. Diese sorgt Runde für Runde für die Chance, wertvolle Ausgrabungen zu tätigen. Es können aber natürlich auch nur Scherben oder Tonkrüge ausgegraben werden...Tja, so ist das nun mal... ;-)

Danach geht's schon los, mit der ersten Besetzung zuvor aus einem Kartenstapel aller einzelnen Länder gezogenen Länderkarten. du ziehst drei Karten, setzt zwei Armeen auf diese Felder, und schreibst ein weiteres Land Deiner Wahl auf einen Zettel auf, wie alle anderen Spieler auch. Dieses vierte Land wird zeitgleich besetzt und sorgt für spannendes, hinterfotziges trauriges Gelächter, und fördert die ersten strategischen Gedanken, wie man jetzt wohl am besten die nächsten wichtigen Runden beginnen will. Nehm ich mir gleich zu Beginn einen Spieler als Feind oder schließe ich einen Friedenspakt mit ihm ab? Geh ich mit ihm vor die Tür und handle mir etwas aus, oder lass ich es einfach vorerst so laufen? Oder komm ich mir mit ihm sowieso nicht in die Quere?
Wie auch immer muss ich auf einem dieser Länder meine Hauptstadt bauen......In der alle meine Rohstoffe lagern...Also heißt es GUT BESCHÜTZEN….Und zwei Spieler zum Feind haben, ist eine ziemlich blöde Ausgangsbasis.

Zu Beginn musst du dich entscheiden, wie du deine Anfangspunkte (30 an der Zahl) investierst. Somit ist auch zu Beginn schon nicht vorgegeben, wie du dieses Spiel angehen musst, sondern du wählst selbst.
Das bedeutet, du musst dir überlegen, ob du lieber mehr Infanterie Kavallerie oder gar Artillerie baust, oder mehr auf den Wasserweg denkst, und deine Startpunkte in den Schiffsbau investierst, oder eben versucht eine guten Mischung aus allen zu erreichen. Das ein großes Linienschiff selbstverständlich viele Punkte benötigt, eine Infanterieeinheit jedoch am wenigsten, ist klar.
Das Bauen von Schiffen gewährt dir schnelle Übersetzung in andere Länder, sofern dir der Weg nicht durch gegnerische Schiffe verwehrt wird, die du entweder angreifst, (und das überlegst du dir zweimal, denn so schnell baust du dir bei Verlust kein neues Schiff, wenn dir die Rohstoffe oder das Geld fehlt), und willst dir sicher nicht allzu schnell einen Spieler zum Feind machen.
Aber du bist etwas angreifbarer, weil du aufgrund des wirklich guten Balancing du sicher nicht eine tolle Armee auf dem Festland haben wirst, Und auch auf dem Seeweg furchtbar gut dastehst.

