Funkenschlag
Die Spieler streben als Bosse von Energieunternehmen nach dem größten Marktanteil. Zu diesem Zweck baut man Kraftwerke, kauft Brennstoff und verheizt diesen, um Strom zu erzeugen.
Wer die meisten Haushalte an sein Stromnetz angeschlossen hat, sitzt in der Spielreihenfolge ganz vorne. Somit bestimmt man als erster, welche Kraftwerke versteigert werden.
Die Kraftwerke werden im Lauf des Spieles immer teurer, dafür arbeiten sie effektiver; das heißt sie können mit gleich viel Brennstoff mehr Haushalte versorgen.
Man kann jedoch nicht beliebig viele Kraftwerke auf ein mal unterhalten. Darum muss man Kraftwerke immer wieder mal durch neue (sinnvollerweise durch solche, die mehr Hausalte versorgen können) ersetzen. Hier wird auch deutlich, dass effektive Kraftwerke spielentscheidend sind.
In der Rohstoff-Kaufphase dreht sich die Spielreihenfolge um. Somit haben die hinten liegenden Spieler den Vorteil dass sie zuerst, und zu besseren Preisen, Rohstoffe kaufen dürfen. Man sollte hierbei immer im Auge haben, welche Rohstoffe die anderen brauchen. Vielleicht kauft man ja etwas mehr (wobei man zugeben muss, dass Geld prinzipiell Mangelware ist), um die anderen zu ärgern. Allerdings ist die Lagerkapazität je Kraftwerk begrenzt. Von Vorteil sind Windkraftanlagen, für die man keine Rohstoffmarker kaufen muss.
In der nächsten Phase wird das Stromnetz erweitert. Hier fallen sowohl Verbingungsentgelte zwischen den Städten als auch Anschlussentgelte an. Im ersten Spielabschnitt darf jede Stadt von nur 1 Betreiber versorgt werden, erst in den nächsten Abschnitten von einem zweiten bzw. dritten Spieler. Natürlich bringt der gesteigerte Konkurrenzkampf auch höhere Anschlusskosten für die nacheilenden Spieler.
Anschließend geht es zum Betrieb von Kraftwerken, um die Häuser zu versorgen. Hier wird Brennstoff, den man zuvor erworben hat, in Energie umgewandelt. Dies bringt Einnahmen, die man für die folgenden Runden benötigt.
Hat ein Spieler eine gewisse Anzahl Häuser an sein Stromnetz angebunden, endet das Spiel. Nun wird nochmals kontrolliert, wie viele Häuser die Spieler mittels ihrer Kraftwerke versorgen können – eine Anbindung vieler Häuser ans Stromnetz alleine ist zu wenig, man muss schon genügend Brennstoff vorrätig haben!
Somit gewinnt, wer die meisten Haushalte versorgt.
Besonders in den ersten Partien muss man auf vieles Acht geben, was jedoch bald automatisiert wird. Das komplette Spiel dauert rund 120 Minuten.
Funkenschlag bietet einen genialen Spielspaß, bei dem ungeübte Spieler aber erst nach ein paar Partien ihre Erfolge feiern können – das Spielgeschehen ist einfach zu vielschichtig, um auf Anhieb durchblickt werden zu können.
Weitere Links:
http://www.hall9000.de/rezi.pl?spiel=funkenschlag_neu
http://www.poeppelkiste.de/frame/frame.htm?/gutespiele/2004/funken/funken.htm
http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/fairspielt/Spiele/funkenschlag.php
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