El Caballero
El Caballero lehnt sich zwar an den Spieleerfolg El Grande an, ist aber ein eigenständiges Spiel mit komplett anderen Regeln.
Der größte Unterschied ist wohl, dass es kein vorgegebenes Spielfeld gibt. Die Karte ensteht erst im Laufe des Spiels durch das Anlegen von Landschaftskärtchen.
Wie bei El Grande zocken die Spieler darum, wer als erstes an die Reihe kommt. Dafür gibt es die bereits bekannten Machtkarten. Diese bestimmen auch, wieviele Caballeros der Spieler aus der Provinz an seinen Hof holen darf.
Diese sind nun jedoch keine Holzwürfelchen mehr, sondern Zahlenkarten. Dies ist wahrscheinlich billiger, vielleicht sogar übersichtlicher, sieht aber bei weitem nicht so schön aus.
Ist man an der Reihe, so kann man Caballeros von seinem Hof ins Spiel bringen. Dies geschieht, indem man eine Caballerokarte an eine "offene" Insel anlegt. Je größer die Insel, desto mehr Punke gibt es dafür bei einer Wertungsrunde. Allerdingst nur für jene beiden Spieler, die am stärksten an einer Insel vertreten sind.
Außerdem besteht die Möglichkeit Häfen zu bauen und somit für Wasserflächen ebenfalls Punkte zu bekommen.
Fies ist, dass die Caballeros nicht besonders geschützt sind. Legt ein Gegenspieler eine Gebietskarte nämlich geschickt an, so kann es passieren, dass man seine Caballeros verliert. Um dies zu verhindern kann man Alkalden und Granden einsetzen, die eine Schutzfunktion erfüllen.
Das Spiel erinnert stark an Entdecker. Die Thematik von El Grande wurde gut umgesetzt, die Gestaltung des Spiels begeistert mich aber weniger: nur Kartonplättchen und 4 Holzwürfel. Und die Verpackung läßt ebenfalls etwas zu Wünschen übrig. 1/4 des Volumes hätte locker ausgereicht, um das gesamte Spielmaterial unterzubringen.
Obwohl El Caballero in der Auswahlliste 1999 zu finden ist und viele Spieler sehr angetan sind, sagt mir das Spiel weniger zu. Die Regeln sind umfangreicher als bei El Grande, aber trotzdem bieten sich hier weniger Spielmöglichkeiten als beim "Original".
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El Caballero kann man als die Legekarten-Variante von El Grande bezeichnen. Im Unterschied zu El Grande besitzt es eine dynamisch wachsende Spielkarte wie Carcassonne. Der Unterschied zu Carcassinne wiederum ist, daß man ständig versuchen muß, die Mehrheit in den gerade wachsenden Gebieten zu erlangen, wie es eben in El Grande übliche Spielmechanik ist.
Zu seiner Zeit hatte El Caballero keinen Konkurrenten wie Carcassonne, daher hat es mir damals uneingeschränkt gut gefallen und wurde sehr oft gespielt.
Heute kann es weder mit El Grande und auch nicht mehr mit Carcassonne mithalten, allerdings ist es dennoch ein ausgezeichnetes Legespiel und vor allem: Das Spielmaterial benötigt extrem wenig Platz im Schrank, was man ja von Carcassonne und El Grande keinesfalls behaupten kann....
Es ist eines der Spiele, die ich bei Auslandsurlauben für Herausforderungen als Ausgleich nach einem ereignislosen Strandtag immer dabeihabe.
Zu seiner Zeit hatte El Caballero keinen Konkurrenten wie Carcassonne, daher hat es mir damals uneingeschränkt gut gefallen und wurde sehr oft gespielt.
Heute kann es weder mit El Grande und auch nicht mehr mit Carcassonne mithalten, allerdings ist es dennoch ein ausgezeichnetes Legespiel und vor allem: Das Spielmaterial benötigt extrem wenig Platz im Schrank, was man ja von Carcassonne und El Grande keinesfalls behaupten kann....
Es ist eines der Spiele, die ich bei Auslandsurlauben für Herausforderungen als Ausgleich nach einem ereignislosen Strandtag immer dabeihabe.