Also, hier ist Taktieren oberste Priorität. Was werden die anderen machen, wo wird ich mich schützen müssen, kann ich wie geplant vorgehen, oder muss ich erst meine Ressourcen auf einen Punkt zusammenziehen, um mich gut verteidigen zu können? Spannung bereits zu Beginn obwohl nicht mal noch eine Bewegungsrunde ausgespielt wurde.
Und dann wird auch schon bewegt. Jede Einheit ein Feld. Schiffe haben drei Aktionen zur Verfügung und können selbstverständlich auch Mannschaften transportieren…..aber nur so viel wie sie auch Masten haben. Hier gibt es drei Schiffstypen.
In der ersten Runde werden vorerst Einheiten bewegt, um die Gebiete zu erobern, und die darauf befindlichen Rohstoffe zu erkunden….Eine Entdeckungsreise eben……
Kommt es zu einem Konflikt um ein Land wird gewürfelt. Das Prinzip ist ein altbewährtes System das es in dieser Form auch schon in anderen Spielen gab. Angriffs und Verteidigungswürfel. Kavallerieeinheiten durften einmal nachwürfeln. Artillerie hatte einen eigenen Würfel, und trifft bei gerade Zahlen. Die kann einem auch schon das Leben vermiesen.
Was gibt es noch:
Entwicklungsstufen:
Wer Spezialfähigkeiten erlangen will, muss sich in den Bau-Runden Entwicklungsstufen kaufen. Also Geld ausgeben, das er aber auch für den Bau von Einheiten benötigen könnte. Jede Zweite Entwicklungsstufe darf man sich eine Spezialfähigkeit aneignen. Dazu wählt man aus einen der 10 Spezialfähigkeiten Diese sind Indianerfreund, Miliz (zus. Verteidigungswürfel bei Städten und Siedlungen, Karten die deine Schiffe verbessern in Bewegung oder Stärke, und so weiter….
Kasernen und Werften/Häfen
Um Einheiten bauen zu können, brauchst du aber noch weitere Ausbaustufen für deine Kasernen, sowie für die Werften. Erst nach erfolgreich gekaufter Ausbaustufe zwei kannst du erst Kavallerie bauen, oder deinen ersten Schoner nach der ersten Ausbaustufe in den Werften.
Und auch das ist nicht so einfach, denn du musst mit deinen Rohstoffen sowie mit Deinem Geld gut haushalten.
Handlungskarten
Handlungskarten können pro Runde eine in den Baurunden erworben werden. Dabei werden jeweils vier Karten verdeckt gezogen, wovon eine davon im Besitz bleiben darf.
So gibt es den Dieb, der in der Geldphase also I, einem Gegenspieler seine kompletten Geldeinnahmen stiehlt.
Oder dem Räuber, der die kompletten Rohstoffeinnahmen einer Runde aus den Depots raubt. Beides ist nicht angenehm. Aber da gibt es ja auch noch die Garde (ebenfalls Handlungskarten) die, einmal im Besitz, genau einen dieser Angriffe einmal abwehrt.
Ein Deserteur ist böse und nahezu selbsterklärend, ein Söldner hinterlistig, wenn ein Land hinter dem Gegner frei ist, was aber wieder keine Voraussetzung ist.
Der Pionier dient in weiterer Folge zum Bau von Brücken über Flüsse, die am Festland Gebiete voneinander trennt, und nicht überquerbar macht. Mit einer Brücke ist das möglich, doch Vorsicht, alleine der Bau einer Brücke kann zur Kriegserklärung werden. -)
Bauen:
Siedlungen und Städte dienen der Haupteinnahmequelle für Geld. Siedlungen können zu Städten umgebaut werden.
Städte können durch Befestigungen einen Verteidigungsbonus erlangen.
Ebenso durch Wachtürme, oder Forts an der Küste, die das Anlanden gegnerischer Schiffe verhindert.
Häfen für den Handel, die gut und durchdacht positioniert werden sollten, je nachdem wo die nächsten runden ein Händlerschiff vorbeikommen wird, die sich zu viert im Kreis über die Wasserfelder drehen, und Quartal für Quartal ein Feld weiterrücken.
Der Einkaufs und Verkaufspreis pro Runde wird durch immer wieder neue Händlerkarten definiert und gilt eine Runde lang, und kann dafür sorgen das zum Zeitpunkt wenn der Händler in deinem Hafen steht, er Deine Rohstoffe im Moment gar nicht benötigt, und nicht kauft, oder du für die erforderlichen Rohstoffe einen hohen Preis bezahlen musst.
Wer die Möglichkeiten und Ressourcen hat, kann sich auch eine Fabrik bauen, in der er jede Runde ein Fass Handelsgut erlangt. Die er wieder als Indianerfreund an die Indianer verkauft, oder dem Händler zum aktuellen Preis überlässt.

Tja, gewinnen kannst du das Spiel durch erlangte Siegpunkte.
Diese wiederum erlangst du durch die Erfüllung von Aufträgen, die du dir jederzeit nachkaufen kannst, und du dann aus drei gezogenen Karten eine auswählst. Aufträge können z.B. sein: Besetze diese 4,5,6 Länder, oder nimm die Spielfigur deines linken/rechten Gegners gefangen (der setzt dann eine ganze Runde aus, also heißt es VERTEIDIGEN), oder auch begleite eine Handelsflotte von Punkt A nach Punkt B. Dies ist ein sehr offensichtlicher Auftrag, und deine Gegner werden versuchen dich daran zu hindern, da du sonst viele Siegpunkte bekommst, und das geht ja dann doch nicht! ;-))
Erlangte Goldmünzen kannst du, musst du aber nicht wieder zu Geld machen. Das bringt dir Geld zum Bau weiterer Einheiten oder Gebäude Siedlungen und Städte, verringert aber wieder deine Siegpunkte die du auch für Goldmünzen erhältst.
Oder aber auch durch am Ende des Spiels besetzte Länder, und deren Punkteplättchen die die Siegpunkte zeigen.
Auch bei den Ausgrabungen etc. gibt es Siegpunkte zu holen, für jede Siedlung für jede Stadt, für jede Verteidigungsanlage, und so weiter.
FAZIT:
Sehr ausgeklügeltes ausbalanciertes System, das viele Möglichkeiten offen lässt, sich zu entwickeln, und das Spiel von Beginn an unglaublich spannend werden lässt, und dies bis zum vereinbarten Ende aufrecht erhält. Achja, die letzte Runde hat es dann aber noch so richtig in sich. ;-) Hier kann sich immer noch alles ändern…

Spielzeit:
Wer sich nicht genug Zeit nehmen will, um ein wirklich gutes Spiel spielen zu können, der sollte wieder Risiko oder Siedler spielen. Die Dauer von 10 Stunden , wie in meinem ersten Spiel hätte von mir aus ruhig auch noch länger gehen können. Die Tiefe dieses Spiels ist in 3-4 Stunden niemals ausgeschöpft. [-X Ich persönlich würde sogar liebend gerne an einem 2 Tages Battle teilnehmen, weil dieses Spiel an Raffinessen nicht zu schlagen ist. Andere spielen stunden- und tagelang mit Ihrem PC, andere nehmen ein ganzes Wochenende an Lanpartys teil. Warum also nicht auch gemeinsam mit 2 bis 5 anderen Personen einen Tag für Conquista reservieren. Ich jedenfalls bin wahnsinnig gerne beim nächsten Battle dabei,…und meine Partnerin konnte ich nach einer dreiviertel Stunde Geschwafel über das Spiel überzeugen, sodass sie beim nächsten Event unbedingt dabei sein möchte.
Ein bestens investierter Samstag, den ich sehr sehr gerne jederzeit wiederholen möchte.

Ich hoffe euch als Frischling in Conquista euch mit diesem Spieleindruck eines Erstspielers die Neugier auf dieses spiel ins unermessliche wachsen zu lassen. Ich kann nur sagen, schaut euch das an, des is hammergeil....Aber bitte....nicht nur drei Stunden, reserviert euch einen ganzen Tag, und ihr werdet dafür in jedem Fall belohnt. Unter Garantie

ganz liebe Grüße

Markus Mötz :grin:

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Re: CONQUISTA

Beitragvon jumpwalker » Montag 24. November 2014, 14:23

Hallo Markus M.!

Für mich klingt Deine Meinung sehr interessant! Deinen umfassenden Spielbericht werte ich als "neutral" (die bessere Formulierung wäre wohl "nicht parteiergreifend"), da Du ja weder in die Entwicklung involviert noch als regelmäßiger Spieletester für dieses Spiel im Einsatz warst. Dein Hinweis, dass Du aus der "Risiko/Diplomacy"-Ecke kommst, hilft natürlich dabei, Deinen Erfahrungsbericht richtig einschätzen zu können. Und spätestens seit "Twilight Imperium" weiß man ja, dass auch Brettspiele mit einer Dauer von acht oder mehr Stunden durchaus eine Fangemeinde finden können.

Dein Bericht klingt sehr enthusiastisch und ich kann nur wiederholen, dass ich mich sehr gerne näher mit "Conquista" befassen würde. Viele der von Dir geschilderten Abläufe klingen tatsächlich sehr vertraut, ergeben aber offenbar ein harmonisches Ganzes. Die Mechanik "Diplomatie", die in einem derart lange dauernden Spiel durchaus Platz finden sollte, fehlt mir jetzt ein bisschen, da kann ich Deiner Schilderung nichts konkretes in dieser Richtung entnehmen. Aber ich werde mir jetzt verkneifen, da großartig herumzutheoretisieren; bringt mir und jenen Personen, die diesen Forenbereich mitverfolgen, herzlich wenig, wenn ich mich über ein Spiel und dessen Mechaniken auslasse, ohne es zu kennen.

In einem ersten Schritt wär es für mich interessant, mal die Spielregeln kurz überfliegen zu können (wobei "kurz" in diesem Fall wahrscheinlich das falsche Wort ist). Aber schauen wir mal, ob sich Markus P. bei mir irgendwann mal mit einer PN meldet. Mein Angebot gilt jedenfalls.

LG und danke für die Mühe, die Du Dir mit Deinem Spielbericht gemacht hast.
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Re: CONQUISTA

Beitragvon Mötzi » Montag 24. November 2014, 14:51

Hallo Jumpwalker.

dann möchte ich natürlich auch nur ganz kurz den Teil der Diplomatie erwähnen, der in den Spielbericht keinen Einzug fand. verzeih, ich übersah das, habe aber sicher die richtige Antwort für dich:

also:
was ich aus meinen Erinnerungen aus der diplomacy Zeit mitgenommen habe, sind Abmachungen und Pakte alleine in irgendeinem Nebenraum mit anderen Spielern, diese zu verfolgen, ODER EBEN NICHT!!! ;-)

Im Speziellen:
bei diesem meinem ersten Spiel habe ich mit meinem direkt an meine Ländereien angrenzenden Spielpartner einen Nichtangriffspakt geschlossen, um gegen den scheinbar unberührt wachsenden dritten Gegner vorzugehen. Außerdem hatte ich aufgrund der Situierung auf der Karte echt berechtigt Angst vor ihm. Auch gemeinsame Strategien haben wir besprochen, die mir zum Zeitpunkt der Vereinbarung auch sinnvoll erschienen. Als es allerdings soweit war, machte unser "gemeinsamer" Gegner allerdings einen Zug, der mir Angst machte, mein Hauptschiff zu verlieren, ich aber nicht genügend Rohstoffe habe, um schnell eines nachzubauen.....was mich zum "Beobachten" veranlasste. Denn ohne meinen Schiff hab ich echt ein großes Problem......
Ich musste mich also plötzlich entscheiden, wie geplant weiter zu spielen, dabei möglicherweise ein Schiff zu verlieren, und mangels Rohstoffe sehr geschwächt für einige Runde da zu stehen...zwar hätte mir mein Paktpartner mit Rohstoffen durch Handel helfen können, aber er müsste das schließlich ja auch nicht tun...und hätte in einem Zug nicht nur Nummer drei, sondern auch mich geschwächt. ;-)
oder aber Rückzug, und die viel wahrscheinlichere Variante, nämlich den Pakt zu brechen, um meinen Paktpartner anzugreifen, was mir höhere Siegchancen einräumte, und meinen Paktpartner furchtbar aus der Ruhe bringen würde......
Meinem Paktpartner allerdings hat das nicht wirklich geschmeckt, weil er damit seinen Plan nicht mehr ganz so gut durchziehen konnte (Angriff auf Nr. Drei )

Darüberhinaus habe ich schon seit einigen Runden zwei Aufträge, meinen linken Gegenspieler (in dem Fall mein Paktpartner) bzw. dessen Hauptfigur gefangen zu nehmen (er würde eine komplette Runde aussetzen müssen) sowie seine Hauptstadt zu plündern.......Tja,.-.......mit dem plötzlichen für meinen Paktpartner völlig unerwarteten Bau einer Brücke über den Fluss der unsere beiden Ländereien trennten, brachte ich seine Welt plötzlich massiv aus dem Gleichgewicht..........ein menschlich emotionaler Schock, weil sich der Paktpartner in einer ziemlich heißen Phase plötzlich nicht mehr an den Pakt hält, und gegen ihn vorgeht.... GGG

Es gab auch die Möglichkeit diesen Pakt mittels unterfertigten Friedensverträgen auf eine gewisse Dauer und einem vereinbarten Einsatz abzuschliessen,....was wir nicht taten.......somit ging's nur ums Vertrauen......tja, und da einem sein eigenes Hemd dann doch am nächsten ist.....ZACK,.....und eine emotional hochkochende Feindschaft am Spielbrett wurde erschaffen! ;-)))))

Soweit mein Zugang zu Diplomacy........

das gleichzeitige befehligen aller Einheiten wie bei Dipl. wurde hier durch abwechselnden Startspieler pro Runde geschaffen. Man kann also nach dem ersten Spieler dessen Züge in seine weiteren Überlegungen mit ein beziehen....(zum Unterschied zu Dipl.)...ist aber zu keiner Zeit als Problem aufgetreten.

Jedenfalls die Vereinbarungen, das hinterhältige Denken , u.s.w...würde ich definitiv in die Diplomacy Abteilung werfen.

Ich hoffe damit den Diplomatie Einschlag besser dargestellt zu haben.

lg Markus M.

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Re: CONQUISTA

Beitragvon jumpwalker » Montag 24. November 2014, 15:12

Hi MM!

Da haben wir uns möglicherweise mißverstanden (oder ich habe Dein letztes Posting mißverstanden). Ich wollte mit "Diplomatie" jetzt gar nicht den Vergleich mit "Diplomacy" ansprechen sondern vielmehr einfach nur grundlegend fragen, ob es so was wie eine "Diplomatie-Phase" bei CONQUISTA gibt. Der Diplomatie-Einfluss muss ja nicht gleich so überbordend daherkommen wie z.B. bei "Junta" oder "Twilight Imperium", ich habe da eher an ein ähnlich schlankes System gedacht wie es dieses z.B. bei "Der eiserne Thron" gibt. Dem Diplomatie-Schwergewicht "Junta" steht wiederum "Eclipse" gegenüber, wo es den Diplomaten zwar auch gibt, dieser aber nur als kleines Zahnrädchen im großen Ganzen fungiert. Aber wie gesagt: Ich bewege mich da jetzt in tiefgrauer Theorie... Sehr schwierig sich mit jemandem über ein Spiel auszutauschen, das nur einer von beiden kennt/gespielt hat.

LG jumpwalker
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Re: CONQUISTA

Beitragvon Mötzi » Montag 24. November 2014, 15:50

Alles klar, dann hab ich dich missverstanden. Verzeih....Mittlerweile hat ja mein Kollege und Spielautor auch Deine Postings gelesen,....ich würde sagen, an dieser Stelle sollte er nun wieder weitere Informationen geben. Insbesondere für den nächsten Termin! ;-)))

In diesem Sinne, lasst uns Conquista spielen... ;-)

lg MM

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Re: CONQUISTA

Beitragvon Tiberias » Dienstag 25. November 2014, 01:04

Danke für diesen ausführlichen und intensiven Beitrag :)

Das Spiel scheint an sehr vielen Stellen sehr gut durchdacht, allerdings missfällt mir das Kampfsystem an dieser Stelle.

Würfeln und egal welcher SPieler mit wie vielen würfeln würfeln und wie oft er das darf führt unweigerlich dazu dass mir das Glückselement in Schlachten zu groß ist um in 10 Stunden dann nicht das Gefühl zu haben auch in der Schlacht etwas gewonnen zu haben ohne zu taktieren.

Das ist nur meine subjektive Meinung zu einem ansonsten wirklich sehr ansprechenden und breit aufgestellten Spiel :)

Sollte sich am Kampf irgendwann mal was ändern dann wäre ich durchaus interessiert daran es zu spielen :)


Erwähnen möchte ich allerdings aber auch noch dass auch bei Spielen die keine 10 Stunden andauern kein Sieger klar vorgezeichnet sein muss ;)


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